Schlagwort-Archive: Bad Sounds

Visions in Pale Daffodil

So, jetzt ist auch das „richtige“ Video der aktuellen Bad Sounds – Single „Are You High?“ da. Farbenfroh. ist’s geworden, obwohl Ewan, Callum & Co quasi nur einen Ausschnitt des Farbspektrums verwenden. Grün, türkis, blau, violett? Kaum zu sehen. Es regieren die Farben, in denen auch ihre Single- und EP-Cover gestaltet sind, von Rot über Orange nach gelb zurück zu zu … naja, hellorange. Wie heisst dieser Farbton? Im Katalog von Wandfarbenherstellern findet man ihn als „Pale Daffodil“ oder „Lemon Popsicle“. Wie auch immer, das ergibt jedenfalls einen stylischen, stimmigen Look. Und der Song ist eh super.

Merrettocracy

Eine neue Single der Bad Sounds bedeutet auch? Genau, ein Lo- bis No-Budget-Video, das die Jungs „Audio“ nennen. Die neue Nummer von Callum und Ewan Merrett trägt den Titel „Are You High?“

Die Sache ist die: Andere Bands/Labels stellen ein Standbild oder ein „Lyric Video“ online – sowas poste ich nur in Ausnahmefällen. Die „Audios“ der Bad Sounds poste ich schon, denn hier gibt’s wenigstens bewegtes Bild. Irgendwie ist das ein Unterschied, oder? Den Song finde ich auch mal wieder sehr gelungen, nicht zu vergessen.

Review: Bad Sounds

Bad Sounds – „Mixtape One – EP“

Okay. Faktisch sind dies nur drei Songs. Von denen wir zwei schon kennen. Plus zwei Intros sowie zwei „Skits“. Ganze 14:16 Minuten Musik. Trotzdem schreibe ich eben drüber. Weil ich den wurligen Bad Sounds auf diesem Blog Anfang des Jahres schließlich sowas wie den Titel „meine Hoffnung des Jahres 2017“ zugeschustert habe.

Für die Neuankömmlinge hier: Wer sind die Bad Sounds? Es handelt sich um ein Quintett aus Bath, England. Die beiden Köpfe der Band sind die Brüder Ewan und Callum Merrett. Zwei Jungs, die sagen, ihr Vater hätte „Odelay“ von Beck auf Dauerschleife gehört, deshalb habe sie keine andere Platte mehr beeinflusst.

Ich wage noch ne Behauptung: Daddy Merrett muss auch die Happy Mondays, „Leisure“ von blur sowie die Platten der Inspiral Carpets fleißig gehört haben. Erstens finden sich Baggy Manchester Vibes zuhauf in den Sounds der Bad Sounds. Zweitens: Solche Frisuren hat man nicht mehr gesehen, seit Clint Boon auf seiner Farfisa rumorgelte.

Keine Ahnung, ob das Sounds sind, die jemanden interessieren, der 18 oder 20 ist. Review: Bad Sounds weiterlesen

We were Bad before the Chip even sank

Na, sind da vom letzten Videodreh noch ein paar Green Screen Szenen übriggeblieben? Uns soll’s Recht sein – so konnten die Bad Sounds einen No-Budget-Clip zu ihrem aktuellen Track „Hot Head Chippenham“ nachlegen. Zweite Frage: Ist es Zufall, dass die Worte „Hot“ und „Chip“ in diesem Titel vorkommen? Könnte es ein verstecktes Tribut sein? Das Lied klingt aber – wie meistens bei den Bad Sounds – mehr nach „Odelay“-Ära-Beck als nach Hot Chip.

BAD Soundsystem

Ich mag den Ansatz der Bad Sounds. Die Band um die Brüder Callum und Ewan Merrett setzt seit ihrer letzten Single „Zacharia“ eine neue Taktik ein: Viele Musiker stellen ein Standbild auf youtube, wenn sie einen neuen Song, aber noch kein Video dazu haben. Die Merretts drehen statt dessen Lo-Lo-Lo-Lo-Lo-Fi Videoclips, die keine zehn Pfund gekostet haben können. Aber trotzdem ist es ein Unterschied zu einem statischen Bild, oder? Es bewegt sich was. Hätten sie nur das mit Musik unterlegte Cover der kommenden EP „Mixtape One“ geteilt, hätte ich den Clip nicht gepostet. So schon. Funktioniert also.

