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PAELLAS Eastern

Wer meinen Blog regelmäßig besucht, hat es mitgekriegt: Ich versuche, mich in die Indie- und Popszene Japans einzulernen. Bis bis ich mich wirklich auskenne, wird es aber noch ein langer Weg sein.

So lerne ich eine Band wie die PAELLAS aus Tokio gerade erst kennen, obwohl sie keinesfalls am Anfang ihrer Karriere steht. Vielmehr hat die Gruppe mit ihrer neuen Single „Horizon“ bereits ihr drittes Album angekündigt: „Sequential Souls“ erscheint am 05.06.

Auch PAELLAS machen diesen super-slicken Sound, der in Japan unter dem Genre „City Pop“ firmiert. Ihre Variante des Sounds betont die Synthies und House-Pop-Grooves. Was ich ganz interessant finde: Mit „Horizon“ kommen sie dem Sound einer australischen Band durchaus nahe, die bei uns und international letztes Jahr sehr gehypet wurde: Parcels. (Findet ihr das auch?) Aber: PAELLAS waren vor ihnen da.

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You’ve got to Hideki your love

Zeit, mal wieder was aus Japan zu posten!

Auch Hideki Kaji (カジヒデキ) aus Futtsu City im Süden von Tokio macht diesen super-slick-stylischen Sound, den die Japaner City Pop nennen. Sein Dreh bei der Sache ist, das Ganze mit einer Menge Sixties-Feel zu verbinden.

Klar, die Wurzeln von City Pop an sich sind schon im kalifornischem Sunshine Pop der Sixties zu verorten, wie er von Bands wie The Turtles oder Harper’s Bizarre gemacht wurde.

Hideki, der seit den späten 80ern als Bandmitglied und seit 1997 solo aktiv ist, beruft sich dazu speziell auf schwedische Vorbilder wie Eggstone und Tore Johansson, die ja auch wiederum in den 90s als 60s-Revivalisten international bekannt wurden.

Will sagen: Es schließt sich hier ein Kreis, oder es dreht sich eine Spirale, oder so. Retro-Citypop, beeinflusst von Retro-Sixtiespop, beeinflusst von Sunshine Pop. Na, Hauptsache es klingt schön. Und das tut’s. Siehe Hidekis neue Single „Spray And Fanfare“