Interview: EAGULLS

interview Header EAGULLSEs ist mir immer fast peinlich, wenn hier auf dem Blog wenig passiert. Aber was tun, wenn ich tatsächlich mehrere Tage auf kein Video stoße, das ich wertig genug finde, um es zu teilen, aber auch zu viel um die Ohren habe, um mal eben eine lange Albumkritik zu schreiben?

Aber heute gibt’s mal wieder Content satt. Morgen erscheint das zweite Album der EAGULLS aus Leeds. Ihr Debüt (2014) hat mich nicht eben geflasht, ehrlich gesagt. Aber ihre zweite ist melodischer und trotzdem nicht weniger eindringlich. Außerdem erinnert sie an The Cure, so zur „Pornography“-Ära -und das ist immer gut. Ich hatte die Gelegenheit, mit George Mitchell, dem Sänger des Quintetts, zu telefonieren.

Hallo, Henning hier von piranha, Deutschland. Spreche ich mit George?

Ja, das tust du. Wie geht’s?

Alles okay, danke. Bist du gerade in Leeds?

Ja, bin ich.

Und, wie ist es heute so in Leeds?

Och, trist. Es wird bald regnen.

Na, genau so stellt man sich Leeds ja vor. Trist. 

Stimmt. Aber wenn der Sommer kommt, wird es auch hier schöne Tage geben.

EAGULLS_Ullages_3000x3000_300dpiIch rufe natürlich wegen eurem zweiten Album an. Dessen Titel „ULLAGES“ ist ein Anagram von EAGULLS. Ich rate mal, das bedeutet: EAGULLS wurden hier auseinander gebaut und neu zusammen gestellt?

Schon irgendwie. Wenn man das metaphorisch betrachtet und überhaupt… Es ist kein drastischer Wandel, der zwischen dem ersten und dem zweiten Album stattgefunden hat. Aber es ist eine Änderung zum Besseren. Und wenn man so will, kann man das im Anagramm wohl wiederfinden.

Wie beschreibst du denn selbst die Veränderungen zwischen den beiden Platten, und auf was führst du die Änderungen zurück?

Ich glaube, wir sind einfach gewachsen und gereift – nicht nur was unseren musikalischen Geschmack angeht, sondern überhaupt, als Menschen. Es gab eine Menge Veränderungen in unserem persönlichen Leben und das kommt vermutlich rüber in der Musik. Auf dieser Platte gibt es mehr Schönes und nicht nur Trostlosigkeit.

Da würde ich zustimmen. Ich fand die erste Platte gut, aber anhören konnte ich sie eigentlich nur in einer bestimmten Stimmung. Die neue jetzt ist nicht weniger tiefgehend, aber sie geht doch besser ins Ohr.

Ja, sie ist sauberer produziert, und auch die Songs sind netter anzuhören. Die Erste wollte mehr mit dem Kopf durch die Wand. Sie war auch sehr energetisch, da wollten wir diesmal mehr Variation und Textur zeigen.

Ich frage immer gerne: Was habt ihr gelernt zwischen den beiden Alben?

Hmm. Was habe ich gelernt? Musikalisch sind wir gewachsen als Band. Wir sind einfach auf einem höheren Level als auf dem ersten Album. Wir haben uns gepusht, wir wollten sehen, wie weit wir gehen können und was wir drauf haben. Wir sind raus aus unserer Komfortzone. Ich singe zum Beispiel jetzt viel mehr Melodien, ich mache mehr mit der Stimme. Jeder Einzelne ist technisch beschlagener auf seinem Instrument. Wir alle haben eine Lernkurve hinter uns. Wir haben Fortschritte gemacht.

Eine Band gibt’s, mit der werdet ihr immer verglichen – das sind The Cure. Andererseits, die Alben „Pornography“ und „Faith“, die Euch am ähnlichsten klingen, sind 35 Jahre alt und älter. Habt ihr die überhaupt gehört? 

Aber klar! Wir sind groß geworden mit The Cure! Die sind in unserem Blut. Aber es ist nicht so, dass wir uns wirklich so direkt auf sie beziehen, dass wir unsere Songstrukturen oder sonst irgendwas an The Cure anlehnen. Es sind wahrscheinlich mehr unsere Sounds, die Art wie wie unsere Gitarren klingen, die Drumsounds – und es gibt halt viele Leute, die finden, meine Stimme klingt wie die von Robert Smith. Aber das ist keine Absicht. Wir haben halt eine ähnliche Stimmfrequenz, oder so. Ich weiss nicht, ob das gut ist oder schlecht.

