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The Prize Task – 2020 Revision (Pt.1)

2020 war ein sonderbares Jahr. Das muss man ja niemandem mehr sagen. Ein paar Lieblingslieder gab es trotzdem.

Deshalb soll, obwohl wir alle im Lockdown leben, der gute alte „1 Kasten Augustiner-Preis“ auf diesem Blog auch dieses Jahr gekürt werden. Dafür wollen wir unser schräges Song-Casting dieses Mal wohl per Videokonferenz durchführen. Mal schauen, wie’s abläuft.

Worum geht’s? Wir werden in kleiner Runde ein Lieblingslied zum Song des Jahres erklären. Die Gewinner sollen dafür einen Kasten feines Münchner Bier von uns kriegen. Übergeben konnten wir diesen Kasten zwar erst selten, aus welchen Gründen auch immer. Aber letztlich geht’s eh zuerst darum, in der Clique über Texte und Arrangements zu diskutieren, zu brunchen, durch die Küche zu tanzen, schlecht zu singen und Spaß zu haben.

Wie das aussieht? Dazu als Beispiel die Beiträge aus dem letzten Jahr: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3. Tja, ob das per Videokonferenz vergleichbar ist? Wir werden’s sehen.

Aber am Anfang steht wie immer eine Shortlist. Diese sechzehn Songs findet ihr nach dem Klick.

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Cherry Calls Portugal

Es gibt Duette, da sagt man: „Ja klar! Eigentlich ein Wunder, dass die jetzt erst gemeinsam was machen!“

Die Kombi Cherry Glazerr vs Portugal. The Man gehört NICHT dazu. Wer hätte gedacht, dass das junge kalifornische Powergrrrl und die Groove-Indiepopper aus Alaska zusammen finden würden? Also ich mal nicht.

Sie greift aber gut ineinander, diese Kombination, oder? Liest man den Songtitel „Call Me“, denkt man sich erst: „Ist das wohl ein Blondie-Cover?“ Nein, ist es nicht. Hätte aber sicher auch funktioniert.

These Things Come In Fives

Statt drei einzelner Posts ein Sammelbeitrag und wenig Worte über die Videos, die mir heute aufgefallen sind:

1. Cherry Glazerr. LA-It-Girl Clementine Creedy kündigt ihr neues Album „Stuffed & Ready“ mit dem durchaus gewagten Clip zur Single „Wasted Nun“ an. Die Kommentare sagen bereits Sachen wie „zu mainstream im Vergleich zu früher“. Wozu ich natürlich mal wieder sage: Ich mag diesen Mix aus Grunge und Biss und einem Stück Pop-Zugänglichkeit.

2. Auch die White Lies haben ’nen neuen Clip. Ihr neues Album „Five“ steht vor der Tür und die Single „Tokyo“ führt den Weg fort, den sie zuletzt einschlugen: 80s-Synthpop-Hurra! Eine neue Nummer Eins wie damals „To Lose My Life“ wird ihnen trotzdem nicht nochmal gelingen. Ich kann mich auch noch nicht entscheiden, ob ein Text der, der „every city has a Chinatown – come Tokyo“ lautet, einfach nur strunzdumm oder vielleicht unabsichtlich genial ist. Ist das ihr „Are we human or are we dancer?“-Moment?

3. Swervedriver. Schon Video Nummer fünf der wiedervereinigten Shoegaze-Rocker vom kommenden Album „Future Ruins“.

4. Ach, nehmen wir die neue Single der Briten Circa Waves auch noch rein. Obwohl die Band mich ja noch nie richtig geflasht hat – Sie machen gekonnten Indiepop, aber es fehlt halt was, das ihre Songs irgendwie speziell oder besonders macht. Das ist meine Meinung und die neue Nummer „Movies“ vermag mich nicht vom Gegenteil zu überzeugen. Aber vielleicht erlebt ihr das ja anders? Außerdem: Ein schönes Ratespiel-Video: Wer erkennt die meisten Filme?

Zuletzt: Ihr wisst, ich versuche, mich ins Thema „Japanischer Indie“ reinzufuchsen. Entsprechend habe ich mehrere J-Labels auf youtube abonniert und klicke mich fleißig durch die Neuveröffentlichungen. So einige prima Sachen findet man. Aber sehr viel öfter gibt’s den weirdesten Shit wie dies. Auch das kann man manchmal nicht für sich behalten. Genießt Yashiro Yashiro und Miyazon!