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Review: Ra Ra Riot

RaRaRiot_NeedYourLight_1500px_300dpi_RGBRa Ra Riot – „Need Your Light“

Oh Mann, ich werde alt. Ich weiss noch, als Ra Ra Riot eine brandneue Band waren. Als ihre ersten Singles wie „Dying is Fine“ oder „Each Year“ aus den USA bei uns ankamen, spritzig aber melancholisch, eigenwillig instrumentiert mit Geige und Cello zur Gitarre. Ich hopste durch die Gegend und krakeelte „Neue Lieblingsband, die werden GROSS!“2007 war das? Vor neun (!) Jahren?

Das Quintett aus Syracuse/New York ist in meinem Kopf immer noch als Newcomer abgespeichert, dabei sind sie jetzt beim vierten Album. Sie haben sogar  zwischendurch schon eine solche Enttäuschung abgeliefert, dass man hier fast von einem Comeback sprechen muss.

Aber zurück zur Chronologie: Das erste RRR-Album „The Rhumb Line“ (2008) hielt im Großen und Ganzen, was die Singles versprachen. Die Band spielte im Atomic und ich verliebte mich wie auf der Show wie alle Indieboy-Heinis in die hinreißende Cellistin Alexandra Lawn.

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Review: Baio

Baio cover_cov_lgBaio – „The Names“

Auf eine Solo-Platte des Vampire Weekend-Gitarristen habe ich echt nicht gewartet. Warum? Weil Rostam Batmanglij, ihr Keyboarder, vor ein paar Jahren ein Nebenprojekt namens Discovery mit Wesley Miles, dem Sänger von Ra Ra Riot, am Laufen hatte. Ich dachte damals: „Wow, Ra Ra Riot UND Vampire Weekend, gleich zwei Spitzenbands, gemeinsam! Das wird super!“ Wurde es aber nicht. Ich weiss nicht mal mehr, wie’s klang, nur, dass ich es enttäuscht, genervt und gelangweilt aus dem Player warf.

Was ja eigentlich nichts mit Chris Baio zu tun haben sollte. Schließlich hatte der Gitarrist nix zu tun mit Discovery. Trotzdem, das Hirn speichert ab: Vampire Weekend-Nebenprojekt = überflüssig. Deswegen habe ich „The Names“, das Solo-Debüt von Baio, erst eine Zeit lang ignoriert, bevor ich sie dann doch mal missmutig in den Player schob.

Nun, die Platte ist nicht überflüssig. Sie ist durchaus bemerkenswert. Und: Einer der Hits des Jahres ist drauf.

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