Peaks and Lows

Die Twin Peaks (nicht zu verwechseln mit den Aussies Peak Twins) sind auch so eine Band, bei der ich mir nie so ganz klar bin, was ich von ihnen halten soll. Die Jungs aus Chicago machen immer so ein Retro-Garagen-Ding und kopieren dabei bewusst und clever ganz spezifische Aspekte der Sixties. Manchmal sind die Ergebnisse dröge, manchmal sind sie echt prima und manchmal sind sie so mittel.

Bei der neuen Single „Oh Mama“ ist es so, dass man sie schon fast bei „echt prima“ einordnen will: Denn wie die Amis hier die Stones von „Sympathy For The Devil“ und „Brown Sugar“ persiflieren und auch ein bisschen Strokes-Feel einweben, das ist schon lässig und clever. Aber dann ziehen sie die Nummer fast sechs Minuten in die Länge und wie bei einem billigen Kaugummi geht ganz schnell der Zucker raus. Drei Minuten hätten hier gereicht und man hätte mehr gewollt.

Na anyway. Freitag kommt das neue Album der Band. Ich prophezeie mal: Zwei, drei Tracks werden echt erstaunlich Spaß machen und drei, vier erstaunlich wenig. Und die anderen sind dann so mittel.

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