Devoidz of anything good

Nein. Nein, ich bin immer noch kein Fan von The Voidz.

Im Sommer spielen The Strokes mehrere Festival-Termine in den Staaten und Europa. Da dufte man darauf spekulieren, dass es vielleicht neue Musik gibt und die Herren nicht nur Gage abgreifen wollen.  Bevor es los geht, spielen Julian Casablancas & Co nächsten Montag eine Benefiz-Show im Wiltern Theater, LA.

EIn komischer Zeitpunkt für Julian, um nachträglich ein Video aus dem letztjährigen Album seiner neuen Band The Voidz zu posten. Als wolle er noch mal unterstreichen, wo heute seine Prios liegen.

„Just because something’s popular, it doesn’t mean it’s good“ nölt Julian in der Strophe. Natürlich stimmt das. Aber das bedeutet nicht im Umkehrschluss, dass alles, was nicht populär ist, wohl zu clever für die Massen und missverstanden sein muss.

Mich stört nicht, dass „Permanent High School“ mit dissonanten Akkorden arbeitet. Das könnte eine Grundlage für was Spannendes sein. Aber der Song ploddert lahm vor sich hin, eine Gesangsmelodie ist nicht vorhanden (Julian klingt eher wie ein Teenager, der sich bei seinen Eltern beschwert, dass sie ihm den Ferrari in der falschen Farbe geschenkt haben) und der Text besteht aus Pseudo-Weisheiten wie „If I told you the truth, it would be a lie“.

DAS, will Julian uns weismachen, ist besser als der kecke struppige Snazzrock, den uns die Strokes in ihrer besten Zeit geliefert haben?

Naja. Bildet euch euer eigenes Urteil, blabla.

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