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What did you expect from 2018, Pt.1

Hallo, 2018!
Wirst du ein gutes Indie-Jahr werden? Die ersten Anzeichen sind nicht schlecht. Auf so einige spannende Newcomer dürfen wir uns freuen – darüber habe ich neulich schon mal einen Post geschrieben. Natürlich warten wir aber auch auf so einige Größen und persönliche Favoriten, die sich zurück melden.

Ich habe eine Liste unter folgendem Motto zusammen gestellt: „Ausgesuchte kommende Alben 2018“. Dies sind Platten, die fürs neue Jahr schon definitiv angekündigt wurden, die man sicher erwarten oder zumindest realistisch erhoffen darf – oder über die man wenigstens spekulieren kann.
Plötzlich standen da über 30 Namen auf meinem Zettel. Deswegen teile ich die Liste in drei Beiträge auf.
Los geht’s mit Teil 1.

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Kommt rein in die gute Tube!

Haben sich doch tatsächlich die GEMA und youtube geeinigt? Mann, für einen Blog-Heini wie mich ist das ja eine sensationelle Nachricht! Endlich kann ich nach Herzenslust alle Videos, über die ich mich auslassen möchte, auch in die Welt raustragen – und sitze nicht mehr frustriert vorm Sperrbildschirm, suche das Ding auf vimeo (wo es meistens nicht zu finden ist…) und verfluche alle!

Das feiere ich doch gleich mal mit ein paar Clips, die ich bisher nicht teilte, weil sie für deutsche Leser (und dieser Blog ist nun mal deutsch) immer gesperrt waren! Alle kommen von Bands/Künstlern, über die ich hier schon ausführlicher schrieb. Deshalb sage ich gar nichts weiter dazu, aber habe auf die jeweiligen Artikel verlinkt.

City Calm Down! 

Tiny Little Houses!

Teenage Fanclub!

Alpine!

Beach Baby!

Alex Lahey!

… ich könnt jetzt noch ewig weiter machen, aber belasse es erst mal dabei. Auf jeden Fall: Hurra!

Ach, was soll’s – einen noch! Mein Lieblingsgoth! Henric de la Cour!

Meine Alben 2015 – Pt.1 (30-21)

josh pyke header

So. 2015 neigt sich dem Ende entgegen. Auch dieses Jahr habe ich wieder (ich bin nun mal voll der Nerd, can’t help it) meine eigene Hitliste der besten Alben der letzten 365 Tage aufgestellt. „Sollte leichter gehen als sonst“, dachte ich, „dieses Jahr habe ich schließlich lauter Reviews auf den Blog gestellt. Ich muss ja eigentlich nur schauen, wer die meisten Punkte kriegte.“ Aber, tja, die jetzige Liste sieht letztlich doch anders aus.

Es zeigte sich: Manchen Alben habe ich in der ersten Euphorie vielleicht zu viele Punkte gegeben, andere Alben entpuppten sich erst langfristig als „Grower“. Ein paar Alben meiner Top 30 habe ich gar nicht besprochen, meistens, weil ich den/die Künstler sowieso im Interview auf dem Blog hatte.

Anyway, jetzt reicht’s mit dem Palaver, ich beginne mit meinem Countdown. Nur eins noch: Am Ende des Artikels findet ihr eine Spotify-Playlist dazu.

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Some like it shot

Auch ein erschossener Fuchs scheint noch zu grinsen, sagt man. In Australien ist der „Shot Fox“ deshalb zum geflügelten Wort geworden.

Alpine, das prima Sextett aus Melbourne um die zwei Sängerinnen Phoebe und Lou, hat ihre dritte Single aus dem Album „Yuck“ (meine Review hier) daher dem „Shot Fox“ gewidmet. Es geht, natürlich, ums Ende einer Beziehung. Man fühlt sich tot wie der erschossene Fuchs, aber man grinst wieder. Oder noch? Ehrlich gesagt habe ich nicht ganz verstanden: Geht’s um die gute Miene zum bösen Spiel, die man aufsetzt, wenn man so tut, als wäre alles okay, aber völlig fertig ist? Oder darum, nicht kaputt zu kriegen zu sein und weiter zu grinsen, auch wenn alles vorbei ist?

So oder so – das Video zu „Shot Fox“ gibt’s zwar schon seit wenigen Wochen, es war auf youtube aber gesperrt, wie immer. Jetzt habe ich’s nachträglich doch noch auf dailymotion gefunden. Enjoy.

Ditch This – 3

Links oben auf dieser Seite findet ihr immer meine Spotify-Plalist „Best Ditches“. Darin finden sich immer 40 aktuelle Indie-Tracks meines Geschmacks. Ich stelle regelmäßig neue Songs rein und werfe dafür die älteren raus, so dass die Songs der Liste sich so ca alle drei Monate komplett ausgetauscht haben. Heute habe ich mal wieder ein Update gemacht, und ich dachte mir, ich stelle einfach mal alle 40 Songs/Bands in einem Satz vor.
(Falls ihr diesen Post erst in drei Monaten lest, sind es vielleicht schon 40 neue Songs, also nicht wundern.)

