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I’ve got the Towers

Manchmal sieht man eine Band und weiss sofort: „Die werden Stars!“ oder „Das wird nix.“ Manchmal weiss man auch: „Hmm, in seiner Szene wird das gut funktionieren, aber wenn die mal nach München kommen, werden die in ihrem Leben bestenfalls die Milla Spielen, nie die Muffathalle, geschweige denn Olympia.“

Und manchmal irrt man sich. Ich hab‘ ja gedacht, April Towers würden ordentlich Karriere machen, seit ich 2015 die Single „No Curruption“ hörte. Das war so richtig perfekter Synth-Indie, in meinen Ohren, wie gemalt für Fans von New Order und OMD aus den 80s selbst oder Anhänger von La Roux und CHVRCHES heutzutage. Mir war klar, dass das Duo aus Nottingham nicht gleich Hits wie Hurts landen würde – aber ich dachte, hey, das wird jetzt ne mittelgroße Indie-Band. In München: Strom bis Technikum.

Ich hätte nicht gedacht, dass Alex Noble und Charlie Burley drei Jahre später ihr Album über Pledgemusic zusammensparen müssen. (HIER geht’s zur Kampagne, wenn ihr noch mitfinanzieren möchtet) Naja, aber inzwischen soll es wenigstens bald fertig sein. Die Single „Tel Aviv“ hat jetzt ein Video. Ich finde, dass das ein gelungener Neo-80s-Ohrwurm ist. Das kann schon noch was werden.

What did you expect from 2018, Pt.1

Hallo, 2018!
Wirst du ein gutes Indie-Jahr werden? Die ersten Anzeichen sind nicht schlecht. Auf so einige spannende Newcomer dürfen wir uns freuen – darüber habe ich neulich schon mal einen Post geschrieben. Natürlich warten wir aber auch auf so einige Größen und persönliche Favoriten, die sich zurück melden.

Ich habe eine Liste unter folgendem Motto zusammen gestellt: „Ausgesuchte kommende Alben 2018“. Dies sind Platten, die fürs neue Jahr schon definitiv angekündigt wurden, die man sicher erwarten oder zumindest realistisch erhoffen darf – oder über die man wenigstens spekulieren kann.
Plötzlich standen da über 30 Namen auf meinem Zettel. Deswegen teile ich die Liste in drei Beiträge auf.
Los geht’s mit Teil 1.

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