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Gib mir ein Buzzard, Baby

Dinge, die mich amüsieren: Als Kind hatte ich einen Holzhund. Auf Rädern. Das Ding gibt’s immer noch. Wenn meine kleine Nichte und mein kleiner Neffe meine Eltern besuchen, rollen sie wieder damit über die Terrasse.

Das ist meine Assoziation zum Songtitel „Wooden Dog“, den Patrick Harrowsmith alias Green Buzzard für eine Youtube-Session live eingespielt hat. Das Album, auf dem sich die Studio-Version von „Wooden Dog“ findet, heisst „Amidst The Clutter And The Mess“, ist am Freitag erschienen und liefert feinsten australischen Neo-Britpop.

Clutter bei die Fische!

Freitag ist es so weit! Fast viereinhalb Jahre nach der ersten Single „Zoo Fly“, nach zahlreichen weiteren Singles, einer EP und einem Mini-Album, nachdem das Ganze als Quintett in Sydney anfing, aber heute nur Sänger Patrick Harrowsmith als Solist übrig geblieben ist, erscheint endlich das Debütalbum von Green Buzzard.

Die Platte wird den Titel   „Amidst The Clutter and the Mess“ tragen, als Produzent war David Sitek an Bord – und das ist ja mal ein echter Name (TV On The Radio, Yeah Yeah Yeahs, Foals, und und und). Ich bin echt gespannt! Patrick hat kurz vorm Album-Stichtag eine dritte Vorab-Single geteilt, quasi den Titelsong des Albums: „Clutter and Mess“

Harrowsmith’s Greatest Hits

Die ersten zwei Mini-Alben der australischen Band Green Buzzard waren ja durchaus vielversprechend. Aber das, was sich da jetzt anbahnt, das scheint sogar mehr zu halten, als was das frühe Material versprach.

Zwar ist Sänger Patrick Harrowsmith inzwischen als einziges Bandmitglied übrig geblieben. Fürs kommende Album aber hat er prominente Unterstützung: Dave Sitek (TV On The Radio) übernahm die Produktion – und der hat bekanntlich in dieser Rolle schon mit Foals, Yeah Yeah Yeahs, Weezer und anderen gearbeitet.

Dave holt jetzt wirklich viel aus den Songs raus. Schon die letzte Single „I Don’t Wanna Be Alone“ klang wie ein Hit, für die Neue „To Be Like You“ gilt das Gleiche.

We need to Hawk

Lustig, wie manchmal bestimmte Tiere in mehreren Bandnamen auftauchen. Es gab ne Zeit, da konnte man den Tigern nicht aus dem Weg gehen: Tigerbeat, Timid Tiger, Tiger Lou, Tiger Strips, Tiger, Pull Tiger Tail usw. Das gleiche gab’s dann auch mit dem Wolf: Wolf Parade, Wolf & Cub, Wolf Alice,  Wolf Gang, Wolfmother…

Ist jetzt der Bussard dran? Naja, es gibt zur Zeit immerhin die Neo-Britpopper Green Buzzard aus Australien und die Waliser Nu-Indieglam-Rocker Buzzard Buzzard Buzzard. Letztere haben ihre dritte Single veröffentlicht: „Love Forever“

Follow your Harrow(smith)

Der beste Britpop unserer Zeit kommt weiterhin aus Australien. Zwei Jahre nach dem Album „Space Man Rodeo“ sieht’s so aus, als sei das ehemalige Quintett Green Buzzard endgültig zum Soloprojekt ihres Sängers und Ideengebers Patrick Harrowsmith runter geschrumpft. Den Songs schadet es nicht, wie  man an der neuen Single „I Don’t Wanna Be Alone“ hören kann.

Buzzy Logic

Hallo, Buzzard Buzzard Buzzard aus Cardiff! Eure Single „Double Denim Hop“ gefällt mir prima. Sie zeigt einen ähnlichen Mix aus Indie/Glamrock und spinnerter Schläue, wie sie eure Waliser Landsleute Super Furry Animals und Boy Azooga an den Tag legen. (Kein Wunder, dass ihr mit Letzteren befreundet seid.)

