Interview: Polish Club

In ihrer Heimat Australien räumen sie bereits total ab – ihr Debütalbum „Alright Already“ wurde down under schon letztes Jahr als eine der heissesten Rockplatten der Saison gefeiert. Hier in Europa dagegen müssen Polish Club noch mal bei Null anfangen. Aber Sänger/Gitarrist Novak und Drummer John-Henry (genannt J-H) haben da Bock drauf. Auch ohne Hilfe ihrer Plattenfirma sind die zwei aus Sydney kürzlich nach Deutschland gekommen und sind auf der gemeinsamen Tour von ABAY und Razz als Vorband mitgefahren. Ich traf die beiden zum Gespräch vor der Münchner Show.

John-Henry: Warum ist denn heute alles geschlossen in München?

Oh, hier in Bayern ist heute Feiertag. Bayern ist sehr katholisch. Ich bin’s nicht, darum habe ich schon wieder vergessen, wie der Feiertag heisst.

Novak: All Saints Day, sagte man uns.

JH: Echt jetzt, alles geschlossen.

Ja, da ist man streng hier. Naja, für mich hieß das, dass ich heute einen freien Tag hatte. Also ich beschwere mich nicht. 

N: Na immerhin.

JH: Wir sind halt vorhin durch die Stadt gelaufen und wir fanden: Das ist echt eine schöne Stadt – aber schade, dass nichts offen hat.

N: Ach all die anderen Touristen liefen mit fragenden Gesichtern durch die Gegend.

Tja, äh, Sorry. Euer erstes Mal in Deutschland?

N: Vor zwei Monaten waren wir schon mal in Berlin, wir spielten bei einer Veranstaltung namens „Urban Spree“

JH: Wir waren eine von mehreren Bands.

N: Das war so ein Rockabend.

Ihr organisiert eure Karriere in Europa selbst, richtig? Ich meine, eine Plattenfirma steckt ja nicht dahinter.

N: So etwa. Bei dieser Tour jetzt können wir nur mitspielen, weil ein Mitarbeiter unseres Verlags in Berlin Aydo kennt, von ABAY. Naja, er hat uns verknüpft. Da hatten wir Glück. Da sagten wir: Klar, warum nicht? So spielen wir auf jeden Fall vor mehr Leuten, als wenn wir alleine kämen.

JH: Technisch gesehen ist unser Label ja Universal.

N: Aber dass die Universal Australien was in Übersee macht, das passiert natürlich selten. Also haben wir’s selbst in die Hand genommen.

Ich will aber ganz ehrlich sein: Wenn ich jetzt bei der Universal Deutschland säße, dann wäre ich auch erst mal vorsichtig. Es ist nun mal einfach so, dass Gitarrenmusik zur Zeit einfach nicht gefragt ist.

N: Stimmt schon. Wir haben’s auch in Amerika versucht, und da lief GAR nichts. Null.

JH: Es ist tough.

N: Unmöglich. Da geht hier in Deutschland auf jeden Fall mehr. Man merkt auch, dass die Leute sich interessieren. Nach den Shows kommen immer Leute und fragen nach. 

JH: Es gibt durchaus noch einen Markt für unsere Musik. Aber man muss sich selbst drum kümmern. 

Ich bin ja auch komplett von euch überzeugt, von dem, was ich bisher gehört und online gesehen habe – und ich stehe weiter auf Gitarrenmusik. Aber naja, ich bin halt keine 15 mehr. Ich habe null Ahnung von Cloudrap jetzt oder was danach das nächste heiße Ding wird.

N: Gitarren werden wiederkommen. Das verläuft alles zyklisch.

Das würde ich ja nur zu gern glauben. Aber die aktuelle Dürre dauert schon VERDAMMT lang.

N: Das ist echt wahr. 

JH: Manchmal denkt man, wir müssen gerade am anderen Ende des Zyklus sein. Weniger kann eigentlich gar nicht mehr gehen.  

N: Ganz am Nadir. Vielleicht muss mal wieder ein Popstar auftauchen, der mal wieder eine Gitarre verwendet?

Kennt ihr die Entstehungsgeschichte dieser Tournee mit ABAY und Razz?

N: Die Sache mit dem Streit? Dem gefaketen Streit?

Ob er gefaket war, das war die Frage, die ich mir gestellt hatte.

JH: Ich glaub’, es ist Bullshit.

Es wurde jedenfalls behauptet die beiden Bands seien im Social Media-Streit und man spiele die gemeinsame Tour, damit die Fans sich vertragen. Naja, ich habe mir die Twitter Accounts der Bands angeschaut und bestenfalls zwei negative Posts übereinander gefunden. Das fand ich nicht so überzeugend.

N: Nee, das ist Bullshit.

JH: Die sind viel zu nett zueinander. Außerdem, wenn ich eine Band scheiße fände, dann würde ich doch nicht zwei Wochen mit ihr in einem gemeinsamen Bus verbringen wollen.

