Into The White

Ach Menno. Ich mag das nicht, wenn ein neues Video erscheint, aber über youtube ist es mal wieder gesperrt – aber den Vevo-Clip kann ich nicht einbetten, nur verlinken.

Es geht um WHITE, die jungen neuen Schotten, die sich zwar einen komplett un-google-baren Namen zugelegt haben, aber dafür das Thema Eighties-Revival richtig zackig und schnittig angehen. Ihre aktuelle Single trägt den Namen „Blush“, vielleicht kennt ihr sie schon aus meiner Best Ditches – Spotify – Playlist (links oben).

Das Video zum Song findet ihr über diesen LINK.

Immerhin, WHITE haben unlängst auf dem Reading/Leeds-Festival auf der New Talent Stage gespielt, und die BBC hat die Performance von „Blush“ mitgeschnitten – und das kann ich auch einbetten, Hurra!

Singt mir ein Lyd!

Dänisches Elektropop-Gipfeltreffen!

Bon Homme, das ist Tomas Høffding, bekannt als Mitglied von Whomadewho. Der Kopenhagener hat außerdem bereits zwei prima Soloalben an den Start gebracht. Mein Lieblingslied aus seiner Solodiskographie ist die Single „Daybreaker“, die er gemeinsam mit der Elektronikpop-Sängerin Lydmor aufnahm.

Das haben die zwei offenbar ähnlich gesehen – denn zwei Jahre nach diesem ersten Duett legen sie ein gemeinsames Album nach. Ihr neuer Name (haltet euch fest): Lydmor & Bon Homme! Hier die Single „The Things We Do For Love“ – und nach dem Break noch mal „Daybreaker“.

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Review: Foals

Foals_What_Went_Down_Album_CoverFoals – What Went Down

Seien wir ehrlich, man kann eigentlich nie neutral an Alben rangehen. Man ist immer irgendwie voreingenommen. Wobei ich sogar glaube, ich war ihnen gegenüber noch offen eingestellt, als ich mir die Foals im April 2008 im Münchner 59:1 anguckte. Der Abend, an dem meine Antipathie gegen diese Band begann.

Foals hatten davor ein paar Singles veröffentlicht, die ziemlich spannend waren. Ihren Hit „Mathletics“ konnte man z.B. im Atomic prima in die florierende New Rave-Phase einbauen, zu Klaxons, Shitdisco & Co. Im April war ihr Debütalbum „Antidotes“ dann taufrisch erschienen, aber die Foals, die in ihren UK-Interviews immer ein bisschen oberlehrerhaft rüberkamen, hatten „Mathletics“ absichtlich nicht mit aufs Album getan. Typisch eigentlich, im Nachhinein.

Was hat mich nun damals so genervt im 59:1? (Abgesehen davon, dass ich nicht verstand, warum die nicht im Atomic spielten – der Laden wäre auseinander gebrochen! Im 59:1 waren im April ’08 geschätzte 80 Leute) Mich nervte die Art, wie die Band sich auf der Bühne aufbaute. Yannis Philippakis sang nicht ins Publikum, sondern drehte sich seitlich. Sang im Profil nach links. Ich fand das so affig!

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Interview: Spector

Spector HeaderLetzte Woche habe ich dieses Interview schon versprochen, als ich „Moth Boys“, dem zweiten Album der Briten Spector, ein extrem gutes Zeugnis ausgestellt habe. Noch hat die Platte nicht wirklich die Wellen gemacht, die ich ihr zutraue (nur Platz 27 in den UK-Charts). Aber ich könnte mir vorstellen, dass sich das noch entwickelt und „Moth Boys“ noch zum Dauerbrenner wird, denn das Album hat Substanz – und diese Band hat einen Frontmann, der eine echte Type ist. Ich hatte Fred MacPherson kürzlich am Telefon.

