Schlagwort-Archive: Catholic Action

Feels Like Inheaven

Wie so viele der UK-Indie-Bands unserer Zeit haben INHEAVEN schon zahllose Singles veröffentlicht und auf einen zählbaren Hit gewartet,  der den richtigen Boden fürs erste Album bereiten sollte.  (Siehe auch: Rat Boy, WHITE, Catholic Action oder The Vryll Society. Letztere veröffentlichen sogar schon seit drei Jahren Singles und lassen immer noch aufs Album warten!)

So kam’s, dass es bereits nicht weniger als acht Videos gab, als im September endlich INHEAVENs Longplayer (ebenfalls „INHEAVEN“, mein Text dazu HIER)  raus kam. Ein neunter Clip wurde bald nachgeliefert.  Wir sind also schon bei Video 10 angekommen, mindestens, und damit an dem Punkt, wo INHEAVEN (die Großschreibung ist Absicht, die schreiben sich so) auf frühere Singles zurückgreifen müssen. Hier also ein neues Filmchen zur länger schon bekannten Single „Regeneration“. Ist ja auch immer sehr noch in Ordnung, das Lied.

Review: Catholic Action

Catholic Action – „in Memory Of“

Wie bitte? Das Internet hat die Mechanismen der Musikbranche verändert? Echt jetzt? Verzähl!

Keine Angst, nicht noch mal. Aber ich verweise hier eben noch mal auf meine Rat Boy-Rezension. In der Einleitung schrieb ich darüber, warum viele Bands heute einen langsamen Rollout von fünf, sechs, sieben Singles haben, bevor endlich das erste Album kommt, während Plattenfirmen ihre neuen Signings früher ganz anders positionieren konnten.

Eigentlich ist es ein Wunder, dass wir einem Debütalbum immer noch solche Bedeutung beimessen. Aber es ist so, oder? Das erste Album ist noch immer der Punkt, ab dem eine Band „gilt“. Alles davor ist irgendwie Vorbereitung. Weswegen man so ein erstes Album sehr bewusst setzen muss.

Was uns nun zu Catholic Action aus Glasgow bringt. Seit über eineinhalb Jahren ist das Quartett fleißig dabei, uns mit Singles einzudecken. Review: Catholic Action weiterlesen

Look What The Catholic Dragged In

Die Vorfreude auf Freitag steigt – am 20.10. nämlich erscheint „In Memory Of“, das Debütalbum von Catholic Action. Die Jungs aus Glasgow haben uns in den letzten ca 20 Monaten mit regelmäßigen Releases den Mund auf einen Longplayer wässrig gemacht. Nachteil: Nach fünf Singles („L.U.V.“, „Rita Ora/Breakfast“, „Doing Well“, „Propganda“ und „Black & White“) kennen wir die Platte ja praktisch schon zur Hälfte. Macht nix, wir sind trotzdem gespannt. Zur jüngsten Single „Black & White“ gibt’s nun ein Video.

Komisch: Ausgerechnet das Singlehighlight „Rita Ora“ wird nicht auf dem Tracklisting des Albums genannt. Hmmm. Naja, wenn sie meinen…

SXSW Vryll Action

Zur Zet läuft in Austin das Musikbranchentreffen South By South West – das Meeting, bei dem sich aufsteigende Bands zeigen. Auch das BBC hat eine Bühne organisiert, um ein paar britische Aufsteiger zu präsentieren – und so bekommen wir einen neuen Song von Liverpools The Vryll Society zu hören. Der Titel? Mir unbekannt. Die Single „A Perfect Rhythm“ ist es jedenfalls nicht, das hat die BBC falsch ausgezeichnet.

UPDATE: Aha, sie haben’s korrigiert: Der Song heisst „Shadow Of A Wave“

Auch Glasgows Catholic Action waren bei der Show dabei – hier gibt uns die BBC kein neues Lied, sondern die letztjährige Single „L.U.V.“  Trotzdem natürlich auch gut.

Prize and Shine – Pt. 3

augustiner-collected-2016-cAber wer hat denn jetzt gewonnen? Sorry, ich komme nicht immer dazu, mich dem Blog ausreichend zu widmen, deswegen musste ich euch ziemlich warten lassen. Aber weiter geht’s mit der Kür unseres Ein-Kasten-Augustiner-Preises. Im letzten Post hierzu haben wir die erste Runde hinter uns gebracht und die Hälfte des Teilnehmerfeldes eliminiert. Wie geht’s weiter? Wer wird gewinnen und kriegt von uns einen Kasten Münchner Bier überbracht? Prize and Shine – Pt. 3 weiterlesen