N: Noch gab es keine Toten, jedenfalls.

Meine Frage, die ich stellen wollte: Mit welcher australischen Band würdet ihr einen Twitter Fake Fight vom Zaun brechen, um dann gemeinsam zu touren? 

JH: Es müsste ein Fake Fight sein, oder? Vielleicht mit DZ Deathrays?

N: Ja, das ginge – oder doch lieber jemand, der älter ist? Wir sind zu schwach.

JH: Aber es wäre ja eh ein fake Fight.

DZ Deathrays sind auch nur zu zweit, oder? Ihr könntet in einem Camper Van touren.

JH: Ha, sogar in einem ganz normalen Auto!

Und ihr braucht nur einen Soundcheck!

N: Okay, wir nehmen die Band, mit der es am billigsten ist.

Habt ihr denn den Eindruck, dass diese Tour jetzt euch auch schon vorwärts gebracht hat, in Deutschland? Hat sie euch Chancen eröffnet, auch businessmäßig?

N: Du meinst für die Zukunft der Band?

JH: Als du gerade Business gesagt hast, da dachte ich schon, wir sollen hier ein Geschäft aufmachen.

N: Also, wenn wir’s komplett selbst organisiert hätten und Shows in Bielefeld oder Leipzig gehabt hätten, dann hätten wir da einfach vor null Leuten gespielt. Also ist es auf jeden Fall gut, mit zwei Bands zu spielen, die zu uns passen, die bereits ein Publikum haben, und die uns noch zusätzlich sehen können. Es dauert ja nur 25 Minuten, da kriegen sie uns mit… ich glaube schon, dass wir ein paar Fans gesammelt haben. Ich denke, wenn wir jetzt auf eigene Faust wieder kämen, dann würden jetzt mehr Leute kommen.    

Habt ihr zum Beispiel jetzt einen Booking Agenten für Deutschland? 

N: Wir haben einen in England, aber noch keinen für Deutschland speziell. Wir haben aber natürlich mit der Agentur dieser Tournee gesprochen und hoffentlich ein paar Beziehungen geknüpft. Diese Szene scheint in Deutschland eng miteinander verbunden zu sein – die Booker und die Clubs kennen sich gut. Hoffentlich wird es leichter sein, eine Tour zu planen, wenn wir in der Zukunft mal wieder kommen. 

Wenn ich euch für eine solche Tour einen Tipp geben darf: Nehmt nicht nur die großen Städte. Fahrt auch dahin, wo es etwas Besonderes ist, wenn mal eine Band aus Australien kommt. 

N: Hm?

Ich meine, heute in München, da steigen doch fünf oder mehr Konzerte pro Abend. Das Publikum hier ist natürlich auch verwöhnt. 

JH: Verstehe.

Es gibt all die kleineren Städte, in denen ist weniger los. Da ist es was Besonderes, wenn eine Band aus Australien vorbei schaut. Also gehen die Leute auch mal auf eine Show, wenn sie die Band nicht kennen. Es gibt einen Haufen schwedischer Bands, die hier wirklich erfolgreich sind, weil sie genau das getan haben. Die hatten eh nur den schwedischen Markt, also haben sie sich dem deutschen Markt intensiver gewidmet und nicht nur die vier Großstädte besucht.

N: Das ist ja echt der Unterschied von Deutschland zu vielen anderen Ländern: Ihr habt echt viele große Städte. Das ist ein riesiger Markt. Wir haben auf dieser Tour in ein paar Städten gespielt, deren Namen ich vorher nie gehört hatte. Da hat man auf jeden Fall viele Möglichkeiten. Wir konzentrieren uns gerade eh nur auf England und Deutschland, da würde so etwas schon Sinn machen. Hoffentlich, wenn wir uns das leisten können.

Jetzt mal zur Band selbst. Was könnt ihr uns denn zu euren Anfängen sagen? Wie lange kennt ihr zwei euch schon?

JH: Freunde sind wir seit, hmm, das war kurz nach der High School. Wir lernten uns über den gemeinsamen Freundeskreis kennen. Na, das sind dann jetzt… 15 Jahre oder so?

N: Fuck, wir sind so alt!

JH: Naja, wir waren in den gleichen Kreisen unterwegs.

N: Ich hatte eine beschissene High School Rock Band – naja, nicht wirklich beschissen, aber wir haben es nie geschafft, was zu veröffentlichen. Wir brauchten mal wieder einen Drummer, also fragte ich John.

JH: Ich war so etwa euer fünfter Drummer.

N: Eines Tages meinte John dann: Irgendwie geht nichts vorwärts mit der Band, wollen wir mal was zu zweit machen? Das war einfach, das war billig…

JH: Die andere Band, die war gar nicht so unähnlich wie Razz.

N: Ja, so ziemlich wie wie Razz.

