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Meine Alben 2017, PT.2 (25-21)

Weiter geht’s. Teil 2 der Serie meiner persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2017. Wir kommen zu Platz 25-21.

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Review: Husky

Husky – „Punchbuzz“

Es ist ein Frage, die ich in meinen Interviews ganz gerne mal raus hole: „Wie viel Einfluss hat die  Umgebung, in der man einen neuen Song schreibt?“ Ich weiss von mir schließlich: Wenn ich zu Hause in meinem Heimatort in den Alpen bin, bin ich irgendwie anders drauf, als ich es in München bin. Klar bin ich nicht plötzlich ein anderer Mensch, aber so eine Kleinstadt ist halt ganz anders getaktet. Es ist, als habe sie einen anderen Puls als so eine Millionenstadt. Wobei München ja noch mal wieder ganz anders tickt als, sagen wir, London. Wenn ich mal in London bin, nehme ich gleich eine gewisse Nervosität auf, bin schneller gehetzt, beunruhigt, alleine weil alles um mich herum so wuselt. München ist mein Normalzustand, mittelschnell. Im Allgäu kann ich in einer Zen-artigen Ausgeglichenheit einpendeln, als läge ich vor Anker.

Aber es geht hier ja nicht um mich, es geht um Husky. Um Chaskiel (genannt Husky) Gawenda und seinen Cousin Gideon Preiss, das Melbourner Duo, das uns mit zwei sehr schönen Harmoniegesang-Folk-Alben schon große Freude gemacht hat. Nach dem zweiten Album wiederum verbrachten die beiden mehrere Monate in Berlin. Es ging darum, die Karriere in Europa anzukurbeln, Festivalshows und Tourneen durch mehrere EU-Staaten waren gebucht – da machte es keinen Sinn, jedes Mal heim nach Australien zu fliegen. Statt dessen mietete ihr Label eine kleine Wohnung im 13ten Stock eines Hauses in Kreuzberg, die den beiden dann ein halbes Jahr als Homebase diente. Sicher ist es eine Vereinfachung, für die Veränderungen, die auf „Punchbuzz“ stattfinden. alleine Berlin verantwortlich zu machen. Aber Husky und Gideon sagen selbst, dass Berlin ein Hauptauslöser für die Neuerungen war.

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Caught By The Punchbuzz

Normalerweise ist’s so:  Im Verlaufe ihrer Karriere geht quasi jede Band mit dem Fuß vom Gas. So manche räudige Punkrockband landete irgendwann bei Folk oder Lo-Fi-Balladen (Idlewild oder Superchunk wären Beispiele). Husky Gawenda und Gideon Preiss aus Melbourne aber machen’s zur Zeit umgekehrt. Das erste Album ihres Duos Husky bot noch filigranen Flüsterfolk. Auf Nummer zwei konnte man hier und da schon mitschnipsen. Anfang Juni steht nun ihr dritter Longplayer „Punchbuzz“ vor der Tür und hier zeigen sich die zwei als feine Indiepopband mit richtig flotten Nummern. Klar, das ist längst noch nicht punkig oder heavy. Aber ich sag ja nur, wenn das so weiter geht, sind sie bei Album Sieben die neuen Slipknot, höhö.

I Wanna Be Award (2015) – Pt 2

header augustSo, nu aber. Ich schulde euch noch Teil 2 der diesjährigen Kür des 1-Kasten Augustiner-Preises. Welcher Band bzw. welchem Sänger oder Sängerin werden wir bei Gelegenheit eine Kiste Münchner Bier überreichen, weil sie/er/sie unserer Meinung nach das Lied des Jahres 2015 fabriziert hat?

Teil 1 des Ganzen findet ihr etwas weiter unten oder HIER.

