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Interview: Dhani Harrison

Dhani Harrison. Ein Brite, der viel in LA lebt. Er leitete die ideenreiche Band thenewno2 und veröffentlicht inzwischen vor allem Soundtracks.  Nun hat er sein erstes Soloalbum fertig gestellt: „In/Parallel“ ist eine sehr spannende Platte: Electronica, Indie-Songwriting, düstere Soundscapes, durchdachte Texte. Zu diesem Werk hat der überaus sympathische Musiker mir email-Fragen beantwortet.

War sonst noch was? Okay, ja. Die Gene. Dhani hat einen berühmten Vater: George.
George Harrison. Genau, der Beatle. Menschenskind!
Klar aber, dass Dhani darauf nicht reduziert werden will.
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Review: Mew

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Mew – „+-„

„Frengers“. Alleine für dieses Album werden Mew immer einen festen Platz in meinem Herzen haben. Was für eine Platte! Es war das Album, mit dem die Dänen sich 2003 dem Rest der Welt vorstellten: Vier Kopenhagener Filmstudenten, die ihre Visionen nicht auf Zelluloid bannten, sondern ein musikalisches Kopfkino stattfinden ließen. Mit den Mitteln des 90er-Jahre-Indie: „The Bends“, „Nowhere“ und „Grace“, das waren die Alben, die diese Klang-Alchemisten ineinander verzahnten. Ihre Songs waren kunstvoll, bombastisch bis knapp an der Grenze zum Kitsch. Sie konnten sprunghaft zwischen Noise und schwebender Grazie zickzacken („Am I Wry? No“), sie konnten sich aber auch ganz simpel nur mit einer zauberhaften melancholischen Melodie begnügen („She Came Home For Christmas“) und sie schwangen sich in sphärische Höhen mit dem malerischen, schwelgerischen, epischen „Comforting Sounds“, das sich 10 Minuten lang Schicht um Schicht auftürmt, um zu Sternstaub zu zerfallen – ein Song, ein Album für die Ewigkeit!

Es ist auch ein Album, das Mew seitdem nicht zu toppen wussten – wie auch? Review: Mew weiterlesen

Thank You For The MEWsic

Oh, Hurra! Da ist sie, die neue Single von Mew!
Der erste Teaser fürs kommende Album namens „+ -“

Wer Mew nicht kennt (und es ist ja auch schon sechs Jahre her, seit die Kopenhagener was Neues gemacht haben): Das ist verkünstelter, komplexer, ambitionierter, atmosphärischer Indie-Rock mit Brüchen, Tempo- und Farbwechseln – was ja eine knifflige Kombi sein kann, die anderen Bands gerne mal daneben geht. Dieser Sound könnte auch in prätentiöse Wichtigtuerei ausarten, aber die ehemaligen Filmstudenten Mew schaffen es immer, echten schwelgerischen Ohrenschmaus zu kreieren.

Es singt: Jonas Bjerre, der seit dem letzten Mew-Album „No More Stories“ (2009) auch ein prima Soloalbum und zwei Alben mit Apparatjik (seiner gemeinsamen Band mit Magne Furuholmen von a-ha, dem Producer Martin Terefe und Guy Barryman, Coldplay) hingelegt hat, die ebenfalls superduper-hörenswert sind und Euch hiermit ans Herz gelegt seien.

MEW „Satellittes“ from casper balslev on Vimeo.