JH: Sehr so Indie-POP mäßig. Und Novak, er sang noch nicht wie heute. Sondern mehr so.. wie Razz eben. 

N: Nicht so hart. Softer eben. Also meinte John: Sing doch mal, so laut du kannst!

JH: Meine Argumentation war: Naja, wir sind nun mal nur zu zweit – also singst du am besten so laut du kannst und spielst Gitarre, so laut du kannst – und ich trommle so laut und so schnell ich kann. 

N: Aber es sollte trotzdem Melodien haben. Und nicht nur Heavy-Rock-Akkorde verwenden, sondern auch immer mal jazzy Akkorde. Es sollte auf jeden Fall etwas Zuckerguss darüber, dass der Rest superlaut war. Ich glaube auch, dass dies die Sache ist, mit der wir uns von all den anderen two-piece-Bands in Australien abgehoben haben. Vielleicht sogar von anderen auf der Welt? Denn wenn der Rest deiner Musik so laut ist, aber du nicht laut singst, dann geht das gerne mal unter. Bei uns ist es so, dass alles, was bei uns superlaut ist, trotzdem auch auf leise gut klingen würde. Naja, ich bilde mir ein, dass das die Sache ist, die unser Unterschied zu vielen anderen Duos sein könnte.

In Australien habt ihr neulich sogar eine Tour mit Bläsern gespielt. 

N: Stimmt! Es waren aber keine ganze Tour, sondern nur zwei Shows. Mehr konnten wir uns nicht leisten. Weil es halt verdammt schweineteuer ist, in Australien zu touren. Zu fahren, das kann man vergessen, man ist zwölf Stunden mindestens unterwegs von Stadt zu Stadt, manchmal Tage. Also muss man fliegen. Naja, wir hatten einen fünfköpfigen Bläsersatz, die brauchten alle ihre Flüge und dann brauchten sie natürlich alle Hotels. Alleine, die fünf von Sydney nach Melbourne zu kriegen, war so teuer, dass wir fast nichts verdient haben, trotz zwei ausverkaufter Shows. 

JH: Hat aber Spaß gemacht, das war es schon wert.

Aber heisst das, dass ihr euch für die Zukunft vom Duo wegbewegt? 

N: Oh Nein! Naja, doch, aber nicht mit Bläsern. 

JH: Das ist einfach zu teuer. Vielleicht nehmen wir über kurz oder lang immer mal einen Bassisten mit. Da haben wir einen Kumpel. Der Typ, der unser Album produziert hat – wenn wir ihn uns leisten können, wird er uns wohl künftig begleiten.

N: Unser neue Single, die hat sehr viel Synth. Wir können sie live auch ohne spielen, aber mit macht natürlich mehr Spaß. Ich glaube, in Australien haben wir jetzt auch so oft gespielt, dass es für die Leute okay sein wird, wenn da ein Dritter mit auf die Bühne kommt. Zumal: So langsam langweilt mich das auch mit dem Duo. Jetzt, wo wir Übersee unterwegs waren, fällt uns auch auf, dass man das immer noch zum Thema macht. Immer diese Frage: Warum seid ihr ein two-piece? Oder: Fuck, nicht NOCH ein two-piece!

JH: Speziell in England, da ist die erste Reaktion erst mal: (abwertend) Nee! Noch so ein Duo!

N: Und die Kritiken, die man über uns schreibt – sogar die guten – fangen immer so an: „Okay. Ich weiss, was ihr denkt: Bitte nicht noch so ein Gitarre-Drums-Duo! ABER diese Typen sind trotzdem echt gut.“ Aber wir haben uns ja nicht hingesetzt und von langer Hand geplant, ein Duo zu werden. Das hat sich halt so ergeben. Wir wissen gar nicht, wen wir fragen können, ob er in die Band einsteigt – und wir brauchen auch nicht wirklich jemanden. Und es ist billig – als Duo braucht man nichts. Es ist halt so gelaufen, das war das praktischste für uns. Und dann haben wir haben mit den Einschränkungen, die einem als Duo so auferlegt werden, so gearbeitet, dass es funktioniert und ein bisschen anders klingt als all die anderen Duos. Aber auch als all die Trios, Quartette und Quintette da draußen. Aber blöd ist ja schon auch: Man sieht all die Solisten mit ihren Loop-Pedals und es gibt da draußen auch zahlreiche Trios – die fragt nie jemand: Warum bist du Solist? Warum seid ihr zu dritt?

JH: Ich glaube, die Leute sind immer noch ziemlich fasziniert vom Loop Pedal. Hast du Tash Sultana gesehen?

N: Aber zu Tash geht doch trotzdem keiner und sagt: Warum machst du das alleine?

JH: Meinst du? Ich glaub’, die machen das.