Teil 2 folgt jetzt:  I Wanna Be Award (2015) – Pt 2 weiterlesen

I Wanna Be Award (2015) – Pt 1

Augustiner Header

… und wir versuchen’s ein mal mehr.
Fünf Mal haben wir den „Ein-Kasten-Augustiner-Preis“ für den Song des Jahres gekürt (vier mal davon noch auf meinem alten Blog). Erst zwei mal haben wir den Preis – einen Kasten Augustiner – auch tatsächlich an die Gewinner übergeben.
Ich habe deswegen schon mit dem Gedanken gespielt, das Ganze dieses Jahr sausen zu lassen. Aber hey – es macht ja doch immer Spaß, sich in meiner Küche zu treffen und über Musik zu diskutieren, und dann ergab es sich noch, dass meine lieben Freunde Nat und Nico am gleichen Wochenende nach München kommen konnten. In dieser kleinen Runde wurde entschieden.

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Meine Alben 2015 – Pt.1 (30-21)

josh pyke header

So. 2015 neigt sich dem Ende entgegen. Auch dieses Jahr habe ich wieder (ich bin nun mal voll der Nerd, can’t help it) meine eigene Hitliste der besten Alben der letzten 365 Tage aufgestellt. „Sollte leichter gehen als sonst“, dachte ich, „dieses Jahr habe ich schließlich lauter Reviews auf den Blog gestellt. Ich muss ja eigentlich nur schauen, wer die meisten Punkte kriegte.“ Aber, tja, die jetzige Liste sieht letztlich doch anders aus.

Es zeigte sich: Manchen Alben habe ich in der ersten Euphorie vielleicht zu viele Punkte gegeben, andere Alben entpuppten sich erst langfristig als „Grower“. Ein paar Alben meiner Top 30 habe ich gar nicht besprochen, meistens, weil ich den/die Künstler sowieso im Interview auf dem Blog hatte.

Anyway, jetzt reicht’s mit dem Palaver, ich beginne mit meinem Countdown. Nur eins noch: Am Ende des Artikels findet ihr eine Spotify-Playlist dazu.

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Hello again, Miss Lonesome

Jaja, einen Liveclip von Marlon Williams „Hello Miss Lonesome“ habe ich die Tage erst gepostet. Aber es gibt einen neuen, gemeinsam mit seiner Band The Yarra Benders, und der ist besser.

Marlon Williams = prima NZL-Singer/Songwriter. Sein Album erschien down under im Frühjahr und kommt im Januar weltweit. Vielleicht habt ihr ihn dieses Jahr schon bei Husky im Vorprogramm gesehen.

„Not Coming Back“ Coming Back

Releasedates. Auch in einer globalisierten Internetwelt immer noch ein Thema. Australiens feines Folkpop-Duo Husky beispielsweise  veröffentlichte sein zweites Album „Rucker’s Hill“ schon vor ca einem Jahr in seiner Heimat. Hierzulande stand das Werk dann im April endlich in den Läden (ich hatte ein Interview, siehe HIER). Aber erst seit letzter Woche gibt’s die Platte auch offiziell auf den britischen Inseln.

Anlässlich dieser UK-Release nun haben Husky nun ein neues Video zu ihrer Single „I’m Not Coming Back“ veröffentlicht. Das Lied kennen wir schon länger, macht nix, gucken wir es uns eben noch mal an. Diesmal mit animiertem Video. Liab.

It was like, so Husky Husky

Die feinen, sympathischen Australier Husky sind in den kommenden Wochen wieder sehr aktiv in Deutschland – da ist eine eigene Tour im Oktober, und auch im Vorprogramm von BOY wird man sie im November wieder sehen können.

Ihr deutsches Label hat nun das Video zum Song „Drunk“ online gestellt. Kann sein, dass es in Australien längst gepostet wurde, mir egal. Ihr aktuelles Album „Rucker’s Hill“ ist prima, da kann man gerne zwischendurch mal wieder drauf hinweisen.

Ach, da verlinke ich doch auch noch mal auf mein Interview aus dem Frühjahr.