Schlagwort-Archive: Empire Of The Sun

Kubrick is what we aim for

Vor ein paar Wochen meldeten sich Deep Sea Arcade aus Sydney, zum Duo geschrumpft, aber immerhin noch aktiv, mit einer neuen Single zurück. Auf ihrem Debütalbum „Outlands“ (2012) hatten Nic McKenzie, Nick Weaver plus drei weitere Bandmitglieder noch zu fünft einen hervorragenden Britpop-Throwback im Stil der Charlatans oder Bluetones abgeliefert. Weitere wichtige Inspiration: Filme aus den 60s und 70s.

Nun also sind sie nur noch zu zweit, was man nicht zuletzt daran merkt, dass sie jetzt mit Drumcomputern arbeiten. Aber sie haben weder ihre Songwriting-Skills eingebüßt, noch die Liebe für Sixties-Filme abgelegt. Das zeigt ihr Video zu „Learning To Fly“ – eine Hommage an Stanley Kubricks „2001“.

Hier noch eben mein Interview mit Deep Sea Arcade aus dem Jahr 2012.

Interview: Empire Of The Sun

empire-interview-headerEs hat ein bisschen gedauert, bis das Transkript fertig war – eigentlich wollte ich mein Interview zu Empire Of The Sun natürlich schon vor zwei Wochen posten, als „Two Vines“, das dritte Album der zwei Paradiesvögel, erschien. Jetzt aber bin ich so weit. Das australische Indie-House-Duo besteht bekanntlich aus Songwriter Luke Steele (aka The Sleepy Jackson) und Producer Nick Littlemore. Letzteren konnte ich am Telefon sprechen. Ein großes Vergnügen, denn Littlemore ist auch voll der Hippie/Philosoph – und wenn ich mit solchen Typen rede, löst es gerne mal in mir schlummernde, ähnliche Tendenzen bei mir aus und ich steige voll drauf ein. Interview: Empire Of The Sun weiterlesen

2016 – 16 Reasons to cheer

Blog Opener DMAsDas neue Jahr hat begonnen – und ich glaube, es wird gut. Man darf mit einigen tollen Platten rechnen – ein paar davon stehen bereits fest. Und weil man auf Blogs Listen macht, gibt es hier die 16 Gründe, sich auf’s Indie-Jahr 2016 zu freuen.

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Vinterview: Lloyd Cole

Lloyd Cole Header2010 begann ich mit dem Bloggen, damals unter der Webadresse hennissey.piranha.tv. Doch letzten Sommer wurde mein Blog leider gelöscht.

Ich werde die dabei verlorenen gegangenen Interviews hier nun nach und nach wieder online stellen. Diese “vintage Interviews” (Hüstel!) nenne ich “Vinterviews”.

Sehr aktiv ist in diesen Tagen Lloyd Cole. Zum einen erschien kürzlich eine umfangreiche Komplettbox seiner 80s-Band Lloyd Cole & The Commotions. Nun steht demnächst ein elektronisches Instrumentalalbum des vielseitigen Briten an. Anlass genug, mein Interview abzustauben, das ich vor zwei Jahren mit ihm führen konnte, als er sein Album „Standards“ veröffentlichte.

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Review: White Shadows

WhiteShadows_secret1200-2White Shadows – Secret Of Life

Nicht wenige werden gefeixt haben, als sie hörten: Aha, Craig Nicholls hat jetzt also eine Dance-Platte gemacht. „Klar“, denkt der Zyniker da, „für The Vines hat sich seit Jahren keiner mehr interessiert. Da muss der letzte Strohhalm her: Die Synthies rausholen! Peinlich…“

Aber um es voraus zu schicken: Das gemeinsame Album, das Craig und Nick Littlemore (Empire Of The Sun, PNAU) hier vorlegen, ist prima. Es könnte sogar die Platte sein, die Craig Nicholls, der es sich ja als schwieriger Typ mit vielen verscherzt hat und der die Vorschusslorbeeren nach dem ersten Vines-Album nie abernten konnte, als prima Songwriter rehabilitiert.

Wie kam’s zu der Kooperation der zwei Australier? Nick Littlemore stieß auf ein Interview von Craig, in dem der Vines-Frontmann darüber fabulierte, dass er gerne eine „elektronische Fantasia-Platte“ machen wollte. Als Fan von Craigs Vines-Melodien ahnte der Producer: Das könnte passen!

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A Littlemore Pop for Mr Vines

Hui. Davon hatte ich gehört: Producer Nick Littlemore (PNAU – zu gerne würde ich jetzt auf mein Interview mit ihm vom alten Blog verlinken) hat sein Pophändchen, mit dem er schon Luke Steel aka The Sleepy Jackson zu Empire Of The Sun umfunktionierte, jetzt an einen anderen Aussie-Rocker angelegt: Gemeinsam mit Craig Nicholls (The Vines) entstand das neue Projekt White Shadows. Keine schlechte Idee, denn The Vines hatten zuletzt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor geholt, Craig Nicholls aber hatte auf seinen Alben immer gezeigt, dass er echt Melodien schreiben kann.

Okay. Soweit also das. Aha. Hmmm. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob Craigs Stimme das richtige für diese Art Pop ist. Aber den Versuch war’s wert.

Interview: San Cisco

San Cisco 3 openerGestern habe ich über Sufjan Stevens aktuelles Album gejubelt, aber es muss nicht immer dramatisch und tieftraurig sein. Nichts spricht dagegen, auch mal einfach nur zu sonnigem, fröhlichen Indiepop auf und ab zu hopsen, und hierfür sind wenige Bands so ideal geeignet wie San Cisco aus Perth. Die vier Aussies haben soeben hierzulande ihr zweites Album „Gracetown“ veröffentlicht und sind auch zur Zeit auf Deutschlandtour.

Kurz vorab: Unser Gespräch steigt am Tag, nachdem die Band in allen Musikmedien war, weil Bassist Nick Gardener ein übles Missgeschick passierte – er hat sich doch tatsächlich in den Fuß geschossen! Im wahrsten Sinne des Wortes! Ein Gewehr ging los, das in einem Auto zu seinen Füßen lag!

Nach mehreren Fehlversuchen klappt ein Skype-Gespräch in die WG-Küche von Sänger Jordi Davieson und Gitarrist Josh Biondillo. Interview: San Cisco weiterlesen