N: Jedenfalls, was immer wir tun, das hängt zuallererst mal daran, was wir uns leisten können. Wir können uns nur leisten, uns in Europa jetzt auf den UK und auf Deutschland zu fokussieren, also ist das auch, was wir tun. Auch das nächste, was wir in Angriff nehmen, wird das sein, was wir uns leisten können. Wahrscheinlich, nach Deutschland zurück zu kommen.

Aber mein Eindruck war schon, dass euer erstes Album in Australien so richtig gut gelaufen ist, oder?

JH: Ja, das stimmt.

N: Doch, es lief wirklich gut. Wir wussten ja wirklich gar nicht, mit was wir rechnen können, weil wir sowas vorher noch nicht gemacht haben. Aber der eine Radiosender, der für eine Band wie uns wichtig ist in Australien, der hat uns gleich total unterstützt: Triple J. Man hat unser Album groß hervorgehoben… man kann sagen: Seit dem Monat, in dem die Platte raus kam, kamen doppelt so viele Leute auf die Shows, da wurden unsere Hallen doppelt so groß. Das war schon toll – auch weil es zeigt, dass sich die Leute sehr wohl noch für Alben interessieren.

JH: Und auch, dass die Leute in Australien wirklich immer noch gerne Rock Music hören. 

Ja, Australien scheint die letzte Bastion des Indie Rock zu sein. Ich führe diesen kleinen Blog und manchmal habe ich den Eindruck, die Hälfte der Bands, über die ich dort schreibe, kommt aus Australien.

N: Schon verrückt. Naja, ich denke, das muss mit Triple J zu tun haben, dem Radiosender. Die spielen wirklich sehr viel Gitarrenmusik. Aber sie machen da kein großes Ding draus. Da kommt ein Gitarrensong nach einem HipHop-Stück oder einem Dancetrack. Das kommt durcheinander, da wird kein Unterschied gemacht. Das scheint in Europa anders zu sein – und erst recht in Amerika mit seinen Spartensendern.

Auch in Österreich gibt es ein landesweites vergleichbares Programm namens FM4. Und wenn man die österreichische Szene mit der deutschen vergleicht, kommt verhältnismäßig viel Abwechslungsreiches und qualitativ Hochwertiges von dort.

N: Da kannst du mal sehen!

Ich finde es jedenfalls schon wichtig, dass Gitarrenmusik weiter existiert.

N: Und das Beispiel Triple J zeigt ja, dass Rock sehr wohl neben HipHop und Dance weiter existieren kann. Deswegen sage ich: Es braucht nur mal wieder den einen oder anderen Hit von einem Popstar, in dem Gitarren groß vorkommen, und es wird wieder alles gut sein. Manchmal scheinen Gitarren heute altmodisch rüber zu kommen.

Man müsste halt in den Kopf eines 15jährigen klettern können. Vielleicht sieht ein 15jähriger eine Rockband und empfindet das, was ich gefühlt habe, wenn ich eine Jazzband sah.

N: Gut möglich! Aber sie sind es auch einfach nicht mehr gewohnt. Wenn Beyonce eine Platte voller Gitarren raus brächte, dann würden ihre Fans bestimmt nicht sagen :“Was zur Hölle ist das?“. Es würde ja immer noch nach Beyonce klingen und nicht irgendwie verrückt. 

Auf ihrem letzten Album gab es doch ein Lied mit Akustikgitarre – und schon bildeten ihre Fans eine Lobby, die forderte, sie solle den Country Music Grammy gewinnen!

JH: No way!

N: Echt der Witz.

JH: Geben wir ihn ihr einfach gleich!

N: Genau, scheiß drauf! 

Alles klar. So: Was macht einen guten Song aus?

N: Ha! (Pause) Hooks!

JH: Jedenfalls nicht Gitarren, offenbar. Nein, so viele Hooks, wie du in einen Song rein kriegen kannst.

N: Catchy Melodien. Wenn du einen Song fertig geschrieben hast und ihn immer noch summst, dann ist es ein guter Song. Halte es simpel! Kein Bullshit! Komm direkt zur Sache! Ich denke „Catchiness“ ist echt die stärkste Waffe, die man als Songwriter zur Verfügung hat. Wenn man das drauf hat, dann hat man das Wichtigste geschafft.
Andererseits, es ist immer ne Geschmackssache, oder? Es gibt Leute, die stehen auf Ambient Music, also so gesehen… aber wenn es darum geht, die breite Masse zu erreichen? Dann brauchst du einen großen, satten Hook. Einen Refrain. 

JH: Weil die vorhin Soundcloud-Rapper gesagt hast – die haben viereinhalbminütige Songs, die praktisch komplett nur aus einem einzigen Hook bestehen. 

N: Richtig – wenn du was hast, das die Leute wiederholen können, dann ist die halbe Schlacht geschlagen. Wir werden keinen Song schreiben, bei dem die Leute nicht mitsingen können. Ich meine, wer das will, soll das trotzdem machen – das ist völlig okay, das hat seinen künstlerischen Wert. Aber es wird halt nicht in den Köpfen der Leute hängenbleiben. 

