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Summa Gum Laude

Entweder: Die Perth-Szene ist ein zufälliges glückliches Aufeinandertreffen irre kreativer Charakterfiguren. Weil sie gemeinsam am gleichen Ort aufwuchsen, konnten Nick Allbrook, Kevin Parker, Cameron Avery & Co gar nicht anders, als Tame Impala und Pond und all die anderen Bands zu gründen.

Oder: Weil ein oder zwei Vorreiter in der Clique waren, zogen sie die anderen mit und es entwickelte sich eine Gruppendynamik. Typen, die von selbst vielleicht nicht auf die Idee gekommen wären oder sich nicht getraut hätten, ließen sich aufputschen und toben sich nun ebenfalls künstlerisch aus.

Wie’s wohl wirklich war? So oder so: Jay Watson ist Livemitglied bei Tame Impala, offizielles Mitglied bei  Pond (zum letzten Pond-Album hatte ich ihn am Telefon) und als Solist nennt er sich GUM. Vom neuen GUM-Album „The Underdog“ gibt’s ein neues Video: „Couldn’t See Past My Ego“.

Fascidelica

… und schon wieder Madchester-Vibes aus Australien! Der Herr, der sich Lord Fascinator nennt, veröffentlicht seine Musik über Spinning Top. Die Plattenfirma auf Perth also, wo sich sonst solche Tame Impala-Alumni wie Pond, GUM und Cameron Avery tummeln. Das bedeutet normalerweise verspulte Psychedelia. Diese gibt’s hier nicht, verspult ist es trotzdem. „Sex Crystals“ kommt rüber wie ein Update der Happy Mondays, komplett mit Shaun Ryder-Gesang. Der Song ist der Vorbote fürs am 11.05. kommende Album „Water Sign“. Unser Interesse ist geweckt!

Pond de Replay

„‚Fire In The Water‘ is taken from Pond’s album The Weather“ – so steht’s in der Beschreibung, die die schrägen Aussies aus dem Tame Impala-Umfeld heute auf youtube geteilt haben. „Echt? An den Song erinnere ich mich gar nicht“ denke ich und finde ihn tatsächlich nicht auf meinem Rechner.

Des Rätsels Lösung? Pond haben heute eine Aktualisierung des Albums vorgenommen, wenn man so will. Die neue Variante von „The Weather“ in den Downloadstores und Streaming-Services beinhaltet das neue Lied.

Ich bin weiterhin kein Freund solcher neuer Editionen. Der Song ist lässig, aber wer sich „The Weather“ pünktlich zur VÖ letzten Mai besorgt hat (als ich hier übrigens ein Interview postete), ist doch jetzt schon ein bisschen der Depp, oder?