Schlagwort-Archive: Alvvays

Kleine Kollektion 2020/14

Ich wollte ja schon fragen: Machen Rey Pila überhaupt noch Alben? Seit ihrem 2015er-Album „The Future Sugar“ haben „Mexikos Strokes“ zahlreiche Singles und ein paar EPs veröffentlicht, aber eben keinen Longplayer. Die neue Single „Drooling“ aber kommt nun doch inklusive Ankündigung eines Albums: „Velox Veritas“ erscheint Ende August!

Von Mexiko ab nach Newcastle, Australien. Hier lebt die 20 Jahre junge Songwriterin Tilly Murphy, die sich FRITZ nennt und mit ihrer Band so richtig klassischen Jangle/Noisepop macht. Vergleiche zu Best Coast, Vivian Girls, Alvvays drängen sich auf.

Man nehme diesen Jangle/Noise-Girlpop-Sound und gebe noch eine Schaufel Country/Americana in den Mix – und man landet bei den Klängen der Holy Motors. Wo mag das Quartett wohl herkommen? Aus Nebraska, Wyoming oder Saskatchewan? Nein, aus Tallinn, Estland, natürlich! Mit dem Song „Country Church“ kündigen die Nordosteuropäer ihr zweites Album „Horse“ an, das Mitte Oktober erscheinen wird. Nice.

 

The Class Of 2017 – Pt 3

Hey hey. Da war doch noch was? Yup, der ein-Kasten-Augustiner-Preis. Sonntag kürten wir eine Gewinnerband, die von uns einen Kiste Münchner Bier kriegen soll, weil sie unserer Meinung nach den besten Song des Jahres geschrieben hat. Wenn denn eine Band gewinnt. Vielleicht gewinnt ja eine Solistin, oder ein Solist?

Worum geht’s, wie geht das? Hä? Wer neu ist, der lese vielleicht zuerst Teil Eins unseres Entscheidungsprozesses. Wer Bescheid weiss: Hier entlang. The Class Of 2017 – Pt 3 weiterlesen

The Class of 2017 – Pt 2

Es ist wieder so weit! Genauer gesagt: Es war wieder so weit. Sonntag war Stichtag. Unsere Blogclique hat den Ein-Kasten-Augustiner-Preisträger fürs Jahr 2017 gekürt! Yeah!

Aber bevor wir verraten, welche Band von uns einen Kasten Bier kriegt, muss der Ablauf des Ganzen nacherzählt werden. Es folgt: Runde 1

Zuerst aber noch mal ganz kurz: Worum geht’s?

Also. Der Gedanke ist: Wir wollen den besten Song des Jahres finden und der Band/dem/der Interprete(i)n dafür einen Preis überreichen. Aber keine von diesen Statuen, die nur auf dem Kaminsims verstauben. Lieber was Sinnvolles. Ein Kasten gutes Münchner Bier macht alle Musiker glücklich, oder? The Class of 2017 – Pt 2 weiterlesen

The Class of 2017

Auch dieses Jahr wieder, eh klar: Wir vergeben den ein-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres 2017! Hurra!Was hat es damit auf sich? Wer ist nominiert? Mehr dazu:

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Meine Alben 2017, Pt.5 (10-6)

So, langsam kommen wir der Sache näher. Dies ist der fünfte und vorletzte Teil meiner Serie, in der ich meine persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2017 runter zähle und zu allen noch mal kurz etwas dazu sage.

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Alvvays on my mind

Wenn ein Video in seinen Credits einen „Colourist“, einen „Colour Producer“ und zwei „Colour Assistants“ nennt, darf man sich auf einen Augenschmaus freuen. Alvvays aus Toronto, deren neues Album „Antisocialites“ ich hier erst vor wenigen Tagen abfeierte, haben einen neuen Clip aus der Platte online gestellt: „Dreams Tonite“.  Ich will nicht zu viel verraten, aber ich finde, die Einfärber haben ganze Arbeit geleistet.

Review: Alvvays

Alvvays – „Antisocialites“

Okay, stellt euch vor, ihr seid Bergsteiger. Eure kleine Vierergruppe hat sich einen Gipfel zur Besteigung auserkoren. Also kraxelt und klettert ihr durch unwegsames Gebiet und schafft es auf die Bergspitze! Aber als ihr oben angekommen seid, stellt ihr fest: Hier sind ja schon dreißig andere! Auf der anderen Hangseite gibt es einen Wanderweg! Der ist sehr beliebt und wird von zahlreichen Reisegruppen frequentiert.

So in etwa müssen sich Alvvays aus Toronto fühlen. Sängerin Molly Rankin und ihre Band sagen von sich, dass sie Teenage Fanclub lieben. Dass sie klassische Songs schreiben wollen, mit denen sie was auslösen beim Hörer. Sie glauben dabei, einen gewissen Einfluss keltischer Melodien mitzubringen, denn Mollys Eltern leiteten eine Traditions-Folkband, damit ist sie aufgewachsen.
Aber wann immer Alvvays eine Zeitung aufschlagen, lesen sie über ihre Band zuerst die Worte „Indie-Janglepop“ und „Tweepop“. Immer wieder die Vergleiche ihrer Musik mit Bands der späten 80er aus England und Neuseeland. Bands, von denen Alvvays sagen, sie seien nie ihre Vorbilder gewesen.

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