Wir haben vorhin die neue Single „Clarity“ angesprochen – das ist also ein Synthie, den du da verwendest? Als ich die Nummer hörte, war das mein erster Gedanke. Aber im Video sieht man dich nur mit Gitarre. Also dachte ich: Aha, das kommt alles vom Effektpedal.

N: Tatsächlich ist es beides. Erstens habe ich ein „Synth 9“-Pedal, durch das die Gitarre wie ein Synthie klingt. Auf der Aufnahme des Songs verwenden wir aber in der Tat vor allem einen echten Synthie. 

JH: Ein Synthbass ist auch drauf.

N: Ja, da passieren mehrere Dinge. Wir wissen auch noch nicht, wie wir den Song live hinkriegen sollen. Da müssen wir erst noch dran arbeiten. Außerdem kann ich ihn live gar nicht singen, die Melodie geht mir zu weit nach oben.

Ist die Single denn ein Anzeiger dafür, wo’s auf dem zweiten Album hin geht?

N: Zwangsweise muss sie das wohl sein, haha. Also, wir schreiben noch dran. Wir haben SO VIEL Zeug geschrieben! Wir versuchen noch, die Balance zu finden. Zwischen dem, was ganz neu ist, und dem, was das erste Album bedeutete. Wir wollen mehr zurück zur Mitte finden, nachdem wir zuletzt vor allem Songs geschrieben haben, die komplett anders waren. 

JH: Das ist schon knifflig. Man will ja nicht stehenbleiben und sich wiederholen, einerseits. 

N: Andererseits wollen wir auch unsere Stärken nicht vernachlässigen.

JH: Das ist gar nicht so einfach. Dann hören wir uns was an und sind uns einig: „Das ist cool, und das wird auch im Radio laufen“ – aber es klingt halt ganz anders als das, wofür man uns kennt. 

N: Und was man nicht will, das ist, die Leute vor den Kopf zu stoßen, die bisher unsere begeistertsten Fans waren. Diejenigen, die unser erstes Album gekauft haben, das sind doch unsere wichtigsten Anhänger! Wobei, so lange Gitarren und Schlagzeug auf der Platte zu hören sind, können wir wahrscheinlich ziemlich weit gehen. 

JH: Wir müssen uns ja auch daran erinnern: Wir haben diese Band gegründet, weil wir selbst auf dieses Gitarren/Punk/Soul/Garagen-Ding stehen. Es wäre schade, wenn wir da zu weit von abdriften. 

N: Na, ich bin mir sicher, es wird da einen goldenen Mittelweg geben. Wir müssen uns nur noch klar werden, wo der circa liegt. 

JH: Vielleicht je fünf Songs von beiden Richtungen? Sowas in der Art.

N: Genau.

JH: Wir haben noch mal eine groß Schreibe-Session geplant, wenn wir wieder in Australien sind.

Kennt ihr die schwedische Band Johnossi?

JH: Nein.

N: Nein.

John der Gitarrist und Ossi der Drummer. Also auch ein Duo, wie ihr. Ihre frühen Songs sind euren gar nicht mal so unähnlich. Sie sind auch echt gut. Na, jedenfalls, im Verlauf von fünf Alben haben die zwei dann doch weitere Musiker mit an Bord gelassen. Beim vierten Album war ein Keyboarder dabei, beim fünften wurden es noch mehr Musiker.

N: Ja, das haben ja fast alle Duos gemacht. Die Black Keys doch auch – und die White Stripes doch auch, oder? Es ist ja nur eine logische Entwicklung. Wenn man Musiker ist und wenn man mit wachsendem Erfolg mehr Möglichkeiten kriegt, will man die doch auch ausnutzen. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo wir das Label fragen können: „Können wir ein paar Streicher haben?“ und man uns sagen wird: „Klar, wir buchen ein paar Streicher!“

JH: Meinst du echt? Naja.

N: Naja, vielleicht passt es nicht zu uns.

Weil letztendlich ist die Einschränkung der Farbpalette das ist, was euch bisher charakterisiert hat? 

N: Das ist richtig, Also, es spricht nichts dagegen, neue Sachen zu addieren. Aber es sollte so sein, dass es sich aus einem natürlichem Wachstum heraus ergibt – und dass es nicht gewollt passiert, bloß weil man was verändern will. Also denke ich, dass man nur langsam etwas hinzufügen darf und den alten Schwung behalten muss. Sonst wäre es eine ganz andere Band.

JH: Ja, das ist die Herausforderung.

Johnossi habe ich auch deshalb erwähnt, weil die zwei Typen auch abseits der Band die engsten Freunde sind. Sie fahren sogar zusammen in Urlaub.

JH: Oh Gott.

