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All These Things That Ivory Done

Als ich hier das letzte Mal einen Song von Ivory Wave postete, da zeigten sich die Brummies (= Typen aus Birmingham) als Lads im Happy Mondays-Oasis-Kasabian-Stil: Trainingsanzüge, Dosenbier, Attitüde. Aber wie es mit Lads oft so ist: Raue Schale, herzensguter Kern.

Na, das jedenfalls entnehme ich ihrem Video zum Song „Young Blood“. Dies nämlich ist eine fast schon sentimentale Britpop-Ballade, die gegen Ende hin so richtig die Soundschichten auftürmt, inklusive Gospelchor.

Ivory League

Engländer, die Trainingsanzüge tragen, die Drogen erkennbar ziemlich gut finden, die eher wie ein Hooligantrupp aussehen als eine Band (sich aber dann meistens als totale Herzchen entpuppen), und zu deren Gitarrenmusik man schweinegut schwof-tanzen kann – die sind nix Neues. Die gibt es, seit die Happy Mondays in Madchester rum raveten.

Ivory Wave aus Birmingham haben sich nach einer Designerdroge benannt, sie haben die Happy Mondays und Kasabian zu ihren Vorbildern erklärt, sie gelten seit 2016 als kommendes Ding der Szene in „Brum“, aber sind noch nicht wirklich durchgestartet. Allerdings: Zu ihrer aktuellen Single „Uptown“ kann man schweinegut schwof-tanzen.