Archiv der Kategorie: New(ish) Clips

If you want my Bawdie…

Ein neuer Tag, eine neue japanische Band, die ich noch nicht kannte. Dabei gibt’s The Bawdies schon seit 2004. Das große Vorbild des Quartetts ist die 60s-Garagenrockband The Sonics, auch wenn die neue Single „Happy Rays“ ein gutes Stück glatter klingt. Fünf Alben haben die Japaner schon veröffentlicht und es heißt, sogar Paul Weller sei sehr von diesen Jungs angetan.

FUR immer die Menschen

Es gibt eine ganze Handvoll Bands und Solisten, die unter dem Namen FUR (oder fur oder Fur) unterwegs sind. Im Auge behalten sollte man das Quartett aus Brighton, das sich mit Großbuchstaben schreibt, denn sie halten in Look und Sound so richtig schön die Sixties/Britpoptradition aufrecht (auch wenn auf ihrer facebook-Seite steht, ihre Einflüsse seien nur Robbie Williams und „Ribbie Wolliams“).

Freitag veröffentlichen FUR eine neue Single namens „Angel Eyes“.  Das Video ist schon da.

A Hard Day’s Nitro

… fangen die vielen japanischen Bands hier neuerdings auf dem Blog schon an, euch zu viel zu werden? Also ich hab‘ immer noch meinen Spaß dran. Heute lernen wir Nitroday  (ニトロデイ) kennen, ein Boy/Girl-Quartett aus Yokohama, das so richtig schön fetzigen 90s-Grungepop macht. Ich mag ihren Style – Bassistin Saki Matsushima hätte doch auch prima auf frühe Smashing Pumpkins-Fotos gepasst, oder? Die Kids sind 18 und 19 Jahre alt und das kommt auch rüber: Hier sprüht viel Energie. Nitrodays neue Single heisst „Jet“ (ジェット)

 

 

A Star is Marlon

Habt ihr eigentlich „A Star Is Born“ schon gesehen? Ich ja nicht. Aber Marlon Williams hat halt tatsächlich einen Mini-Auftritt.

Wie kam’s dazu? Bradley Cooper hat den Neuseeländer im Radio gehört, Marlons LA-Show, die am gleichen Abend stattfand, wurde angekündigt. Bradley ging hin und war so begeistert wie alle, die Marlon dieses Jahr live erlebt haben. Also hat der Hollywood-Star nach dem Konzert gleich mal Kontakt gesucht und gejubelt „Wir schreiben dir eine Rolle in unserem Film!“

Wer den Film gesehen hat: Marlon spielt mit Lady Gaga auf der fiktiven Grammy-Verleihung den Roy Orbison-Tributsong. Es gab wohl auch eine längere Sprechszene, einen Streit hinter den Kulissen mit Bradley Coopers Figur, die aber fiel dem Schneidetisch  zum Opfer. Vielleicht wird sie mal auf einer DVD beim Bonusmaterial auftauchen? Auch der Song von Marlon mit Lady Gaga landete letztlich nicht auf dem Soundtrack. Trotzdem, schön, dass so eine coole Type wie Marlon so eine Chance kriegte.

Anyway. Marlon hat ein neues Video aus seinem traumhaften Album „Make Way For Love“ online gestellt. Wer mein letztes Interview mit Neuseelands Traumstimme lesen will: HIER

Mason plays Cello?!

Was lese ich da? MTV Unplugged? Die DMA’s?

Fucken hell, haben Tommy, Mason und Johnny etwa echt ein komplettes MTV-Set eingespielt? Wie so richtig bekannte Bands? Das kann ja nur für MTV Australia gewesen sein! Ob wir das ganze Set auch in Europa zu sehen bekommen?

Anyway, ein Clip steht online. YEAH!

Wow, wow, wow. Mason am Cello. Fuck me!

Ihr Cover von Madonna’s  „Beautiful Stranger“ ist immer ein Highlight ihrer Livesets. Geht ungestöpselt doch auch sehr ordentlich! Hach, die DMA’s!

Das Logo am Ende sagt „MTV Unplugged Melbourne“. Gleich mal googlen. Aha, es war eine gemeinsame Show mit Gang Of Youths und Amy Shark.

I Think I’m In Swerve

Das letzte Swervedriver-Video ist erst drei Wochen alt, da legen die Herren schon wieder nach mit einem neuen. Man merkt: Es steht ein neues Album vor der Tür. „Future Ruins“ kommt am 25.01., der zweite Vorab-Track heisst „Drone Lover“ und, naja, er klingt, wie Swervedriver halt klingen und das Video schaut aus, wie Swervedriver-Videos halt aussschauen. Damit kann’s immerhin schon mal garantiert nicht mies sein.

I’ll Sticky Around

Bei den Sticky Fingers aus Sydney ist die Sache die: Sie haben ein paar herrliche Britpop-Burner im Programm, wie sie außer ihnen zur Zeit quasi nur die DMA’s so hinkriegen. Andererseits haben sie auch eine Tendenz zu eher unsubtilem Reggae-Rock. Die neue Single „Loose Ends“ liegt irgendwo dazwischen. Der Refrain „It’s a government’s world, so you better get a job – and no more acting like a nuisance“ drückt Aufmüpfigkeit aus, aber nicht unbedingt Eloquenz. Naja. Die Nummer ist in Ordnung, die Sticky Fingers haben bessere Songs im Repertoire, aber auch schwächere, und irgendwie macht sie das auch zur Wundertüte, die interessant bleibt.

Immerhin Imarhan

Beim letzten Post eins weiter unten habe ich mich drüber beschwert, dass uns die Japaner frederic einen Clip voller Afrika-Klischees präsentieren. Ein ganz anderes Afrika sehen wir im neuen Clip der algerischen Tuareg-Band Imarhan, deren zweites Album „Temet“ sich immer mehr zu einem meiner Favoriten des Jahres entwickelt. „Tarha Tadagh“, live aufgenommen in den Bergen des Ahaggar-Gebirges – wow.

Fred Your Mind

Als ich hier neulich für meinen „This Is J-Indie“-Post eine Liste japanischer Indiebands zusammen stellte, da ragten frederic aus der Liste heraus. Man kann die vier aus Kobe vielleicht als eine Art überdrehte Hyper-Variante des Two Door Cinema Club beschreiben: Die Jungs machen Elektro-Indiepop, so bonbonbunt, dass man davon manchmal fast Zahnschmerzen kriegt.

Heute haben frederic einen neuen Clip geteilt: „Light“, der Song, ist echt hittig. Störend finde ich das Video: Bin ich da übersensibel, oder werden uns hier Afrika-Klischees aufgetischt? Warum müssen uns diese Japaner vormachen, sie seien groß in den Townships? Weird. Naja, der Song ist ein Ohrwurm, sonst hätte ich es mir gespart, das hier zu teilen.