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Long Listance Call Pt 2

bad-sounds-headerGestern habe ich meinen Senf zur jährlichen „BBC Longlist 2017“ gegeben (siehe unten).

Glaubt man den UK-Kollegen, sieht die Zukunft des Indiepop weiterhin düster aus. Nur drei Acts aus dem Genre wurden in die Longlist aufgenommen, einer davon ist richtig mies (The Amazons), einer davon zu sperrig für die breite Masse (Cabbage) und der dritte (Declan McKenna) zwar sicher gut vermarktbar, aber noch nicht ganz ausgereift.
Ich glaube trotzdem dran, dass sich weiter spannende Indiebands gründen. Musiker, die was zu sagen haben, was Neues entwickeln, Stil und Persönlichkeit zeigen – oder die den Sound wenigstens gekonnt auf den Punkt bringen.

Also los geht’s – Es folgen meine 15 Tipps für 2017. Nicht, dass ich glaube, dass diese Namen die Welt erobern werden. Aber ich traue ihnen zu, nächstes Jahr ein starkes Debütalbum abzuliefern, und das ist schon mal was.

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Kommt rein in die gute Tube!

Haben sich doch tatsächlich die GEMA und youtube geeinigt? Mann, für einen Blog-Heini wie mich ist das ja eine sensationelle Nachricht! Endlich kann ich nach Herzenslust alle Videos, über die ich mich auslassen möchte, auch in die Welt raustragen – und sitze nicht mehr frustriert vorm Sperrbildschirm, suche das Ding auf vimeo (wo es meistens nicht zu finden ist…) und verfluche alle!

Das feiere ich doch gleich mal mit ein paar Clips, die ich bisher nicht teilte, weil sie für deutsche Leser (und dieser Blog ist nun mal deutsch) immer gesperrt waren! Alle kommen von Bands/Künstlern, über die ich hier schon ausführlicher schrieb. Deshalb sage ich gar nichts weiter dazu, aber habe auf die jeweiligen Artikel verlinkt.

City Calm Down! 

Tiny Little Houses!

Teenage Fanclub!

Alpine!

Beach Baby!

Alex Lahey!

… ich könnt jetzt noch ewig weiter machen, aber belasse es erst mal dabei. Auf jeden Fall: Hurra!

Ach, was soll’s – einen noch! Mein Lieblingsgoth! Henric de la Cour!

Review: Alex Lahey

Alex Lahey – B-Grade University EP

Ja, sie haben Recht. Alle, die Alex Lahey schon feiern, haben Recht. Das ist ja zuletzt zu einer kleinen Lawine geworden. Aber das war erst der Anfang, glaube ich. Die geht global.

Alex Lahey kommt aus Melbourne und sie ist mal wieder ein Musterbeispiel für meine ewige These, dass das, was einen Singer/Songwriter (bzw. -in) auszeichnen muss, Persönlichkeit und Charakter ist. Denn musikalisch ist das, was Alex macht, nix Neues: Gitarrensongs halt. Indierock halt. Aber hey, diese EP ist famos.

Wer feiert Alex Lahey schon alles? Erstens die australischen Indie-Radios, die vor allem auf ihre zweite Single „You Don’t Think You Like People Like Me“ ansprangen. Zweitens Josh Pyke. Der Sänger aus Sydney hat, feiner Zug, eine eigene kleine Stiftung gegründet: Er unterstützt jährlich einen neuen australischen Musiker mit Rat, Tat und einer kleinen Prämie. Alex Lahey hat sich beworben und frisch gewonnen. Das Geld kann sie gut brauchen, hat sie doch bisher auf ihrem Eigenlabel veröffentlicht. Allerdings, die Talentscouts MÜSSEN sie inzwischen jagen, denn drittens ist auch Pitchfork bei den Begeisterten. Wie kam’s? Pitchfork-Autor Ryan Schreiber sollte für eine Aussie-Radioshow aktuelle Lieder von down under bewerten. Als man ihm Alex vorspielte, fand er sie so toll, dass er ihr gleich ein kleines Feature auf der US-Online-Bibel widmete.

Und was ist es nun, das Alex macht?

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