Planet – „Disaster Caster“
Sydney, AUS
Debütsingle der Gitarrenband um Matty Took, den Bruder von Johnny Took (The DMA’s)

Amason – „Älgen“
Stockholm, SWE
Dieser Song der Supergroup um MItglieder u.a. von Dungen u. Miike Snow erschien zwar schon 2013 als Single, ist aber, weil Amasons tolles  Album „Sky City“ letzte Woche endlich auch bei uns erschienen ist, wieder aktuell

The Vryll Society – „Beautiful Faces“
Liverpool, ENG
Junge Psychedelia-Band auf den Spuren von The Verve & Co

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Alpineglühen

Seit Freitag ist es da, das zweite Album von Alpine namens „Yuck“ – mein Review und mehr zur Band siehe zwei Posts weiter unten. Zum Albumhighlight „Damn Baby“ gibt’s auch ein Video – aber wie immer ist es auf Youtube für Deutschland gesperrt und auf vimeo noch nicht zu finden.
Ein asiatisches Portal hat das Video jedoch – jetzt bin ich ja mal gespannt, ob es klappt, das hier einzubauen.

alpine damn babyNein, nicht so richtig. Naja, über kurz oder lang wird der Clip hoffentlich auf vimeo zu finden sein und dann mache ich hier ein Update.

ALPINE – Damn Baby from EYE SEA FILMS on Vimeo.

Update: Na, da ist es ja! Endlich auf Vimeo, Monate später…

Review: Alpine

alpine yuckAlpine – „Yuck“

Achtung, Lieblingsband-Alarm!
Boah, was liebte ich „A Is For Alpine“! Was für ein brillantes Debütalbum! Was für eine zauberhaft mysteriöse Band! Zwei Sängerinnen, vier Jungs im Hintergrund, aus dem fernen Melbourne, sophisticated, sexy, distanziert. Alpine gelangten an ähnliche Orte des Dreampop wie dereinst Lush und die Pale Saints – zwei Bands, die sie vermutlich nie gehört hatten. Sie gelangten zu diesen Sounds auch über ganz andere Wege als meine Lieblingsbands der frühen Nineties: Mit sich gegeneinander verschiebenden Rhythmen, mit tektonischen Spannungen, mit brodelnden Unterströmungen.

Es wird oft gesagt, ein gutes Lied erkenne man daran, dass man es auch mit der Akustikgitarre am Baggersee singen kann. Alpine widerlegen diese These. Ihre Stücke sind toll, aber einige integrale Elemente des typischen Lagerfeuer-Songs fehlen ihnen komplett. Zum Beispiel das, was der Engländer „tune“ nennt – die Melodie, die im Ohr bleibt. Alpine verwenden Gesang wie andere Bands Keyboard-flächen. Oder Percussion. Review: Alpine weiterlesen

I’ve been (al)pining for this!

Woo-Hoo! So soll ein Morgen anfangen! Man checkt den Rechner und eine absolute Lieblingsband hat endlich, endlich einen neuen Song veröffentlicht!

Es geht um Alpine, das Sextett aus Melbourne mit der weiblichen Doppelspitze. Die zwei Sängerinnen Phoebe Baker und Lou James & Co haben ihr famoses, eigenwilliges Debüt „A Is For Alpine“ 2012 veröffentlicht – das war verspielter, unorthodoxer Gitarrenpop, in dem die Melodien weniger die Rolle spielten als die gegeneinander gebürsteten Gitarren- und Gesangsspuren, das war echt spannende Musik einer Band, die ihr eigenes Ding machte.

Jetzt endlich eine neue Single „Foolish“, sie ist der Vorbote des Albums „Yuck“, das Mitte Juni kommt. Update: Hurra, jetzt auch auf vimeo!

Alpine – Foolish (Official Video) from Alex Cardy on Vimeo.

…und nach dem Break gibt’s noch ein paar Alpine-Videos vom letzten Album, die erklären sollen, warum ich jetzt so aufgeregt bin! I’ve been (al)pining for this! weiterlesen

Interview: Graveyard Train

Graveyard Train

Was, bitteschön ist „Horror-Country“? Das ist das, was Graveyard Train betreiben. American Gothic Sounds mit Psychedelia und Augenzwinkern – und mit der falschen Heimat. Denn dies sind keine Voodoo-Sumpfunken aus Louisiana, sondern: Australier. Es folgt: Ein email-Interview nach Melbourne mit Graveyard Train – Frontmann Nick Finch.
(Das Interview hätte natürlich schon im Juli auf dem alten Blog erscheinen sollen, aber … yada yada yada … naja, jetzt gibt es ja den neuen.)

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