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Interview: Shout Out Louds

Ich hab‘ ein bisschen History mit den Shout Out Louds. Andererseits – wer, der hierzulande Indiepop mag, hat das nicht? Wir alle haben zu „Please Please Please“ einer/m Ex nachgeweint, wir wippten zu „Impossible“ durch den Britwoch, haben uns zu „Walking In Your Footsteps“ gefreut, wie weit sie gekommen sind. Vier Jahre nach „Optica“ erscheint heute das neue Album „Ease My Mind“. Genau: Let’s call this a comeback.

Ein Gespräch mit Adam und Bebban an einem Sommernachmittag auf der Terrasse ihres Münchner Hotels am Tag vor ihrer Show beim Puls-Festival. Interview: Shout Out Louds weiterlesen

Life and how to liv it

Neue Band, bekannte Namen: Andrew Wyatt (Miike Snow), Pontus Winnberg (Miike Snow, Amason), Björn Yttling (Peter Björn & John, Astropol, Casears), Lykke Li und ihr Ehemann Jeff Bhasker (der gerade als co-Autor und Producer von Harry Styles‘ Album viel zu wenig von dem Hype um diese Platte abkriegt) sind liv.

liv habe ne neue Single draußen und auch gleich ein Lyric Video dazu geteilt. Schöne Nummer! „Heaven“

Long Listance Call Pt 2

bad-sounds-headerGestern habe ich meinen Senf zur jährlichen „BBC Longlist 2017“ gegeben (siehe unten).

Glaubt man den UK-Kollegen, sieht die Zukunft des Indiepop weiterhin düster aus. Nur drei Acts aus dem Genre wurden in die Longlist aufgenommen, einer davon ist richtig mies (The Amazons), einer davon zu sperrig für die breite Masse (Cabbage) und der dritte (Declan McKenna) zwar sicher gut vermarktbar, aber noch nicht ganz ausgereift.
Ich glaube trotzdem dran, dass sich weiter spannende Indiebands gründen. Musiker, die was zu sagen haben, was Neues entwickeln, Stil und Persönlichkeit zeigen – oder die den Sound wenigstens gekonnt auf den Punkt bringen.

Also los geht’s – Es folgen meine 15 Tipps für 2017. Nicht, dass ich glaube, dass diese Namen die Welt erobern werden. Aber ich traue ihnen zu, nächstes Jahr ein starkes Debütalbum abzuliefern, und das ist schon mal was.

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Meine Alben 2015 – Pt.2 (20-11)

bigsleep Header

Ich muss gar nicht viel weiter erklären, oder? Ich mache weiter mit der Aufstellung meiner persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2015. Teil 2 behandelt Platz 20 – 11.

Ach ja: Die Spotify-Playlist dazu habe ich entsprechend erweitert.

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Review: Astropol

The Spin We're InAstropol – The Spin We’re In

Astropol sind ein Trio aus Stockholm. Mitglied 1, Björn Yttling, ist nicht nur der Björn von Peter, Björn and John. Der gute Mann ist überhaupt sehr gut vernetzt in der schwedischen Musikwelt. Er spielte zwischenzeitlich zum Beispiel die Keyboards der Caesars und hat vor allem als Producer einen großen Namen. Moneybrother, Lykke Li, Anna Ternheim, die Caesars, die Shout Out Louds, alle hat Björn schon produziert. Sein Ruf ist längst international: Mit Primal Scream, Franz Ferdinand, Chrissie Hynde und zuletzt Coeur de Pirate hat er Alben erarbeitet.

Astropols zweites Mitglied ist ein gewisser „Smash“. Seinen Namen nennt er nicht. „Ich glaube, er und Björn waren vor Ewigkeiten mal in einer gemeinsamen Band“ sagt Mitglied 3 (zu ihr gleich). Smash hatte Songs geschrieben und Kontakt zu Björn aufgenommen, der Lust auf ein neues Projekt hatte. Schnell war den beiden klar: Sie wollten noch jemand mit an Bord holen, eine Sängerin.

Womit wir bei Mitglied 3 sind. Es ist Bebban Stenborg. Wir kennen sie als die Keyborderin der Shout Out Louds. Review: Astropol weiterlesen

Earth Is The Longlist Planet, Pt 2

Header AmasonIch habe eine kleine Artikelserie versprochen. Es geht ums Thema: Wer sind die Newcomer-Tipps für 2016? Dabei werde ich die „Longlist“ der BBC kommentieren und meine eigenen Favoriten vorlegen – aber ich checke auch nach, wie korrekt wir (also die BBC und ich) mit unseren Prognosen vom letzten Jahr gelegen haben.

Nachdem ich neulich die letztjährigen Tipps der BBC beurteilt habe, folgt als Teil 2 der kleinen Serie nun die Nachbetrachtung meiner 15 Newcomer Tipps für 2015.

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Mental: Health

Es ist Mitte November, aber hier im Verlag arbeitet man schon an den Magazinen, die zur Jahreswende erscheinen. Darum werde ich schon nach meinen Jahres-Top Ten gefragt, und auch wenn ich mit The Ocean Party und Astropol noch zwei sehr starke Kandidaten für den Schlussspurt erwarte, kann ich doch schon mal sagen: „Death Magic“ von den kalifornischen Industrial-Poppern HEALTH wird in meinen Top Ten landen. (HIER mein Review aus dem Sommer)

Das Ganze erwähne ich hier noch mal, weil HEALTH jüngst eine Session für den Sender WFUV eingespielt haben – und die ist zweifellos ein ziemliches Brett.

Ditch This – 3

Links oben auf dieser Seite findet ihr immer meine Spotify-Plalist „Best Ditches“. Darin finden sich immer 40 aktuelle Indie-Tracks meines Geschmacks. Ich stelle regelmäßig neue Songs rein und werfe dafür die älteren raus, so dass die Songs der Liste sich so ca alle drei Monate komplett ausgetauscht haben. Heute habe ich mal wieder ein Update gemacht, und ich dachte mir, ich stelle einfach mal alle 40 Songs/Bands in einem Satz vor.
(Falls ihr diesen Post erst in drei Monaten lest, sind es vielleicht schon 40 neue Songs, also nicht wundern.)

Planet – „Disaster Caster“
Sydney, AUS
Debütsingle der Gitarrenband um Matty Took, den Bruder von Johnny Took (The DMA’s)

Amason – „Älgen“
Stockholm, SWE
Dieser Song der Supergroup um MItglieder u.a. von Dungen u. Miike Snow erschien zwar schon 2013 als Single, ist aber, weil Amasons tolles  Album „Sky City“ letzte Woche endlich auch bei uns erschienen ist, wieder aktuell

The Vryll Society – „Beautiful Faces“
Liverpool, ENG
Junge Psychedelia-Band auf den Spuren von The Verve & Co

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