Wenn man zufällig jemand ähnlich sieht, kann ja auch niemand kommen: Hey, du machst auf So-und-so. Genauso kann man mit einer ähnlichen Stimme geboren sein, schätze ich.

Und es ist ja auch nichts Schlechtes, wenn man uns mit The Cure vergleicht. Das ist eine der besten britischen Bands der letzten 30 Jahre. Wenn man sie als Referenzpunkt nimmt, kann das nicht verkehrt sein.

Zumal The Cure ja auch so viel verschiedene Musik gemacht haben, dass Bands sich auf verschiedene Segmente ihres Schaffens stürzen können, um sich daran zu orientieren. Die einen kopieren sich an ihren Popsongs, die anderen vielleicht an ihren frühen Postpunk, und andere picken wie ihr die düstere Ära ca. „Pornography“. Aber wir reden hier ja über euch und nicht The Cure.

Genau. Und wir kopieren The Cure nicht.

Hoppla, das wollte ich natürlich auch nicht sagen. In dem Moment, als die Worte rauskamen, wusste ich schon: Mist, das hast du falsch ausgedrückt. Ist immer nicht so einfach in der zweiten Sprache.

Kein Problem, ist okay.

Ihr habt einen Song namens „Life In Rewind“ – dazu meine Frage: Gibt es etwas in deinem leben, wo du gerne die Rückspultaste drücken würdest?

Ja. Einiges. Darum geht’s in dem Song, ums Bereuen. Kennst du das, wenn du etwas bereust – und dir wünscht, du würdest es nicht bereuen? Es geht darum, das Bereuen zu bereuen. Es gibt im Leben eines jeden Menschen etwas, von dem man hofft, er hätte es nicht oder anders getan. Ich denke, jeder von uns versteht, worauf ich da hinaus will.

Ich wollte da jetzt keine Wunden öffnen. Ich dachte zum Beispiel auch: „Life in Rewind“ könnte ja auch um eine Nahtoderfahrung gehen. Man sieht doch angeblich sein Leben noch mal als Film vorm geistigen Auge ablaufen.

Naja, man kann es auf mehrere Arten und Weisen interpretieren, und das gilt vermutlich für jeden Song auf dem Album. Da kann jeder seinen Ansatz finden, der für ihn passt. Aber es geht ums Bereuen. Auch wenn ich Kunst mache, geht es oft ums Bereuen. Es gibt eine Zeile, die geht: „Painting the pain in the frames of our hearts, these tears dripping out of our face became art.“ Da sage ich praktisch: Ohne Bereuen würde ich die Kunst nicht schaffen, die ich schaffe.

Du machst also auch Kunst – ist die Vogelscheuche auf dem Cover von dir?

Nein, das kommt von einem sehr renommierten Fotografen aus Leeds namens Peter Mitchell. Wir haben das ganz, ganz große Glück, dass wir seine Arbeit mit der Band verwenden dürfen.

Was ist es denn für eine Kunst, die du außer dem Texten betreibst? Ich las von einem Video, in dem du ein verrottendes Gehirn gefilmt hast. 

Ich male und zeichne jeden Tag. Kunst steckt tief in mir drin. Ich habe mich entschieden, ein Leben mit mehr Kunst zu führen als es die normalen, gehirntoten Menschen tun.

Findet sich deine Kunst anderswo im Bandartwork? Im Innencover der Platten beispielsweise?

Nein – ich versuche, das zu trennen, meine bildnerische Kunst und die Band. Aber die ersten 300 Platten die werden ein Zine beinhalten, in dem Kunst von mir drin ist. Außer meiner Handschrift findet sich aber ansonsten nichts im Albumartwork.

Gibt es für dich Ähnlichkeiten, was Texte schreiben und bildnerische Kunst gibt?

Ja. Ich gehe an beides sehr ähnlich ran. Der Prozess ist sehr ähnlich. Ich denke mir vorher Sachen aus, auf die ich mich beziehen will in einem Song, und bei einem Gemälde ist das genauso. Dann geht es darum, ein bisschen damit herum zu jonglieren und zu puzzeln und die Textur der Worte zusammen zu führen. Das ähnelt dem Malen in der tat sehr.

Ich stelle mir deine Kunst jetzt sehr expressionistisch vor.

Meine Kunst ist sehr kindlich. Ich male völlig anders als ich schreibe oder spreche. Es ist so ein bisschen Outsider-naive Kunst.

Findet man deine Kunst online?

Auf instagram wird man etwas finden.

