Schlagwort-Archive: Husky Gawenda

KLeine Kollektion 2020/23

Heute geht’s zuerst drei mal nach Australien. Vor zwei Wochen (oder waren’s drei?) haben die Neo-80s-Rocker Johnny Hunter zwar noch nicht ihr erstes Album, aber immerhin eine EP veröffentlicht. „Early Trauma“ versammelt ihre letzten drei Singles und zwei neue Tracks. Zu einem dieser zwei Neuen gibt’s jetzt ein Video: „Innocence Interrupted“

Anfang des Monats erschien auch ein neues Album von Husky. Die zwei Cousins aus Melbourne hatten über die Jahre bereits Verträge bei angesagten und mittelgroßen internationalen Labels wie Sub Pop und Embassy Of Music. Deren Mühen haben leider nicht gereicht, um ihren filigranen Folkpop zu mehr als einem Achtungserfolg zu machen. Jetzt sind Husky zurück daheim und haben fürs vierte Album ein eigenes Label gegründet. Die Musik ist immer noch sehr fein.

Jetzt wieder nach Sydney zum prima Songwriter Josh Pyke, der heute endlich sein Album „Rome“ veröffentlicht hat, aus dem er ja seit Monaten schon Song für Song voraus schickt. Mit „I Thought We Were A River“ untermalt er einen weiteren Track daraus mit Clip.

Zum Schluss dann noch mal in die USA. Billy Strings, der Ausnahme-Bluegrass-Gitarrist aus Muir, Michigan, hat einen weiteren Song aus seinem 2019er-Album „Home“ mit einem Video versehen: „Watch It Fall“ zeigt uns Eisenbahner-Tramp-Graffiti-Romantik.

First Look 2020

Die erste Band, die 2020 mit einer neuen Single begrüßt, das sind Melbournes Husky. Das Duo aus Gideon Preiss und Husky Gawenda hat seinen neuen Song „SYWD“ genannt, und ich weiss leider nicht, wofür diese Abkürzung steht. Im Netz findet man die „Schiffs- und Yachtwerft Dresden“, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die Australier diese zum Thema ihres neuen Songs gemacht haben.

Na jedenfalls: Husky, die wir seit drei Alben als sympathische Folk-Melodieband kennen. haben hier ein ganz schön ambitionierte Nummer hingelegt. Im Verlauf des Songs kommen Holzbläser, Streicher und Synthbass zum Einsatz. Kann man da schon von Prog-Folk sprechen?

Meine Alben 2017, PT.2 (25-21)

Weiter geht’s. Teil 2 der Serie meiner persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2017. Wir kommen zu Platz 25-21.

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Review: Husky

Husky – „Punchbuzz“

Es ist ein Frage, die ich in meinen Interviews ganz gerne mal raus hole: „Wie viel Einfluss hat die  Umgebung, in der man einen neuen Song schreibt?“ Ich weiss von mir schließlich: Wenn ich zu Hause in meinem Heimatort in den Alpen bin, bin ich irgendwie anders drauf, als ich es in München bin. Klar bin ich nicht plötzlich ein anderer Mensch, aber so eine Kleinstadt ist halt ganz anders getaktet. Es ist, als habe sie einen anderen Puls als so eine Millionenstadt. Wobei München ja noch mal wieder ganz anders tickt als, sagen wir, London. Wenn ich mal in London bin, nehme ich gleich eine gewisse Nervosität auf, bin schneller gehetzt, beunruhigt, alleine weil alles um mich herum so wuselt. München ist mein Normalzustand, mittelschnell. Im Allgäu kann ich in einer Zen-artigen Ausgeglichenheit einpendeln, als läge ich vor Anker.

Aber es geht hier ja nicht um mich, es geht um Husky. Um Chaskiel (genannt Husky) Gawenda und seinen Cousin Gideon Preiss, das Melbourner Duo, das uns mit zwei sehr schönen Harmoniegesang-Folk-Alben schon große Freude gemacht hat. Nach dem zweiten Album wiederum verbrachten die beiden mehrere Monate in Berlin. Es ging darum, die Karriere in Europa anzukurbeln, Festivalshows und Tourneen durch mehrere EU-Staaten waren gebucht – da machte es keinen Sinn, jedes Mal heim nach Australien zu fliegen. Statt dessen mietete ihr Label eine kleine Wohnung im 13ten Stock eines Hauses in Kreuzberg, die den beiden dann ein halbes Jahr als Homebase diente. Sicher ist es eine Vereinfachung, für die Veränderungen, die auf „Punchbuzz“ stattfinden. alleine Berlin verantwortlich zu machen. Aber Husky und Gideon sagen selbst, dass Berlin ein Hauptauslöser für die Neuerungen war.

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Caught By The Punchbuzz

Normalerweise ist’s so:  Im Verlaufe ihrer Karriere geht quasi jede Band mit dem Fuß vom Gas. So manche räudige Punkrockband landete irgendwann bei Folk oder Lo-Fi-Balladen (Idlewild oder Superchunk wären Beispiele). Husky Gawenda und Gideon Preiss aus Melbourne aber machen’s zur Zeit umgekehrt. Das erste Album ihres Duos Husky bot noch filigranen Flüsterfolk. Auf Nummer zwei konnte man hier und da schon mitschnipsen. Anfang Juni steht nun ihr dritter Longplayer „Punchbuzz“ vor der Tür und hier zeigen sich die zwei als feine Indiepopband mit richtig flotten Nummern. Klar, das ist längst noch nicht punkig oder heavy. Aber ich sag ja nur, wenn das so weiter geht, sind sie bei Album Sieben die neuen Slipknot, höhö.

Interview: Husky

Husky HeaderHeute (10.04.) ist es offiziell so weit: „Rucker’s Hill“, das zweite Album des wunderbaren australischen Folk-Trios Husky wird bei uns veröffentlicht. Vor ein paar Wochen waren Sänger Husky Gawenda und Organist Gideon Preiss schon für ein paar Promo-Termine in München. Auch ich konnte wieder ein Interview führen… Interview: Husky weiterlesen

What’s in your bag, Australia?

Dass es das immer noch gibt – Alben, die in Australien schon lange veröffentlicht sind, an die man hier aber (zumindest legal) nicht ran kommt! Das zweite Album der wundervollen Introspective-Folk-Jungs Husky (wenn es den alten Blog noch gäbe, würde ich an dieser Stelle ans Interview zum ersten Album verlinken bzw. an den Fragebogen, den sie mir beantworteten) ist down under inzwischen draußen, aber wir müssen noch drauf warten. Wie lange wohl? Hier eine Akustik-Version ihrer Single „Saint Joan“…

Auch der Longplayer der prima Gitarrenpopper The Preatures (auch hier gab’s auf dem alten Blog ein Interview mit Sängerin Isabella Manfredi) ist in Australien mittlerweile erschienen. „Blue Planet Eyes“ heisst die Platte. Mann, ich will die haben, haben, HABEN! Ich will heute abend beim Britwoch „Somebody’s Talking“ auflegen!