Mein Problem ist: Ich suche hier doch immer beknackte Wortspiel-Überschriften. Bei „Buzzard“ haben euch eure australischen Kollegen Green Buzzard schon fast alles weggeschnappt. In der Zukunft wird das echt eng.

DZ, DZ, DZ in my head

Ich bin Indiepop-Kid, kein Rocker. Deswegen sind mir Brisbanes DZ Deathrays oft halt doch meistens einen Tick zu heavy. Ich meine, vollen Respekt für die Band – sie sind ja nicht von ungefähr auf meinem Aussie-Lieblingslabel I OH YOU und damit Kollegen von DMA’s, City Calm Down, Green Buzzard oder Brightness, Ich weiss, die sind gut, in dem, was sie machen. Aber Poppiges liegt mir nun mal näher am Herzen. Ist so.

Ab und zu hauen Shane Parsons (Gitarre, Gesang) und Simon Ridley (Drums) dann aber doch einen raus, dass ich sage: YAY!
Die aktuelle Single „Like People“ ist ein solcher Moment. Das ist genau der angeschrägte Pixies / Royal Blood-Rumpelradaurock, der auch mir einen Adrenalinschub gibt. „Like People“ stammt von „Bloody Lovely“, dem dritten Album der DZ Deathrays, das am Freitag erschien.

Buzzards and Boosards

Neues von Green Buzzard! Die Neo-Britpop-Band aus Sydney um Sänger Patrick Harrowsmith legt ein neues Video vor, und zwar zum Song „Dream In/Out“, der von ihrer aktuellen EP „Spaceman Rodeo“ stammt.

Eine Sache, die ich an Green Buzzard wirklich, wirklich mag, ist dass ich bei ihrer Melodieführung oft an eine meiner absoluten Lieblingsbands der frühen 90s denken muss: The Boo Radleys aus Liverpool kennt man für ihren Hit „Wake Up Boo!“ (1995), aber in der Zeit ihrer frühen EPs bzw ihres Debütalbums „Everything’s Alright Forever“ vergruben sie ihre feinen Melodien unter rauschendem Guitar Noise.

mehr frühe Boo Radleys nach dem Break Buzzards and Boosards weiterlesen

Review: Green Buzzard

Green Buzzard – „Space Man Rodeo“

Es geht halt immer auch um die Erwartungshaltung, mit der man vorher an ein Album ran geht. Als Sydneys Neo-Britpopper Green Buzzard letztes Jahr ihr erstes Mini-Album „Easy Queezy Squeezey“ veröffentlichten, da hoffte ich auf ganz große Dinge, denn ein halbes Jahr zuvor hatten die Jungs eine Wahnsinns-Debütsingle namens „Zoo Fly“ hingelegt. Es zeigte sich aber, dass das Quintett den Level dieses ersten Knallers nicht noch mal erreichen konnte. Da war ich schon ein bisschen enttäuscht.

Folglich habe ich meine Erwartungen ans zweite Mini-Album der Band ein gutes Stück nach unten geschraubt. (Auch „Space Man Rodeo“ ist noch kein „richtiges“ Album – drei der zehn Tracks sind kurze Instrumentals, das Ding ist insgesamt 28 Minuten lang) Ist das der Grund, warum ich jetzt so positiv überrascht bin? Oder haben Green Buzzard tatsächlich einen echten Sprung nach vorne gemacht? Review: Green Buzzard weiterlesen

Buzzness Restored

Ihre Debüt-EP konnte mich nicht hundertpro überzeugen, aber auf ihrer neuen Single „Do You Ever Glow“ sind Green Buzzard aus Sydney back on track. Dies ist eine Killer nu-Britpop-Nummer, mit gleich zwei Refrains (einer davon inklusive Oasis-mäßigem „Fade Awayyyyyyyy“) sowie prima ins Ohr gehendem early-Boo Radleys-Noisepop-Riff. Da zeigt sich mal wieder: Das Aussie-Label I Oh You (DMA’s Jack River, City Calm Down, Violent Soho) weiss, was es tut.