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Meine Alben 2019, Pt.4 – 15-11

… und weiter geht’s. Ich stecke immer noch mitten in der Aufstellung meiner Lieblingsalben aus dem Jahr 2019. Inzwischen sind wir bei den Positionen 15 – 11 angelangt.

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Meine Alben 2019, Pt.1 – 30-26

Ich betreibe diesen Blog ja nur als Hobby. Allerdings habe ich im Laufe des Jahres ein neues Hobby gefunden und in der Folge diesen Blog ziemlich vernachlässigt. Ich habe weiterhin relativ aktuelle Videos weiter gepostet und ein paar Sätze dazu gesagt. Aber ich habe keine Interviews mehr transkribiert und keine seitenlangen Texte mehr zu neuen Alben geschrieben. Tja. Sorry an meine ca. drei (ehemaligen) Leser.

Na jedenfalls. Es geht aufs Ende des Jahres zu und eine Tradition hier auf dem Blog will ich dann doch am Leben erhalten. Ich will meine persönlichen Lieblingsalben des Jahres küren und ein paar Sätze dazu verlieren. Und weil ich nun mal ein nerdiger Nerd-Nerd bin, ist die Liste 30 Alben lang und ich verteile meine Aufstellung über sechs Posts á 5 Alben.

Ich betone mal eben: Das ist mein ganz persönlicher Geschmack, ich erhebe keinen Anspruch darauf, alle wichtigen Platten des Jahres gehört oder verstanden zu haben. Dies sind halt die Alben, die ich selbst gerne hörte. Aber vielleicht ist ja was dabei, wo ihr mit mir überein stimmt. Oder etwas, auf das ich euch aufmerksam machen kann.

Na. dann wollen wir mal. Meine Alben 2019, Pt.1 – 30-26 weiterlesen

Freddy For The Floor

Ich habe frederic (フレデリック) aus Kobe an anderer Stelle schon mal als „frühe Two Door Cinema Club auf Skittles“ beschrieben – und weil mir seitdem keine bessere Beschreibung dafür eingefallen ist, übernehme ich sie hier noch mal.

Die Japaner haben ein weiteres Video aus ihrem jüngst erschienenen Album „Frederhythm 2“ („フレデリズム2“) geteilt, über das ich vor wenigen Tagen erst schrieb. Der neue Clip wurde zum Song „Endless Mayday“ („エンドレスメーデー“) gedreht.

Review: frederic

frederic – „Frederhythm 2“

Wer meinen Blog (bzw. seinen Vorgänger) länger verfolgt, der weiss, dass ich paar pet hates habe. Einer davon ist das, was ich „Bumm Tschack-Indie“ nenne. Es ist dies eine Seuche, die ca. 2012 über unser Genre kam.

Schuld waren – unabsichtlich – Two Door Cinema Club. Die Nordiren hatten auf ihrem ersten Album nämlich ein echte Gewinnerformel gefunden. Ihr Debüt „Tourist History“ bestand aus Hits, Hits, Hits. Aber die Songs hatten auch etwas formelhaftes. 

Sie hatten erstens: Meistens einen schnellen, vorwärts gehenden Rhythmus, der sein Wurzeln im New Rave der späten Nuller hatte.
Zweitens: Eine Ohrwurm-Melodie, gespielt auf den hohen Bünden der Gitarre, die gegen den Gesang agierte.
Diese Melodie funktionierte drittens meistens als Intro. Zur Strophe setzte sie aus, später kam sie wieder. Vielleicht als Bridge, vielleicht als Untermalung des Refrains. Das ergab viertens: eine farbenfrohe Dynamik, die das Leise/Laut-Prinzip der Pixies in die Elektro-Indie-Ära 2010er übertrug.  

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Fred Your Mind

Als ich hier neulich für meinen „This Is J-Indie“-Post eine Liste japanischer Indiebands zusammen stellte, da ragten frederic aus der Liste heraus. Man kann die vier aus Kobe vielleicht als eine Art überdrehte Hyper-Variante des Two Door Cinema Club beschreiben: Die Jungs machen Elektro-Indiepop, so bonbonbunt, dass man davon manchmal fast Zahnschmerzen kriegt.

Heute haben frederic einen neuen Clip geteilt: „Light“, der Song, ist echt hittig. Störend finde ich das Video: Bin ich da übersensibel, oder werden uns hier Afrika-Klischees aufgetischt? Warum müssen uns diese Japaner vormachen, sie seien groß in den Townships? Weird. Naja, der Song ist ein Ohrwurm, sonst hätte ich es mir gespart, das hier zu teilen.

This Is J-Indie

Vor wenigen Tagen schrieb ich hier: „Ich sollte echt mehr über japanischen Indie Bescheid wissen.“

Denn erstens ist es schon manchmal frustrierend, mit anzusehen, wie sehr z.B. die britische Szene stagniert oder wie wenig in Schweden passiert, wenn man das mal mit früher vergleicht.
Gleichzeitig sind mir zuletzt vereinzelt mal Bands aus Japan aufgefallen – und quasi jedes Mal haben sie was bei mir ausgelöst. Mal ist es Begeisterung, mal Befremdung, mal liegt es irgendwo dazwischen. Ab und zu ist es beides gleichzeitig. 

Also habe ich mir vorgenommen, mich mal in die Szene rein zu hören. Ich dachte, das würde viel Recherche bedeuten und ich müsste mich durch unleserliche Websiten mit mir fremden Schriftzeichen kämpfen. Aber es ging viel leichter, als ich dachte. Man muss das ja tatsächlich nur googeln und landet schnell auf zahlreichen Sites, die ganze Listen führen, auch auf englisch. Sucht man sich dann Videos einer Band raus, deren Beschreibung vielversprechend war, bietet youtube in seiner Leiste rechts auch schon zahlreiche weitere Kandidaten an. Plötzlich hat man 30, 40 Bands durchgeklickt. Einige sind vernachlässigbar, einige haben mit Indie wenig zu tun. Aber die Quote der Bands, die ich auf irgendeine Weise spannend fand, die war enorm. 

Nach dem Break gibt es eine kommentierte Liste, in der ich Namen zusammen gestellt habe. Bands, die aktuell aktiv sind und die bei mir am meisten Eindruck hinterlassen haben.

Zum Start aber erst mal mein Lieblingslied von The fin. (Bild oben) Wer auf meinem Blog öfter mal landet, kann an diesem Namen nicht vorbei gekommen sein.

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