Also, sie haben verschiedene Partnerinnen, haha. Aber sie waren schon in Peru Ayahuasca rauchen und in LA zum Fallschirmspringen, solche Sachen. 

N: Abgefahren.

Meine Frage daher: Habt ihr sowas schon mal gemacht, gemeinsamen Urlaub?

N: Fuck No!

JH: Nein, nein, nein!!

N: Also echt, ich verbringe mit John mehr Zeit, als ich mit meiner letzten Freundin verbracht habe!

JH: Hey, wenn du in einer gemeinsamen Band bist, dann verbringst du eh SO VIEL Zeit miteinander. Jetzt gerade haben wir uns schon zwei komplette Wochen um die Ohren.

N: 24 Stunden am Tag! Was ja okay ist.

JH: Aber es gibt keinen einzigen Menschen auf der Welt, mit dem du so viel Zeit verbringen möchtest!

N: Man sollte einfach nicht noch mehr Zeit darüber hinaus mit einem Bandmitglied verbringen, denn…

JH: … das wäre ungesund.

N: Ja, es wäre unnatürlich. 

JH: Ich meine, für die zwei Typen mag es ja okay sein. Es klingt ja schon nett. 

N: Aber ich garantiere dir, das gilt nur für 1% aller Bands. 

JH: Das ist doch letztlich der Grund, warum Bands sich trennen. Weil sie einander zu viel Zeit auf der Pelle hockten und sich nicht mehr leiden können. Selbst die ganz großen Bands. Selbst Paul und John haben diese Abneigung irgendwann nicht mehr überwinden können. John Lennon und Paul McCartney. Ich meine, die saßen einander neun Jahre lang auf der Pelle. Und irgendwann hat’s geknallt.

N: Außerdem: Touren, als Band – das ist ja letztlich ein Urlaub, nur ohne den Urlaub. Warum sollten wir auch noch gemeinsam nach Peru fliegen? In noch einem verdammten Flugzeug und dann in noch so einem Scheißhotel absteigen? Noch obendrauf zum Touren? Ich habe gar nicht mehr das Bedürfnis, Urlaub zu machen.

JH: Bevor wir die Band gegründet haben, da waren wir auch nicht die besten, besten, besten Freunde. Wir hingen halt im gleichen Freundeskreis rum.

N: Deswegen ist da jetzt kein Druck da, jetzt plötzlich noch mehr gemeinsam zu machen.

JH: So: „Hey, die Tour ist vorbei, wollen wir gemeinsam nach Bali?“

N: Bloß nicht – ich will nur ins Bett!

So, was habe ich hier noch auf meinem Zettel… Was ist das Beste und was ist das Nervigste an der australischen Szene?

JH: Also, das beste ist, dass sich alle unterstützen. Wenn man erst mal in bestimmten Kreisen drin ist , helfen sich alle gegenseitig.

N: Das heisst letztlich, dass das Beste an der Szene auch das Mieseste ist. Denn wenn du es in den Zirkel geschafft hast: Super. Awesome. Alle kennen dich, alle achten auf das, was du machst. Aber wenn du nicht zum Kreis gehörst, dann kannst du eigentlich gleich aufhören. Weil es keine andere Alternative gibt. Es gibt nur diesen ganz kleinen Kreis der Radioszene…

JH: Also, man könnte wohl klarkommen, aber es ist tough.

N: Es ist halt dermaßen viel schwerer! Eigentlich gibt es nur eine einzige Route, über die du als Band dahin gelangen kannst, dass du von der Musik auch leben kannst.

JH: Wenn das ist, worum es dir geht.

N: Klar, es hängt davon ab, was du erreichen willst mit deiner Band. Wenn du eine populäre Band sein willst und dir ein wachsendes Publikum erarbeiten willst, dann brauchst du Triple J. Und du brauchst einen guten Draht zu den wenigen Leuten, die Konzerte und Festivals buchen. 

JH: Das ist auch eine Sache, die schwerer geworden ist. Als wir 18 waren, da hatte Sydney noch eine echt vibrierende Live-Szene

… und dann kamen die Gesetze mit den frühen Sperrstunden…

JH: Genau. Das hat alles versaut.

N: Trotzdem: Es gibt nur 24 MIllionen Menschen in Australien, aber trotzdem kennt man zur Zeit etwa gleich viele aktuelle australische Bands, wie man britische Bands kennt. Also, die Menge, die dort gerade abgeht und die Anzahl der Bands, die auch in Übersee touren, das ist Wahnsinn. In jedem Club, in dem wir auf dieser Tour waren, hing mindestens ein Poster einer australischen Band. Das haut mich um.

Ja – es ist ja jetzt die Zeit, wo man seine Top Ten Listen fürs Jahr einreicht, und meine ist wieder voll australischer Bands.

N: Wer ist dabei?

Middle Kids… 

N: Ja…

DMA’s, 

N: Ja!

Rolling Blackouts…

N: Fuck, Man!

