Whenyoung Folks

Bisher habe ich hier noch keine Videos von whenyoung geteilt. Denn bisher fand ich alles, was ich von dem aus Dublin stammenden Trio bisher sah, so richtig, richtig schwach. Sängerin Aoife Power und ihre Band machen glatte, durchschaubare, so schon tausendmal (und zwar besser) gehörte Lieder, sie haben keine Dornen, keine Kanten, nichts, woran man hängen bleibt.

Am 24.Mai legt das Trio sein Debütalbum „Reasons To Dream“ vor – und vorab schicken sie doch tatsächlich erstmals ein Lied, mit dem ich mich anfreunden kann.

„The Others“ ist zwar immer noch recht plakativ und die Produktion ist immer noch Industrie-Indie nach der Schablone. Trotzdem gibt es eine Sache, die es rausreisst – und ich glaube, es ist die Bassline. Die hoppelt so richtig schön mit Postpunk-Schwung daher. Ihr „Dumdedum da-dum“ gibt der braven Nummer endlich, endlich etwas, das sie ein kleines bisschen speziell macht. Der ganze Song kriegt gleich eine wurlige Eigendynamik, die billigen „Ooh-ooh-ooh“s nerven gleich weniger und ich kann mir sogar vorstellen, das Liedchen mal am Indie-Abend aufzulegen. Einen massentauglichen Mitsing-Refrain hat „The Others“ schließlich auch.

Kann wirklich die Bassline alleine der Grund sein, warum ich bei dem Lied weniger an Avril Lavigne (wie sonst bei whenyoung) und ein bisschen mehr an Blondie oder The Pretenders denken muss? Wie auch immer, ich finde es alright und teile das jetzt mal.

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