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Review: Django Django

Django Django – Marble Skies

Eine Sache, die ich nicht ausstehen kann: Wenn Bands ihr letztes Album öffentlich in die Tonne treten. Man kommt sich als Anhänger regelrecht blöd vor, wenn man liest: „Okay, ja, die letzte war ein bisschen scheiße“. Das sagen Bands ja nicht, wenn man ihnen das Ding aus den Händen riss. Das sagen sie, wenn die vorletzte Platte erfolgreicher war und wenn sie Fans zurück gewinnen müssen. Aber: Wenn ihr euer letztes Album nicht mochtet, warum habt ihr’s dann überhaupt raus gebracht und getourt?

Django Django werden zur Zeit in der UK-Presse mit den Worten zitiert, ihr letztes Album „Born Under Saturn“ sei im Nachhinein „bloated“ gewesen. Zu deutsch: Aufgedunsen. Echt jetzt? Also, ich mochte die Platte sogar!

Klar, ihr Debüt klang irgendwie frischer, aber das liegt ja in der Natur der Sache. Als sie 2012 auftauchten, da rechnete keiner mit Django Django. Da waren sie eine schottische Band, die fernab jeder Aufmerksamkeit ungestört vor sich hin bastelte und fröhlich lauter verschiedene Stile ineinander dengelte, von Country bis House. Klar, am Ende kam irgendwie Indie raus, so wie am Ende ein Braunton rauskommt, wenn man zitronengelb, ziegelrot und meerblau mischt. Aber trotzdem, es blieb ein Mix, in dem jeder was für sich entdecken konnte.  Review: Django Django weiterlesen