Schlagwort-Archive: Fazerdaze

The Class of 2017

Auch dieses Jahr wieder, eh klar: Wir vergeben den ein-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres 2017! Hurra!Was hat es damit auf sich? Wer ist nominiert? Mehr dazu:

The Class of 2017 weiterlesen

Meine Alben 2017, Pt.1 (30-26)

Das Jahr geht zu Ende, auf dem Musikmarkt erscheint nichts Neues. Damit hier auf dem Blog trotzdem was passiert, ergreife ich wieder die Gelegenheit zur Rückschau. Wir sind wieder an dem Punkt, an dem ich meine persönlichen Lieblingsplatten der Saison zur Top 30 zusammen stelle und so tue, als müsste diese komplett subjektive Liste jemanden interessieren. Klar ist aber auch: Nur einfach ne Liste tut’s nicht für mein unersättliches Ego. Ich kommentiere die Alben noch mal kurz und teile das Ganze als Countdown in sechs Teile auf. Okay, los geht’s nach dem Break!

Meine Alben 2017, Pt.1 (30-26) weiterlesen

Interview: Fazerdaze

Zur Zeit laufen echte Festwochen in Sachen Janglepop. Über die neuen Alben von Day Wave und Hazel English habe ich neulich erst geschrieben – aber auch die sympathische Neuseeländerin Amelia Murray alias Fazerdaze hat ihr Album frisch veröffentlicht. „Morningside“ ist eine wunderbar verträumt/melancholische Gitarrenpopplatte geworden – und Miss Murray war neulich doch tatsächlich zur Promotion in München! Wir sprachen uns an einem Freitagnachmittag Anfang März im Café Kosmos.  

Interview: Fazerdaze weiterlesen

Review: Day Wave / Hazel English

Day Wave – „The Days We Had“

Hazel English – „Just Give In / Never Going Home“

Tja. Da läuft man durch die Welt und versucht, den Leuten zu erzählen, man sei offen für Neues. Man redet sich ein, das Originelle zu suchen, das Eigenständige, das Individuelle. Aber ab und zu stößt man an seine Grenzen. Da liebt man, liebt liebt liebt man genau das, was man längst kennt. Mein Kryptonit ist melancholisch-freundlicher Janglepop. Bringt mich in die Nähe dieses Kryptonits und ich werde in die Knie gehen. Für immer.

Originalitätspreise gibt’s wirklich nicht zu vergeben für die zwei Alben von Day Wave und Hazel English. Hölle, die bleiben der Janglepop-Schablone so treu, dass man die zwei Alben in eine gemeinsame Shuffle-Playlist packen könnte und immer erst, wenn der Gesang einsetzt, erkennt, wer von beiden den laufenden Song lieferte. Flötende Damenstimme? Aha, Hazel Englisch. Flötende Jungsstimme? Okay, Day Wave.

Beide kommen auch noch aus der gleichen Stadt! Oakland, California!

Beide halten sich strikt an die Regeln, die das Genre aufgestellt hat: Ganz bestimmte Akkorde in ganz bestimmten Reihenfolgen. Gitarren, die sanft in Richtung Shoegazing schnurren. Schüchterne Synthies, die sich aber ab und zu mit geradezu euphorische Hooklines erlauben. Drummachines. Basslines, die bei Simon Gallup in die Schule gegangen sind. Texte, in denen es um den/die Liebste geht, den/die man wirklich sehr anhimmelt, weswegen man so happy ist, wenn’s gerade gut läuft und so unglücklich, wenn er/sie zickt.

Review: Day Wave / Hazel English weiterlesen

Daze like these

Amelia Murray alias Fazerdaze macht ganz wunderbaren Neuseeland-Pop in bester Flying Nun-Tradition – und weil sie Fans in Deutschland bei Grönland Records gefunden hat (Poisel, Boy, Grönemeyer), wird bei ihrem kommenden Debütalbum hierzulande sogar richtig promotiontechnisch Gas gegeben! Neulich war die Lady in München für Interviews und wenn Anfang Mai ihr Album erscheint, könnt ihr hier unser Gespräch lesen. Hier schon mal das Video zur prima Single „Lucky Girl“