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Hey Seenasters

Neues zum Thema J-Indie. Aus der Stadt Gifu kommt eine Sängerin, die sich Seena Sheep Skin nennt. Oder ist das der Name der ganzen Band? Jedenfalls, ihre Plattenfirma erzählt, sie sei „ein Wolf im Schafspelz“ und in Spanien aufgewachsen. Naja, alle vier werden nicht in Spanien groß geworden sein, also ist Seena Sheep Skin wohl nur der Alias der Frontfrau.

Anyway. Die Debütsingle „Lapis Lazuli“ (ラピスラズリ) ist ne ziemlich peppige Postpunk-Nummer.  Nicht, dass der Song mir gleich die Schuhe auszieht – aber ich find ihn doch interessant genug, um ihn hier zu teilen. Ich meine: Ab 2:10 werden hier mal eben 45 Sekunden Proto-Progjazz-Funkmetal eingestreut. Die Stelle klingt zwar ein bisschen fürchterlich, aber sie ist halt auch so ein sonderbarer Moment, den man von Westbands normal nicht kriegt. Insgesamt geht dafür der Daumen also hoch.

Thank you for the Moosic

So, jetzt haben wir auch unsere erste japanische 90s-LoFi-Americana-Band gefunden: Das Quartett moo stammt aus Sapporo von der Nordinsel, wo auch schon mal die Winterolympiade stattfand. Die Band orientiert sich an Guided By Voices, Pavement oder Neutral Milk Hotel und ihr erstes Album muss, so liest man, vor zwei Jahren in Japans Indie-Landschaft richtig großen Eindruck hinterlassen haben. Heute ist der Nachfolger „Country Darkness“ erschienen – hier die Single „All Day Long“