The Goon Sax…

JH: Die Australier sind überall!

Nur eure zählt nicht, denn die kam ja letztes Jahr schon raus.

N: Das stimmt.

JH: Das mit den Rolling Blackouts ist interessant. Die waren in Australien schon länger am Machen und niemanden hat es so richtig interessiert. Aber dann fing es an, dass sie übersee wahrgenommen wurden. Jetzt ist es auch zuhause wieder angekommen.

N: Das ist echt umwerfend.

Ich stehe total auf das, was sie machen.

JH: Ich auch.

N: Vor allem klingt es extrem australisch. Davor habe ich großen Respekt.

Ich wollte sogar tatsächlich fragen, ob der Einfluss von Triple J vielleicht sogar zu groß ist. Steht hier auf meiner Liste.

N: Auf jeden Fall! Aber man kann ihnen das nicht wirklich vorwerfen.

JH: Die Schuld liegt letztlich bei den kommerziellen Sendern.

N: Es gibt zum Beispiel auch Triple M, den Rocksender. Da laufen INXS und AC/DC und Bon Jovi. Einer unserer Songs ist dort ins Programm aufgenommen worden – und das war was ganz Besonderes. Triple J nimmt jede Woche 15 neue australische Songs in die Rotation auf. Triple M hat in jener Woche nur einen einzigen Song neu aufgenommen, und das waren wir.

JH: Im gesamten Jahr haben sie nur drei neue australische Bands neu aufgenommen. 

N: Also, ich meine, wir freuen uns natürlich, dass sie uns ins Programm genommen haben. Aber es zeigt ja trotzdem, dass die Sender zu wenig neue Musik spielen. Die Pop-Sender ja auch. Auch da kommt fast nie was Neues ins Programm! Also kann man Triple J echt nicht vorwerfen, dass sie die eine Anlaufstelle sind, über die neue Bands es schaffen können oder eben nicht.

JH: Man muss Triple J echt zugute halten, dass es ihretwegen ist, dass heute auch auf sehr vielen Festivals die australischen Acts an erster Stelle stehen. Wobei ein Grund natürlich auch der ist, dass man internationale Acts nicht mehr so leicht nach Australien locken kann wie früher. Aber das ist cool, in Australien entwickelt sich jetzt sein eigenes Band-Ökosystem.

N: Interessant ist auch, zu sehen, was drüben in Australien gut läuft, und was davon auch im Rest der Welt ankommt. Ich meine, gerade erst in Wiesbaden, da waren Plakate von The Cat Empire. Und wir so: Was? Ausgerechnet die? Ich meine, stark. Aber es wirkt wie mit dem Zufallsgenerator ermittelt.

Eine Frage zum Album – ihr beendet es mit einer Version von „Red River Rock“.

JH: Ja, haha.

Habt ihr da eine Wette verloren?

JH: Hahaha, nö, ich mag’s! Ich weiss auch nicht, was ich mir dabei gedacht habe…

N: Naja, John wollte, dass sein Dad auf einem der Lieder Akkordeon spielt. Ich weiß auch nicht, warum haben wir noch mal speziell diesen Song ausgesucht?

JH: Weil… naja, wir heißen nun mal Polish Club. Meine Familie kommt aus Polen, auch Novak ist halber Pole. Naja, und ich wollte, dass wir Polish Club heißen, weil ich da als Kind immer mit musste, mit meinem Vater, der ein Musiker war. Also in diesen Verein, in den all die polnischstämmigen Leute in Sydney gehen. Es war dieser abgeranzte, uncoole Laden, in dem ich es als Kind immer gehasst habe, weil mir so dermaßen langweilig war! 

Ah verstehe – dann gibt es auch Croatian Clubs und Greek Clubs?

JH: Ja, genau. Naja, vor meinem geistigen Auge, da sehe ich beim Ausdruck Polish Club immer diese runter gekommenen Läden – und deshalb wollte ich als letztes Lied auch eine alberne Referenz an sowas.

Es ist so, dass dieses Schluss der Platte eine Menge ihrer Bedeutungsschwere nimmt.

JH: Ja, haha.

N: Naja, man kann ja einfach vorher auf Stop drücken.

Klar, kann man. Ich fand’s nur einfach witzig und bemerkenswert. 

N: Na, das sind wir nun mal. Witzig und bemerkenswert.

JH: Das stimmt. Ich finde es eher witzig, dass andere Songs überhaupt so was wie Bedeutungsschwere abbekommen haben. Wir hatten ja überhaupt keine Erwartungen an dieses Album. Wir haben ein paar Songs runter gerotzt und das war’s – Novak hat sich ein paar der Texte überhaupt erst ausgedacht, während wir schon aufgenommen haben. Die Band sollte so was völlig Lockeres sein.

