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Dais of our Lives

Seit ihr eine Band, die nach 80s klingt? Aber nicht nach 1981, sondern nach 1984? Dais Records ist euer Label! Schickt hier euer Demo hin – wenn ihr gut genug seid! Hier sind Bands wie Private World oder Drab Majesty unter Vertrag. Bands, die auch vor 36 Jahren gut in die Welt von New Order, The Fixx, Siouxsie & The Banshees oder China Crisis geprägte Post-New-Wave-Welt gepasst hätten. So die Sammelmenge aus frühem Goth, New Romantics und wavigem Synthpop.

Auch die ursprünglich aus Sydney stammenden und jetzt in LA ansässigen Death Bells veröffentlichen über Dais Records. Mit der Single „New Signs Of Life“ starten sie die Kampagne für ihr gleichnamiges zweites Album., das am 25.09. erscheinen soll.

Kleine Kollektion 2020/09

… und einmal mehr begint der Tag mit gleich mehreren neuen Clips in meinem Feed.

Los geht’s mit den Mystery Jets. Das aktuelle Album („A BIllion Heartbeats“)  der Band von der Themseinsel Eel Pie Island ist ein bisschen übersehen worden – eigentlich sollte es schon letzten Herbst erscheinen, dann kam ein Krankenhausaufenthalt von Sänger Blaine Harrison dazwischen. Der zweite Anlauf wurde von der Corona-Krise überschattet. Grund genug, noch mal ein Video nachzulegen.

Ihr Album „Zonoscope“ war meine Lieblingsplatte von 2011, aber zuletzt sind Cut Copy ein bisschen auf der Stelle getreten. Für August haben die Elektronikpopper aus Sydney nun ihr neues Album „Freeze Melt“ angekündigt. Der Vorab-Song „Cold Water“ wirkt durchaus vielversprechend. Geht fast ein bisschen in die New Romantics-Richtung, was? Ich sage das, weil’s mich ein bisschen an die 80s-Band China Crisis erinnert. Natürlich moderner.

Noch mal Sydney: Auch der meiner Meinung nach famose Singer/Songwriter Josh Pyke hat einen neuen Song geteilt. „Don’t Let It Wait“ ist, ironischerweise bei diesem Titel,  inzwischen schon der vierte Vorab-Track aus dem kommenden Album „Rome“.

 

 

Review: Jonathan Johansson

jonathan johanssonJonathan Johansson – „Lebensraum!“

Wenn man auf die neue Platte eines absoluten Lieblingskünstlers wartet, hat man immer auch eine kleine Angst. Die eigenen Wünsche können so hoch gestiegen sein, dass sie kaum erfüllt werden können. Mit den Alben „En Hand I Himlen“ (Eine Hand im Himmel, 2009) und „Klagomuren“ (Klagemauer, 2011) hat Jonathan Johansson, der ernste junge Mann aus Malmö, der auf schwedisch mit extremem Skane-Akzent singt, mich in diese Position gebracht. Diese Platten waren für mich zwei Mega-Highlights der letzten Jahre.

„En Hand I Himlen“ war 80s-mäßig auf eine Weise, wie wenige Alben 80s-mäßig sind: Da wurde nicht ironisch grinsend die New Wave-Ästhetik nachgebaut, sondern Johansson adaptierte die unschuldig-pathetische Schwermut bestimmter New Romantics: Bands wie China Crisis, Fiction Factory  A Flock Of Seagulls – nicht zufällig coverte Johansson hier Tears For Fears „Everybody Wants To Rule The World“ als „Alla vill ha hela världen“.

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