Divine and Conquer

Neil Hannon is back. Hat sich ordentlich Zeit gelassen, der Gute. Das letzte Album von The Divine Comedy ist sechs Jahre alt, nun wird der Nordire im September unter dem Motto „Foreverland“ wieder die Augenbraue hochziehen und trockene Bemerkungen zu Streicher-Brit-Kammerpop fallen lassen. Die Frage „Ist er noch der Alte?“ stellt sich nicht – ich würde sagen: „Er ist der Ältere“. Denn so langsam wird Neil Hannon (auch inzwischen 45) zum Elder Statesman. Zu einer britischen Institution, könnte man sagen. Denn diese typische Figur, die im Clubsessel sitzt, immer eine Tasse Tee in der Hand und eine feine spitzfindige Bemerkung auf den Lippen, die verkörpert er ergraut irgendwie noch überzeugender als mit Mitte 20. In den 90s hatte sein Britpop-Dandytum noch was von Verkleidung, weil man mit 25 eben normalerweise nicht im Anzug rumläuft.  Case in point: „Catherine The Great“

The Divine Comedy – Catherine The Great from PIASGermany on Vimeo.

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