Schlagwort-Archive: Connan Mockasin

What did you expect from 2018, Pt.2

Gestern habe ich eine Liste begonnen: „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.

Anders gesagt: Auf welche Platten aus dem Indie-Bereich können wir uns im neuen Jahr einstellen? Ein paar Alben sind bereits bestätigt, andere sind realistische Prognosen und die eine oder andere Spekulation ist auch dabei. Hier nun Teil 2 meiner Aufstellung.

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Vinterview: Kasabian (II)

Weil am 05. Mai das neue Kasabian-Album kommt, habe ich versprochen, durch mein Archiv zu wühlen. Hier befinden sich noch frühere Interviews mit Serge (und manchmal auch Tom), die quasi verloren gingen, als mein alter Blog vom Netz ging. Wenige Monate nach dem Gespräch zum Album „Velociraptor“ traf ich Serge gleich wieder.

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Review: King Gizzard And The Lizard Wizard

King Gizzard And The Lizard Wizard – „Flying Microtonal Banana“

Es gibt Bands, die sind in der Vorstellung besser, als sie es in Wirklichkeit je sein können. Das Musterbeispiel dafür sind The Hives. Sind die schon mal an euch vorbei gelaufen? Bei einem Festival zum Beispiel kann das ja schon mal vorkommen. Da stolzieren sie dann, alle fünf in ihren identischen Anzügen, smarte Haare, Pelle mit seinem irren Blick, der Dicke, der Typ mit seinem Schnauzer. Das ist echt ein Hingucker. Da bliebt man stehen und gafft und muss an sich halten, um nicht wie ein Teenie zu kreischen. So ein fantastisches Bild geben die Hives ab! Ihr Liveset auf der Festivalbühne ist normalerweise dann auch eine echte Radauwucht.
Aber dann hört man ihre jeweilige neue Platte (die immer auf einem neuen Label erscheint, weil das letzte krass enttäuscht von den Verkäufen war, die nicht annähernd die Erwartungen erfüllten) und fragt sich: Wieso ist von all dem Hurra im Studio nichts übrig geblieben? Aber die Idee „Hives“ ist viel besser als ihre tatsächlichen Songs, so ist es leider.

Ihr ahnt schon, was das mit Melbournes King Gizzard And The Lizard Wizard zu tun hat. Oh Mann, ich würde mir SO wünschen, dass ich sagen könnte, dies sei meine Lieblingsband! So viel an den kirren Australiern bringt mich dazu, begeistert zu johlen: Review: King Gizzard And The Lizard Wizard weiterlesen

Review: Pauw

PAUW-Macrocosm-Microcosm-CDPauw – „Macrocosm Microcosm“

Manchmal muss man ja nur das Plattencover betrachten oder den Albumtitel hören und man weiss, worum es geht. Auf dem Sleeve des Debüts der Holländer Pauw sehen wir ein spaciges Gemälde, Weltraumnebel in allen Farben, übergroße Monde und Planeten. Schemenhaft erkennen wir vier Gestalten, die uns den Rücken zugewandt haben und in die Weiten blicken, von der Macht der Unendlichkeit so beeindruckt wie Caspar David Friedrichs Mönch am Meer. Dieses Bild ist also einerseits ein Stupser in Richtung Romantik, zuerst aber ein Holzhammerschlag in Richtung Psychedelia. Dazu passt der Albumtitel: Makrokosmos, Mikrokosmos. Das große Ganze, das winzige Detail, alles eins, alles: kosmisch.

Und was soll ich sagen? So, wie das Cover aussieht, so wie der Name des Albums andeutet, so klingt „Macrocosm Microcosm“ auch.

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O tempora, o Moses

Psychedelic Pop. Ein Genre, in dem momentan alles andere als Flaute herrscht. Ein ganzer Haufen Bands und Künstler sind zur Zeit in dem Sound unterwegs und sie alle spielen sich ins 60s-Alice-im-Wunderland.

Dabei gibt’s zwei Varianten, wenn man so will. Einerseits sind da die verspulten Verschwurbler wie King Gizzard & The Lizard Wizard, Connan Mockasin, Brian Jonestown Massacre oder Pond – Bands, die auf freaky Verspulung und Mantrapop-Transzendenz setzen.

Andererseits gibt’s die Popper wie Temples, Tame Impala, The Vryll Society oder Jacco Gardner, die kristallklare Songs schreiben, aber diese quasi im Paisley-Kaftan ankleiden.

Aus Brisbane stammt die Moses Gunn Collective – und sie schwanken zwischen den beiden Polen. Auf ihrem Album „Magic Mountain“ gibt’s sowohl Flippigeres als auch Poppigeres, in letztere Kategorie fällt ihre aktuelle Single „Hole In The Wall“, zu der es jetzt ein Video gibt.