Schlagwort-Archive: Ellie Rowsell

Elliectricity

Und ich sag noch: Ellie, übertreib’s nicht mit der Schokomousse!

Wolf Alice haben eine weitere Single aus „Visions Of A Life“ ausgekoppelt und sich für „Sad Boy“ entscheiden, was einerseits nicht überrascht, weil sie den Song schon bei Stephen Colbert  performt haben und die ersten 2:10 Minuten zum eingängigsten gehören, was ihr zweites Album zu bieten hat. Andererseits aber doch, denn die letzten zwei Minuten sind ziemlich irres Horror-Getöse. Als ich las, dass Wolf Alice einen Single-Mix von „Sad Boy“ machten, dachte ich, sie würden diesen Teil entschärfen, fürs Radio. Das Gegenteil ist der Fall, sie haben’s noch mal fokussiert.

HIER noch mal der Link zu meinem Phoner mit Sängerin Ellie Rowsell . Elliectricity weiterlesen

Meine Alben 2017, PT.2 (25-21)

Weiter geht’s. Teil 2 der Serie meiner persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2017. Wir kommen zu Platz 25-21.

Meine Alben 2017, PT.2 (25-21) weiterlesen

Interview: Wolf Alice

Seit Freitag (29.9.) draußen: „Visions Of A Life“, das zweite Album von Wolf Alice. ‘Ne richtig gute Band ist das. Was genau ich an den Briten herausragend finde, das erkläre ich Sängerin Ellie Rowsell am Telefon selbst. Die hat unseren Interviewtermin für piranha an einem Vormittag Ende August offenbar vergessen. Die Kollegin der englischen Plattenfirma ist beim ersten Versuch nicht bei der ihr durchgekommen und bringt unsere Verbindung erst verspätet zustande. Zu dem Zeitpunkt ist Ellie erkennbar gerade geweckt geworden und noch nicht so ganz bei hundert Prozent. Hilft nix, da müssen wir jetzt durch.  Interview: Wolf Alice weiterlesen

Introducing Alice Players

Der 29.09. naht und damit die VÖ vom zweiten Wolf Alice-Album „Visions Of A Life“. Nach „Yuk Foo“ und „Don’t Delete The Kisses“ gibt’s jetzt ein drittes Video: „Beautifully Unconventional“.

Ist es angesichts dieses Titels ironisch, dass Sängerin Ellie Rowsell im Video zur Schönheit ausstaffiert wurde, wie sie eher den Pop-Konventionen entspricht, als wenn sie ihren normalen Lässig-Look trägt?

Alice and Kicking

„What if it’s not meant for me, love?“

Dieser Refrain spricht nicht unbedingt dafür, aber trotzdem ist das Verliebtheits-Lied  „Don’t Delete The Kisses“ ein untypisch glücklicher Song für Wolf Alice. Einer meiner Favoriten 2017, yeah! Jetzt gibt’s ein Video, das den Text ganz gut einfängt. Das Album „Visions Of A Life“ kommt am 29.09.

Ich darf schon mal damit angeben, dass ich Ellie Rowsell gestern fürs Oktober-piranha am Telefon hatte. Das Transkript unseres Gesprächs werde ich dann um die VÖ des Albums rum wieder hier online stellen.

Leaders of the Freazy World

Jetzt glaube ich langsam, Wolf Alice sind gar keine aktuelle Band – die Briten fielen nur in ein Zeitloch. In Wirklichkeit stammen sie aus dem Jahr 1993. Aus einer Indie-Welt, in der der Britpop nie stattgefunden hat und die Smashing Pumpkins immer noch der Goldstandard in Sachen Sound sind. Der jüngste Beweis: Das Video zu „Freazy“, der aktuellen Single aus ihrem wirklich prima Album „My Love Is Cool“.

„Freazy“ parodiert in bonbonbunten Schlaraffenlandfarben die Art Heile-Welt-Videos, die uns in bonbonbunten Schlaraffenlandfarben vormachen will, dass alles toll ist und wir glücklich sind. Denn obwohl Wolf Alice überzogen in die Kamera grinsen, wird sich zeigen: Uuh, diese Welt ist gruselig und psychedelisch verzerrt!

Das ist SO KRASS 90’s!! Schon damals gab’s bereits mehr Heile-Welt-Parodie-Videos, als es überhaupt bunte Heile-Welt-Pop-Videos gab. „Black Hole Sun“ von Soundgarden wäre ein Musterbeispiel für ein „die-grinsen-aber-es-ist-fake!“-Video, auch Nirvanas „Heart Shaped Box“ setzt knallige Farben als Anti-Effekt ein. Außerdem: Nie sah Wolf Alice – Sängerin Ellie Rowsell Tanya Donelly von Belly ähnlicher als in diesem Clip.

Abgesehen davon ist „Freazy“ in der Tat einer meiner Lieblingssongs des Jahres.

Review: Wolf Alice

wolf alice my love is coolWolf Alice – „My Love Is Cool“

Ich muss mich bei Wolf Alice entschuldigen. Wie oft habe ich ihren Namen fallen lassen, wenn ich darüber schimpfte, dass es mit Indie in Grossbritannien so fürchterlich bergab gegangen ist! „Das erkennt man doch schon daran“, argumentierte ich immer, „dass (verächtlich) WOLF ALICE eine große neue Hoffnung sein sollen!“

Aber hui, wer belehrt mich hier eines Besseren? Sagen wir’s so: Ein gewisses Quartett aus Nordlondon mit der Sängerin Ellie Rowsell.

Okay, ich habe Wolf Alice noch nicht live gesehen. Vielleicht gab es da etwas zu erkennen, was ich auf ihren frühen Singles nicht erkannt habe? Die fand ich einfach… nicht gut. So überhaupt nicht! Die waren, so fand ich, Grunge von der Stange. Die liefen sowas von an mir vorbei!

Was, bitteschön, ist zum Beispiel prima an ihrer Single „Moaning Lisa Smile“? Die Melodie mal nicht! Die Grunge-Gitarren? Also echt, die konnte man doch nur spannend finden, wenn man noch nie Grunge gehört hat. Das, was Wolf Alice bisher machten, das haben the Breeders, die Throwing Muses und sogar Veruca Salt vor über 20 Jahren viel aufregender gemacht!

Review: Wolf Alice weiterlesen