I Predict A Record – 2019, Pt.1

Frohes Neues, und so! 2019 hat begonnen – da gilt es mal wieder, Prognosen aufzustellen. Neulich habe ich euch schon ein Liste meiner Newcomer-Tipps hier platziert. Heute geht’s um die Frage: Von welchen Bands erhoffe ich mir was, die nicht in die Kategorie Newcomer fallen? Teilweise sind neue Alben schon bestätigt, teilweise deuten alle Anzeichen sicher drauf hin, teilweise spekuliere ich.
Ich teile den Post auf zwei Teile auf  – heute geht’s von A-J.

Amason
2015 haben sie in ihrer schwedischen Heimat alle Kritikerpreise eingeheimst für eine Platte, die auch zu meinen absoluten Favoriten der Saison gehörte: Amason, die Indie-Supergroup um Sängerin Amanda Bergman, Pontus Winnberg (Miike Snow), Gustav Ejstes (Dungen) sowie Petter Winnberg und Nils Törnqvist (Little Majorette). Danach lagen sie erstmal auf Eis, doch im Dezember meldete sich die Band mit einer Weihnachtssingle zurück. Ich nehme das als Anzeichen, dass im neuen Jahr mehr neue Musik kommt.

Bag Raiders
Kinders, wie die Zeit vergeht. Auch wenn der Song „Shooting Stars“ vor eineinhalb Jahren nachträglich noch mal zum Welthit wurde, ist es doch schon über acht Jahre her, dass das Debüt des australischen Producer-Duos erschien. Für 2019 haben die zwei, die dem in Schwierigkeiten geratenen ehemaligen australischen Top-Label Modular die Treue gehalten haben, tatsächlich den Nachfolger angekündigt. Ihre Art Indie-Dance ist zur Zeit nicht unbedingt gefragt, aber irgendwie interessiert mich trotzdem, was da wohl bei rumkommen wird. 

Ian Brown
Der Termin steht schon fest: Am 25.01. erscheint das Solo-Comeback des Stone Roses-Sängers. Nach ihrer Reunion haben’s die Manchester-Helden nicht nur live, sondern auch im Studio wieder gemeinsam versucht, aber letztlich nach zwei Singles wieder hingeworfen. Die lange Arbeit an der Band bedeutete auch, dass zwischen Ians letztem Solowerk „My Way“ und „Ripples“ beinahe zehn Jahre liegen. Die Vorab-Single „First World Problems“ war schon mal umwerfend.

Catfish & The Bottlemen
Das Quartett auch Llandudno/Wales hat seit dem 2016er Album „The Ride“ nichts von sich hören lassen. Das kann ja normal nur bedeuten, dass Van McCann und seine Jungs mit der Dritten so langsam fertig werden. Auf der Insel gehören sie zu den bestverkaufenden Gitarrenbands – beide bisherige Alben stehen bei sechsstelligen Zahlen. Wenn vor Ende 2019 kein drittes dazu kommt, wäre ich doch überrascht.

Deportees
Irgendwie sonderbar, dass die Nordschweden Deportees in den 15 Jahren ihrer Bandgeschichte außerhalb ihrer Heimat nie größere Spuren hinterlassen haben. Ihre fünf Alben sind Musterbeispiele für gekonntes Songwriting und smarte Arrangements, ihr Drummer Thomas Hedlund ist Livemitglied bei Phoenix und bei Boy – aber der Rest der Welt hat irgendwie nie hingehört. Naja, Lamentieren hilft nix, freuen wir uns auf ihr sechstes Album. Ich hatte für 2018 schon damit gerechnet, aber dass es im neuen Jahr kommen soll, hat das Quartett auf den sozialen Medien angekündigt. 

FEWS
Wir bleiben in Schweden, gehen aber vom nordöstlichen Umeå in den Südwesten an die Brücke nach Kopenhagen. In Malmö leben die FEWS, das schwedisch-amerikanisch-englische Quartett, das uns mit seinem 2015er Debüt „Means“ so viel Freude gemacht hat. Der Nachfolger „Into Red“ erscheint am 1. März und ist ein ganz Stufe intensiver und bissiger als der Erstling geraten.

Hatchie
Harriette Pilbeam aus Brisbane hat letztes Jahr eine superfeine Indiepop-EP veröffentlicht, die (vereinfacht gesagt, aber wir wollen ja hier keine Romane schreiben) den Sound von Slowdive fürs Popradio interessant machte. Vor ein paar Wochen legte sie noch mal mit der Single „Adored“ nach und in dem Zuge ließ sie auch die Information fallen, dass ihr Debütalbum wohl quasi fertig sei und wir in absehbarer Zeit damit rechnen dürfen. Bleibt nur eine Frage: Harriette ist zusammen mit Joe Agius, dem Sänger von The Creases, der auch als Gitarrist ihrer Band fungiert. Bedeutet das, dass The Creases erst mal kein Prio haben und wir auf deren zweites Album warten müssen? Die wären theoretisch nämlich auch wieder dran.

HEALTH
Hier steht der Termin schon: Am 08.02. veröffentlichen die kalifornischen Industrial-Popper ihre Vierte. Die wird den Namen „Slaves Of Fear“ tragen.

Jagwar Ma
Reine Spekulation hier. Aber hey – „Every Now & Then“ wird im Herbst drei Jahre alt. Für ihre zweite Platte haben Gabe Winterfield und Jono Ma auch genau drei Jahre gebraucht. Da darf man doch durchaus realistisch darauf hoffen, dass diese Lieblingsband vor Ende des Jahres ihre Dritte am Start hat?

July Talk
Hier gilt das Gleiche wie für Jagwar Ma. Die Kanadier sind erstens eine absolute Lieblingsband – so eine Chemie wie die zwischen Peter Dreimanis und Leah Fay findet man bei niemand sonst. Zweitens sind sie einfach wieder dran. „Touch“ ist drei Jahre alt. Also wird’s Zeit, meine Lieben. Wenn wir 2019 keine Dritte von July Talk erleben, werde ich schwer enttäuscht sein.

… Fortsetzung folgt

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