Also Sprach Zacharia

Ein „Audio“ (das ein LoBudget-Video war) haben die Bad Sounds aus Bath schon geteilt – jetzt gibt’s zu ihrer aktuellen Single „Zacharia“ auch das offizielle Video. Tja, mehr kann ich zu Bad Sounds grad‘ auch nicht sagen, was ich auf diesem Blog nicht schon geschrieben hätte. Sorry. Bleibt aber ne gute Band und ein Hoffnungsträger für die nähere Zukunft.

Review: DBFC

DBFC – „Jenks“

Indie-Songwriting meets electronic Dancemusic. Nix Neues, oder? Mindestens seit den späten 80ern wird das gemacht, seit in Manchester Acid House und Retro-Sixties-Bands aufeinander trafen, die DJs in der Hacienda Stone Roses-Remixe anfertigten und die Gitarrengruppen schließlich von selbst die Beats in ihr Songwriting einbauten. Es folgten u.a. Beck und Co, die Big Beats der späten 90er (Fatboy Slim, Skint Records et al), 80s-Revival, New Rave und Kitsuné in den 2000ern… inzwischen sind wir mit Bands wie Jagwar Ma, Bad Sounds und Superfood sogar schon beim Baggy-Revival angelangt. Indie und Beats, das kennen wir, oder?

Ja und nein. Doch, es geht immer noch, dem Indie-Dance-Mix was Neues abzugewinnen. Es kommt alles aufs Mischverhältnis an und darauf, was genau man mischt. So kann man neue Nuancen setzen und immer noch seine eigene Nische finden. Case in point: DBFC.

Hierbei handelt es sich um ein französisch/britisches Duo mit Sitz Paris. Zum einen haben wir da einen Herren, der sich Dombrance nennt. Der Producer hat bereits Tracks auf Kitsuné veröffentlicht. Sein Kumpan ist ein gewisser David Shaw. Der aus Manchester stammende Gitarrist ist vor einiger Zeit in Frankreich hängen geblieben. Zu zweit bilden die beiden also DBFC – und sie mischen fröhlich herum. Französische Club-Electronica und Manchester-Gitarrenpop, genau. Dazu bedienen sie sich in einem weiten Sammelsurium aus den Bereichen Song und Dance.

Review: DBFC weiterlesen

Bad Sounds & Vision

Es ist nicht das erste Mal, dass ich hier über die Bad Sounds schreibe. Denn das Quintett aus Bath um die zwei Brüder Callum und Ewan Merrett hat eine Handvoll Singles veröffentlicht, die fröhlich zwischen „Odelay“-Beck und „Leisure“-Blur herum grooven. Jetzt haben sie a) einen neuen Song namens „Zacharia“, b) die bisherigen Singles auf einer EP namens „PHRESSSH“ gesammelt und c) ein „Audio“ zum neuen Song geteilt, das letztlich ein No-Budget-Video ist. Schätze mal, der „richtige“ Clip folgt noch!

p.s. also Freitag früh war das Ding noch online. Hmm.

p.p.s. … und da ist es wieder. Na dann.

Prize and Shine – Pt. 3

augustiner-collected-2016-cAber wer hat denn jetzt gewonnen? Sorry, ich komme nicht immer dazu, mich dem Blog ausreichend zu widmen, deswegen musste ich euch ziemlich warten lassen. Aber weiter geht’s mit der Kür unseres Ein-Kasten-Augustiner-Preises. Im letzten Post hierzu haben wir die erste Runde hinter uns gebracht und die Hälfte des Teilnehmerfeldes eliminiert. Wie geht’s weiter? Wer wird gewinnen und kriegt von uns einen Kasten Münchner Bier überbracht? Prize and Shine – Pt. 3 weiterlesen