Prize and Shine – Pt2

augustiner-collected-2016-bEin mal im Jahr küren wir hier den Ein-Kasten-Augustiner-Preis. Die Idee dahinter ist, dass eine Gruppe Freunde und ich ein Lied zum „Song des Jahres“ ernennen und dann dem Sieger einen Kasten Augustiner zukommen lassen. Auch wenn wir den Kasten noch nicht oft wirklich an den Mann gebracht haben, fand doch letztes Wochenende unser entsprechendes Meeting statt. Hier nun Teil 1 unserer Zeremonie…

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Prize and Shine 2016 – It’s On!

augustiner-collected-header-2016Hey, haben wir was vergessen? Natürlich nicht! Wir haben zwar letztes Mal wieder die Trophäe nicht an den Gewinner gebracht, (jedenfalls bis dato) – aber trotzdem soll’s natürlich auch dieses Jahr auf diesem Blog wieder einen 1-Kasten-Augustiner-Preis geben!

Will heißen: Ich und eine Handvoll Freunde (Will wer mitmachen? Schreibt einen Kommentar or PM me on facebook) treffen uns in meiner Küche in München und diskutieren, welches Lied unserer Meinung nach der Song des Jahres war. Inklusive In-der-Küche-tanzen, Brezenmonster, peinlichen Gesangsversuchen und mehr. Hinterher wird das Procedere hier noch mal nacherzählt und der Sieger kriegt (so ist jedenfalls der Plan) einen Kasten Augustiner überreicht!

Und wer sind die 16 Nominierten des Jahres 2016? Das lest ihr gleich HIER: Prize and Shine 2016 – It’s On! weiterlesen

Long Listance Call Pt 2

bad-sounds-headerGestern habe ich meinen Senf zur jährlichen „BBC Longlist 2017“ gegeben (siehe unten).

Glaubt man den UK-Kollegen, sieht die Zukunft des Indiepop weiterhin düster aus. Nur drei Acts aus dem Genre wurden in die Longlist aufgenommen, einer davon ist richtig mies (The Amazons), einer davon zu sperrig für die breite Masse (Cabbage) und der dritte (Declan McKenna) zwar sicher gut vermarktbar, aber noch nicht ganz ausgereift.
Ich glaube trotzdem dran, dass sich weiter spannende Indiebands gründen. Musiker, die was zu sagen haben, was Neues entwickeln, Stil und Persönlichkeit zeigen – oder die den Sound wenigstens gekonnt auf den Punkt bringen.

Also los geht’s – Es folgen meine 15 Tipps für 2017. Nicht, dass ich glaube, dass diese Namen die Welt erobern werden. Aber ich traue ihnen zu, nächstes Jahr ein starkes Debütalbum abzuliefern, und das ist schon mal was.

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Vevo Hate

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – aber wenn man bloggt und neue Videos kommentieren und weiterverbreiten möchte, dann können einen die Stöcke, die einem hierzulande in die Speichen gesteckt werden, schon extrem nerven.

Das youtube-Problem kennen wir zur Genüge. Ich will gar nicht mal gegen die GEMA haten – lieber wäre mir, youtube bezahlt die Musiker ordentlich. Anyway, ein Großteil neuer Clips ist in D gesperrt und es macht ergo keinen Sinn, wenn ich sie hier platziere,

VEVO wiederum ist auch keine Alternative. Vielleicht stelle ich mich ja einfach nur doof an, aber ich kann deren Clips hier gar nicht erst einbinden. Aber auch wenn das ginge, ich tue es nur ungern, weil immer diese ewige Werbung vorher läuft.

Bliebe als Alternative die Plattform vimeo, die von den meisten Labels und Künstlern aber ungenutzt bleibt.

Warum der Text? Weil es in den letzten Tagen ein paar neue Clips gab, die ich längst teilen wollte, die aber einfach nicht auf vimeo auftauchen. Zähneknirschend verlinke ich auf VEVO:

  1. Die DMA’s haben endlich mein Album-Lieblingslied „Step Up The Morphine“ mit einem Video ausgestattet. Song des Jahres 2016?
  2. July Talk: Vorgestern mal wieder im Strom angeschaut – was für eine Liveband! Ihr zweites Video aus „Touch“ steht online: „Beck + Call
  3. Catholic Action: Die Glasgower Durchstarter haben ihr Video nicht zu „Rita Ora„, sondern zur B-Seite „Breakfast“ gedreht. Was wohl „Breakfast“ zur Doppel-A-Seite macht?
  4. Ach, wo ich schon dabei bin: Das Video zur Rückkehr von The Preatures „I Know A Girl“ habe ich bisher auch noch nicht weiter verbreitet. Über den Song schrieb ich HIER.