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Motion Pixure Soundtrack

Also mir ging’s so, als die Pixies neulich in München spielten: Ich hab’s GELIEBT. Ich weiss, das ging nicht jedem so.

Es ist ja so: Im Nachhinein sind es wohl die Songs der Compilation „Wave of Mutilation: Best of the Pixies“, die die meisten Leute kennen.

Klar ist das ein super Sampler, aber einige meiner Lieblingslieder sind nicht drauf. „River Euphrates“ zum Beispiel, „Break My Body“, „Cactus“ oder „Brick Is Red“. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sie die spielen würden – haben sie aber! Auch Songs wie „Ana“, „Havalina“ oder der Opener-Duo „Cecilia Ann/Rock Music“ habe ich nicht erwartet, umso besser kamen sie bei mir an. Da verzichte ich gerne auf in paar der öfter gehörten Songs.

Einen substantiellen Teil der Show machten natürlich auch die Songs vom neuen Album „Beneath the Eyrie“ aus. Das Bemerkenswerte: Sie stanken nicht ab. Die dritte Post-Reunion-Platte ist klar die Beste aus diesem Kreis. Klar, kein „Surfer Rosa“, kein „Doolittle“. Aber echt in Ordnung. Beweisstück A: Die neue Single „Long Rider“

‚Wells, People will talk

Gitarren wie surfende Kreissägen, spanische Textfetzen, sperrige Breaks – anders gesagt: Auf ihrer neuen Single bedienen sich The Orwells aber ganz schön bei den Pixies! Aber es ist ja nicht so, als würde das Quintett aus den Vororten Chicagos das verbergen. Ich meine, der Song trägt Pixies-Sänger Black Francis sogar im Titel! Ist diese Nummer nun ein liebevolles Tribut, eine augenzwinkernde Parodie oder beides?

2014 machten die Orwells mit der Strokes-auf-Speed-Single „Who Needs You“ vom Album „Disgraceland“ eine Menge Wellen. Jetzt steht ihre neue Platte „Terrible Human Beings“ vor der Tür. Klingt doch durchaus vielversprechend, oder?