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Meine Alben 2019, Pt.3 – 20-16

Ich mach’ eisern weiter. Wir kommen zu Teil 3 meiner Lieblingsplatten von 2019 und wir kommen der Sache Schritt für Schritt näher. Jetzt geht’s bereits um Platz 20-16.

Ich wiederhole noch mal: Es geht um nix anderes als meinen Geschmack. Der ist geprägt von Indie. Naja, vielleicht findet ihr’s trotzdem so ein kleines Bisschen interessant. Vielleicht, weil ich einen eurer Favoriten picke, weil ihr komplett anderer Meinung seid. Oder weil ich euch vielleicht noch mal auf ein Album stoße, das euch durchgerutscht ist.

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Sneak „Peek“ Peek

Ihr letztes Video („Falling“) ist erst drei Wochen alt, da legen Strokes-Gitarrist Nick Valensi und seine Band CRX schon mit dem nächsten Clip nach. Es steht eben ein neues Album vor der Tür – nächsten Freitag (23.08.) erscheint „Peek“.

Auch für die Single „Get Close“ gilt: Man erkennt durchaus die Verwandtschaft zu Nicks bekannterer Band, ebenso erkennt einen 80-Einfluss. Mich erinnert’s ein bisschen an Duran Duran in der“ Girls On Film“-Ära. Das kann nie schaden. Mir gefällt’s.

Fingers CRX’d

Tja. Trotz aller Gegenanzeigen habe ich ja so ein bisschen darauf gehofft, dass all die Strokes-Festival-Shows im Sommer dann doch auch bedeuten könnten, dass sie im Studio waren und im Herbst/Winter ein neues Album käme.

Aber würde Nick Valensi eine neue Platte mit seiner Band CRX raus bringen, wenn auch ein Strokes-Werk in der Pipeline wäre? Nö, oder? Jedenfalls: „Peek“ erscheint am 23.08. und zur Single „Falling“ gibt’s jetzt ein Video.

Wenigstens ziemlich gut, das Ganze. Gefällt mir jedenfalls besser als das, was ich vom ersten CRX-Album in Erinnerung habe – das beschrieb ich damals noch eher als „Heavy Strokes“, produziert hatte es ja schließlich auch Josh Homme. Die Neue scheint dagegen die Synthies zu betonen. Das deutete auch der Vorab-Song „We’re All Alone“ schon an.

Review: CRX

crx-new-skinCRX – „New Skin“

„Update zum neuen Strokes-Album“ wird in der NME-Newsmeldung trompetet, „vielleicht kommt es schon nächstes Jahr!“ Wenn man dann auf den Link klickt, stellt sich raus, dass Bassist Nikolai Fraiture und Gitarrist Nick Valensi sich unabhängig voneinander geäußert haben, dass sie das Thema extrem vage und vorsichtig umkurven und sich null festlegen. „Die Band hat sich nicht getrennt“, so der Tenor, „wann was Neues kommt, können wir nicht sagen, aber vielleicht gibt’s ja ne Überraschung“. Beide gaben ihre Aussagen in Interviews, in denen es eigentlich um ihre neuen Bands ging. Fraiture hat eine Gruppe namens Summer Moon gegründet („Angesichts der Geschwindigkeit, in der die Strokes arbeiten, kann man das parallel laufen lassen“) und Nick Valensi hat neuerdings das Quintett CRX am Start.

Das ist mal wieder echt witzig, wie der NME es schafft, diesen Sätzen einen komplett verfälschenden Dreh mitzugeben. Ich meine, fassen wir doch mal zusammen:
1. Zwei Strokes-Mitglieder sind offenbar so unterbeschäftigt, dass sie neue Bands ins Leben rufen.
2. Sie geben ihre Interviews NICHT zu den Strokes, sondern ihren neuen Bands, werden aber unweigerlich nach den Strokes gefragt, worauf sie ausweichend antworten.
3. „Hoffentlich im nächsten Jahr“ heißt auf deutsch in diesem Zusammenhang also „Wahrscheinlich nicht im nächsten Jahr“ und „Naja, aber vielleicht gibt’s ja ne Überraschung“ heißt „Wir wären selbst überrascht, wenn im nächsten Jahr was passieren würde.“
Aber der NME strickt daraus mit „The Strokes deuten Überraschungen an!“ und nennt Gespräche, die zu den neuen Bands(!) geführt wurden, „Updates zum neuen Strokes-Album“! Mann, der Schreiber sollte als Spin-Doctor in die Politik gehen, so wie er es schafft, eine Aussage so darzustellen, dass sie glaubwürdig das Gegenteil dessen vermittelt, was tatsächlich gesagt wurde. Wow. Ha!

Nun soll’s hier ja nicht um die Strokes gehen, sondern um CRX. Aber es ist ja so: Der Grund, warum wir auf CRX überhaupt aufmerksam wurden, der ist nun mal, dass es die neue Band eines Strokes-Gitarristen ist. Das ist der Aufhänger, mit dem die Plattenfirma arbeitet – und es ist auch nicht zu überhören auf dem Album „New Skin“.

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