Schlagwort-Archive: Heidi Lenffer

Cloud Make Lala*

Neues von Cloud Control! Naja, nichts komplett Neues. „Panopticon“ kennen wir seit September, als „Zone“ erschien, das einmal mehr wunderbar gelungene dritte Album dieser immer feinen Band aus den Blue Mountains bei Sydney. Neu ist, dass es jetzt ein Video zum Song gibt.

*Sorry, meine Wortspiele in den Überschriften werden nicht besser. Wer peilt, was hier der (an den Haaren herbei gezogene) Witz ist, kriegt 100 Punkte. Oder meinetwegen nen Drink.

Meine Alben 2017, Pt.5 (10-6)

So, langsam kommen wir der Sache näher. Dies ist der fünfte und vorletzte Teil meiner Serie, in der ich meine persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2017 runter zähle und zu allen noch mal kurz etwas dazu sage.

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Review: Cloud Control

Cloud Control – „Zone“

In meinem letzten Post von heute am frühen Abend habe ich mich darüber aufgeregt, dass die Musik der Pale Waves ja wohl weder alternativ noch aufmüpfig sei. Bevor ich jetzt über eine absolute Lieblingsband schwärme, muss ich mir natürlich die Frage stellen: Wende ich die gleichen Maßstäbe an, auch wenn ich meine Schatzis beurteile? Aufmüpfig sind Cloud Control, die Band aus den blauen Bergen, ja echt nicht. Aber sind sie alternativ?

Ja, das sind sie. Voll. Wobei man da natürlich das Wort „alternativ“ für sich definieren muss. Nicht nur, weil Alternative Rock zu einer Trademark geworden ist, bei der man zuerst mal an die Foo Fighters denkt. Nicht nur, weil das Wort „Alternative“ in der deutschen Politik doch ernsthaft von der dummdreisten Rechten gekapert wurde, so dass es droht, seine positiven Konnotationen zu verlieren. (Gebt uns unser Wort zurück, ihr kackblöden rückwärtsgewandten Arschlöcher!)

Mei, ich bin nun mal in den 80s groß geworden. Als das Wort „Alternative“ auftauchte, stand es politisch links. Und das Alternative-Fach im Plattenladen war das Fach, in das alles rein kam, das nicht in Rock, Metal oder Pop reinpasste, von Goth bis bulgarischen Chören. Alternative, das bedeutet doch: Eine andere Möglichkeit. eine andere Methode.

Cloud Control verwenden ständig alternative Methoden. Sie drücken’s einem nicht rein, aber ihre Musik ist ein Panoptikum der kleinen Wagnisse und der abseitigen Experimente. Jeder ihrer Tonspuren scheint die Frage zu stellen: „Was passiert, wenn wir statt dessen das hier probieren?“ Und meistens ist das Ergebnis ein Ohrenschmaus. Man muss nur hinhören.

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Vinterview: Cloud Control

Das Sommerloch ist vorbei – in diesen Wochen erscheinen so viele Alben, dass ich gar nicht hinterher komme, hier alles zu besprechen, was ich möchte. Zum Beispiel „Zone“, das dritte Album der von mir sehr geliebten Australier Cloud Control.

Nun ist es bei Cloud Control aber auch so: Ihren Alben sollte man zehn, zwölf Durchläufe geben, bis man was drüber sagt. Denn diese Band schreibt „Grower“. Lieder, die nicht aufs erste Hören packen, sondern ihren Sog und ihre Faszination erst peu a peu entwickeln. Deswegen werde ich „Zone“ noch ein Weilchen auf mich wirken lassen, bis ihr hier mein Urteil poste. Aber zur Überbrückung kann ich ja mal wieder ins Archiv gucken. Mein letztes Cloud Control-Interview hatte ich nach ihre zweiten Album „Dream Cave“ mit Drummer Ulrich Lenffer. Dieser Beitrag, der 2013 auf meinem alten Blog erschien, folgt nach dem Break, inkl. ein paar Videos aus der Ära.

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