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Vinterview: The Fratellis

fratellis vinterview

2010 begann ich mit dem Bloggen, damals unter der Webadresse hennissey.piranha.tv. Doch letzten Sommer wurde mein Blog leider gelöscht.

Ich werde die dabei verlorenen gegangenen Interviews hier nun nach und nach wieder online stellen. Diese “vintage Interviews” (Hüstel!) nenne ich “Vinterviews”.

In diesen Tagen erschien das vierte Album von The Fratellis, einer Band, die schon ein ziemliches Auf und Ab erlebt hat. Ich sprach Sänger/Songwriter Jon Fratelli vor zwei Jahren zu ihrem dritten Album „We Need Medicine“.

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Review: Last Dinosaurs

Last Dinosaurs WellnessLast Dinosaurs – Wellness

Ich fang mal so an: Bevor ich das Album starte (das ich in diesem Moment bis auf die Singles nicht kenne), eben ein Wasserstandsbericht. Wo stehen die Last Dinosaurs, und wo müssen sie hin? 2012 ist die Studentenband aus Brisbane nämlich ziemlich rasant durchgestartet – nicht nur in ihrer australischen Heimat, wo gleich mehrere Songs ihres Debütalbums „In A Million Years“ in die Charts kletterten. Es gab durchaus internationales Aufsehen um das Quartett, denn sein Sound (bunte Indiepopsongs zwischen Phoenix und TDCC) war der Sound der Stunde, und Last Dinosaurs machten ihn richtig gut. „Andy“, „Honolulu“, „Time & Place“ und natürlich „Zoom“ – das waren schon Kaliber in diesem Jahr. Last Dinosaurs durften entsprechend als einer der australischen Vertreter auf dem Reeperbahn Festival spielen.

Höher hinauf ging es allerdings danach nicht. Zurück in Brisbane gab’s ein paar personelle Rochaden, man hielt den Ball flach und meldet sich nun, drei Jahre danach, mit dem zweiten Album zurück. Allerdings: In der Zwischenzeit hat die Welt sich an Phoenix/TDCC-Sound durchaus satt gehört (woran nicht zuletzt ein Überangebot an dem, was ich „Bumm-Tschack-Indie“ nenne, schuld ist). Will heißen: Sollten die Last Dinosaurs einfach da weiter machen, wo sie aufgehört haben, könnten sie von der Entwicklung überholt worden sein.

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out-of-office

IMG_1035Jetzt ist schon wieder zwei Tage nix passiert auf dem Blog. Hier der Grund: Ich war nicht in München. Gestern bin ich zum Schrecksee bei Hinterstein/Oberallgäu hoch gekraxelt. Der liegt auf über 1.800 m. Ich Stadtmensch habe mich natürlich krass übernommen – auf Google Maps sah’s nicht sooo weit aus, denn da erkennt man ja auch die Steigung nicht. Heute habe ich ergo erstens einen mörderischen Muskelkater und zweitens fieseste Blasen an den Füßen. So mache ich denn heute einen Ruhetag vorm Rechner – da sollte im Laufe des Tages dann doch der eine oder andere musikalische Post kommen.

Ich hatte gestern mein iphone dabei und hab‘ ein paar Bilder gemacht.

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Welcome To The Django

Mal angenommen, ich wäre der Typ, der Budgets für Videos vergibt. Wenn ein Regisseur zu mir käme und sagen würde: „Ich will was machen über Farben und Oberflächen“ – dann würde ich gähnen und den Kerl nach Hause schicken. Und mir später in den Hintern beissen, weil der Typ aus genau diesen zwei Themen denn eben seinen echt smarten Clip für die aktuelle Django Django-Single „Pause Repeat“ gedreht hätte. („Pause Repeat“ stammt natürlich aus „Born Under Saturn“, dem zweiten Album der Schotten).

Django Django – Pause Repeat from daniel brereton on Vimeo.

Indiekram. Mehr oder weniger. Interviews, Reviews, Playlists, Commentary.