N: Ja, die Leute nehmen uns zu ernst. Wenn du uns nachher live siehst, wirst du das bemerken: Eigentlich machen wir da nur Spaß und wir wollen, dass die Leute Spaß haben. Ich glaube, dass Leute, die uns noch nicht live gesehen haben, immer denken, wir wären viel ernster drauf, als wir es in echt sind. Womit ich nicht sagen will, dass die Inhalte nicht auch mal ernsthaft gemeint sein können…

JH: Genau!

N: Aber es ist nicht so, dass ich sage: „Oh, wir meinen alles bierernst, achtet auf jedes meiner Worte“

Eure humorige Seite habe ich schon mitbekommen – ihr habt ja ein paar ganz lustige Videos ins Netz gestellt, zum Beispiel zu eurer Weihnachtstour.

N: Haha, ja genau! Weisst du: Man muss doch Spaß haben bei der Sache! Wir verdienen kein großes Geld, also scheiß drauf! Pack doch ruhig mal ein Lied mit Akkordeon auf dein Album! Das tut doch keinem weh!

JH: Wobei ich glaube, auf dem neuen wird sowas dann doch nicht passieren.

N: Es wird ein bisschen düsterer vielleicht, ja. Aber hey – das erste Album, das sind einfach ein paar Elemente, geklaut von hier und da, Punk und Soul und Blues und Rock’n’Roll – da hat es für mich durchaus Sinn gemacht, noch ein bisschen Akkordeon mit drauf zu klatschen. Die Platte ist wie eine Jukebox.

JH: Mein Dad findet immer noch, „Red River Rock“ ist mit Abstand das beste Lied auf dem Album.

Hahaha!

N: Na, es ist, was es ist. Man kann auch einfach bei Track 13 anhalten.

… und damit kommen wir zur Anekdote. Was war die verrückteste Show, die ihr je gespielt habt?

N: Oh, in Bielefeld neulich war’s ganz schön verrückt.

JH: Hahahahaha! 

N: „Die Stadt, die es nicht gibt“

JH: Du warst echt ganz schön sauer.

N: Ich war nicht sauer, ich wollte nur weg von da!

JH: Naja, Dienstag Nacht in Bielefeld, es hat geregnet und war kalt, und das ganze Publikum war so komplett bewegungslos. 

N: Jetzt war ich zwar sogar in Bielefeld – aber jetzt bin ich mir noch weniger sicher, dass die Stadt existiert.

Die Bielefelder hassen es dermaßen, wenn dieser Spruch kommt.

N: Das glaube ich gerne. Aber ich verstehe jetzt, wo er herkommt. Okay, die Leute waren schon nett. Es ist nur so: In so einem Tourbus sind die Fenster abgedunkelt. Du siehst also nichts, wenn du in eine Stadt hineinfährst. Du schläfst ein in Berlin und du wachst irgendwo auf, stehst auf und du sagst: Aha, ich schätze mal, ich bin wohl in Bielefeld.

JH: Dieser Moment, wenn du aus dem Bus wankst, keine Ahnung hast, wo du bist und erst mal klar kommen musst, wo du hingehen sollst, das ist so… „uuäärrhh“

Ach, ihr seid alle gemeinsam unterwegs in dem Nightliner?

N: Ja. Sechzehn Jungs.

Na immerhin. Meistens ist es ja doch so, dass die Vorband nicht mit im großen Bus mitfährt.

N: Ja, da haben wir Glück.

JH: Alle Leute sind echt supernett in diesem Bus. 

N: Wirklich wahr, alle waren sowas von nett. Das hat einen Riesenspaß gemacht Ich wusste ja überhaupt nicht, was uns erwartet.

Ist es schwer, so früh auf die Bühne zu müssen? Ich meine, dies ist eine Doppel-Headliner-Tour. Viele Razz-Fans schauen sich vielleicht nicht mal ABAY an und umgekehrt. 

N: Es gab aber tatsächlich ein paar Leute, die extra wegen uns kamen. Das hat uns ganz schön erstaunt.

JH: Das Publikum war immer echt gut.

N: Das stimmt, die Leute waren super. In Australien ist es so, dass die Leute die Vorband gerne mal vermeiden. Die Leute kriegen immer irgendwie raus, wann die Hauptband auf der Bühne steht und sie kommen genau fünf Minuten vorher. 

So mache ich das normal auch immer, haha

N: Ich auch! Darum sehe ich das total ein! Aber hier ist es schon so, dass die meisten Leute angekommen sind, wenn wir unser Set beenden. Das lief wirklich gut. Diese Tour hat sich für uns total gelohnt.

Na, das klingt doch gut. Vielen Dank fürs Interview!

N: Vielen Dank dir!

Ich freue mich schon, euch nachher endlich mal live zu sehen!

JH: Okay, wir geben uns Mühe, nachher nicht scheisse zu sein, haha!

Ach, da mache ich mir keine Sorgen.

N: Naja, es ist die achte Show in acht Tagen, haha.

 

 

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