Archiv der Kategorie: New(ish) Clips

This is Hazel’s will

Vor zweieinhalb Jahren, da erfreute uns Hazel English aus Oakland, California, mit ihrem ersten Album „Just Give In / Never Going Home“ (Genau genommen war’s eine Zusammenstellung von zwei EPs.) Auf dieser Platte folgte Hazel sehr treu dem Janglepop-Schema, aber sowas mag ich ja.

Es war davon auszugehen, dass Hazel dieses Debüt nicht wiederholen, sondern sich von dieser Janglepop-Basis aus in eine bestimmte Richtung entwickeln würde. Nun gibt’s mit „Shaking“ eine neue Single, die diese neue Richtung zumindest anzeigt. Das Ganze hat jetzt definitiv einen Sixties-Touch. Oder? Vielleicht ist’s nur Hazels Retro-Beehive-Frisur im Video, die meine Wahrnehmung zu sehr beeinflusst?

Clutter bei die Fische!

Freitag ist es so weit! Fast viereinhalb Jahre nach der ersten Single „Zoo Fly“, nach zahlreichen weiteren Singles, einer EP und einem Mini-Album, nachdem das Ganze als Quintett in Sydney anfing, aber heute nur Sänger Patrick Harrowsmith als Solist übrig geblieben ist, erscheint endlich das Debütalbum von Green Buzzard.

Die Platte wird den Titel   „Amidst The Clutter and the Mess“ tragen, als Produzent war David Sitek an Bord – und das ist ja mal ein echter Name (TV On The Radio, Yeah Yeah Yeahs, Foals, und und und). Ich bin echt gespannt! Patrick hat kurz vorm Album-Stichtag eine dritte Vorab-Single geteilt, quasi den Titelsong des Albums: „Clutter and Mess“

I Should Feel So Lucie

Nice! Eine neue Single von Lucie, Too. Mit dem Video zu „Anata No Hikari“ kündigt das Girl-Trio aus Utsonomiya eine neue EP namens „Chime“ an. Ich mag diese Band. Lucie, Too machen peppigen Powerpop, wobei ihr lieblicher Girly-Gesang dem Ganzen ja doch eine eigene Note gibt, zumindest für unsere westlichen Ohren.

Und jetzt alle:
„nē me o mite – tsutaete ne chanto iwanakya omoi wa todokanai – mōko no mama 2-ri de itai no – anata no hikari ni naru wa“

Hunter High And Low

Wann und warum habe ich den Youtube-Kanal von Johnny Hunter abonniert? Wer ist das? Na, jedenfalls war es keine falsche Entscheidung.

Googlen wir’s noch mal: Johnny Hunter sind Nick Hutt (vocals), Ben Wilson (guitar), Xander Burgess (guitar), Nick Cerone (bass) und Gerry Thompson (drums) aus Sydney. Sie orientieren sich an 80s-Undergroundbands und nennen Joy Division, The Smiths, The Stone Roses, Siouxie, Sonic Youth und The Church als Einflüsse. Ihre neue Single „Pain & Joy“ ist sehr 80s-rockig, ich muss da durchaus an Billy Idol denken, aber die Stimme ist dann doch mehr gothy. Jedenfalls, ich sage: Das hat was.

Golden Tatchi

Neues von Softtouch aus Tokio. Letztes Jahr hat sich das Indie-Gitarrenpopquartett nach einer Pause von elf Jahren mit einem feinen dritten Album zurück gemeldet, Nun legen Softtouch mit einer neuen Single nach: „`jiyū ishi“ – was offenbar „Freier Wille“ bedeutet.

Ich verlasse mich bei diesen Angaben auf Google Translate – Japanisch kann ich nicht, ich habe nur die Infos beim youtube-Clip ins Übersetzungsprogramm gegeben. Amüsant finde ich dabei: Das japanische Label gibt seinen Hörern mit, wie man den Bandnamen ausspricht: „Sofutotatchi“. Jetzt wisst ihr’s auch.

Dhir in the headlights

Das letzte Album von Elephant Stone ist jetzt auch schon drei Jahre alt. Zeit war’s also, dass die Kanadier um den indisch-stämmigen Sänger Rishi Dhir nachlegen. Mit der Single „Hollow World“ kündigen sie nun ihr neues Album „Hollow“ für den Februar 2020 an.

Ich könnte jetzt ein paar Sätze zu der Band schreiben, aber ich verlinke lieber hiermit einfach faul auf meinen Text zum letzten Album. Denn der ist ausführlicher als alles, was ich mir jetzt aus den Fingern saugen könnte.

Showcasing DIIVersity

Sieh mal an: DIIV haben anläßlich der VÖ ihrs dritten Albums „Deceiver“ einen Song für den Youtube-Channel „Cardinal Sessions“ eingespielt. Akustisch. Ganz ehrlich, dass ihr verwaschener, trippy Shoegaze-Cure-Pop sich für eine Unplugged-Session eignet, das hätte ich vorher jetzt einfach mal verneint. Ihre „Shhhrrrrrmm“- und „Vrrrrrrrrr“- und „RrrOOARRRR“-Geräusche sind einfach zu elementare Bauteile ihres Sounds, hätte ich gesagt. Das bringst du unplugged nicht rüber. Aber guck, was passiert! Es funktioniert sehr wohl, finde ich, und lässt uns das Gerüst ihres Songs mal ganz anders sehen. Nein, hören.

Lippery when SWEAT

Oha. Laaange haben sich SWEAT Zeit gelassen für ein neue Single. Sie waren ein der spannendsten neuen Londoner Bands von 2016 und wir hatten uns für 2017 ein Debütalbum erhofft, das Hot Chip- Sounds und dirty sexy Pulp-Ästhetik clever kombinieren würde. Statt dessen… Funkstille. Ich dachte schon, die hätten sich jetzt wohl getrennt.

Nun aber gibt’s eine neu Single: „What Men Want“. Die ausgerechnet mit meinem Hass-Geräusch beginnt: Autotune-Vocals. Mensch, ich bin doch keine 14. Naja. Wird aber.

Pleased To Saw You

Vor etwa sechs Wochen schrieb ich über die Single „White Out“ der Band I Saw You Yesterday und kommentierte, dieser Song klänge, als sei er von einer schwedischen Band ca 2004 gemacht worden. Ich verglich das Lied mit der Musik von Namen wie The Perishers, The Motorhomes und The Confusions.

Tatsächlich sind I Saw You Yesterday ein Quartett aus Tokio, ihre Vorbilder sind Bands von den US-Labels Slumberland und Captured Tracks. „Beach Babe“ ist bereits ihre dritte Single in sechs Wochen (zwischendurch kam auch „Hometown“). Am 13.11. vervollständigen sie die 3 Songs zu einem 8-Song-Minialbum namens „Calm Days“.

All part of the Planet

Ihr wisst, wie sehr ich die DMA’s liebe. So sehr, dass ich auch die Band von Johnny Tooks Bruder Matty verfolge. PLANET sind schließlich in einem ähnlichen Sound unterwegs und ebenfalls ziemlich prima. Auch ihre neue Single „Reason Why“ ist fein.

Übrigens: Abgesehen von den DMA’s und PLANET haben die beiden Took-Brüder inzwischen in Melbourne auch eine gemeinsame Band gegründet. Wann es da was zu hören gibt. da habe ich leider kein Ahnung..