EAGULLS FotoOkay, ich werde das mal raussuchen. Weiter im Text: Eagulls sind natürlich eine Gitarrenband. Was heute nicht mehr die Regel ist – ich beziehe mich da öfter auf die BBC Shortlist, die fast nur Solisten zu kommenden Stars erklärt hat. Würden EAGULLS als Soloprojekt funktionieren? Wie anders würden sie klingen?

Hmm. Wir würden EAGULLS als mein Soloprojekt klingen? Keine Ahnung! Wir sind ein Kollektiv! Wir schreiben gemeinsam. Goldie, unser Gitarrist, bringt das erste Riff und von da aus geht es los. Von da aus trägt jeder seinen Beitrag bei. Wenn dies ein Soloprojekt wäre, dann wären es nicht die EAGULLS, überhaupt nicht. Das wäre etwas komplett anderes. Wenn ich alleine Musik machen würde, klänge die sicher ganz anders als das, was wir zur Zeit machen.

Aber was die BBC und ihre Shortlist angeht, ihr Regime, wie ich das nenne, das ist eh eine Farce. Da dürfen nur Major Label Bands mitmachen. Ich glaube dieses Jahr waren auch keine Schwarzen dabei, das ist einfach nur lächerlich.

Mir ist halt aufgefallen, dass fast keine Band mehr dabei war und dass heute auch Indie-Künstler oft ihr Ding alleine machen. Weil es halt geht. Weil man heute auf dem Laptop alles im Alleingang hinkriegt und keine Kompromisse mit Bandmitgliedern machen muss. Was wiederum deshalb schade ist, weil es oft gerade die Zusammenarbeit ist, die aus Künstlern etwas Neues heraus holt,  weil man sich in der Zusammenarbeit gegenseitig fordern kann. Deshalb finde ich es wichtig, dass Bands weiter existieren.

Ja, das stimmt. Kollaborationen muss es weiter gehen, das ist wichtig. Es gibt auch deshalb so viele Laptop-Artists, weil Labels die besser vermarkten können. Da gehen sie kein solches Risiko ein, wie wenn sie mit einer ganzen Gruppe miteinander arbeitender Künstler arbeiten sollen. Das ist komplizierter, da ist es die einfachere Option, einen Solisten zu nehmen. Aber wir machen weiter, und es gibt ja zum Glück immer noch weitere Bands. Wir müssen den Leuten einfach zeigen, dass Gitarrenmusik immer ncoh relevant ist und aktuell und dass die Leute sie auch mögen.

Machst du außer den EAGULLS noch was anderes? Früher konnten auch Bands von der Musik leben, die nicht groß in den Charts waren. Heute ist es ja ziemlich schwer, sich als Musiker über Wasser zu halten.

Wenn wir auf Tour sind, können wir davon leben. Aber wenn wir das nicht tun, weil wir zum Beispiel eine Pause machen, um ein Album zu schreiben und aufzunehmen, dann mussten ein paar von uns Nebenjobs annehmen, um über die Runden zu kommen. Mit Musik wird man heute nicht mehr reich. Vor allem wenn man eine Band wie wir ist, die sich Sponsoring praktisch immer verweigert.

Wie verbringst du deine Zeit, wenn du nicht auf Tour bist?

Ich gehe gerne auf Ausstellungen, ich schaue mir Konzerte an, ich male, zeichne, alles Mögliche eigentlich.

Jetzt komme ich zu etwas Persönlichem, womit ich dir aber hoffentlich nicht zu nahe trete: Ich habe gelesen, dass du unter Angstzuständen leidest. Da wirkt es erst mal sonderbar, dass du Sänger einer Band bist. Weil man sich denkt: Auf eine Bühne zu gehen und zu singen, das klingt durchaus nach Stress. Andererseits, vielleicht ist es genau das richtige Ventil für deine Angstzustände? Würdest du darüber sprechen?

Kann ich machen. Ich leide ganz schön arg unter meinen Angstzuständen. Das erste Album drehte sich quasi komplett darum. Da befasste ich mich damit, wie krass meine Ängste waren. Schon komisch, Angstzustände und Lampenfieber sind zwei völlig verschiedene Dinge. Auf der Bühne ist für mich Katharsis, da kann ich meine Angst mal ein bisschen hinter mir lassen. Aber es gibt viele Leute, die unter Angstzuständen leiden und nie auf die Idee kämen, sich auf eine Bühne zu stellen. Schon komisch, darüber nachzudenken. Ich leide unter Ängsten, aber stelle mich jeden Abend auf eine Bühne…

Vielleicht ist dieser Zustand aber das, was dir hilft, Kunst zu schaffen?

Stimmt. Ich würde niemandem meine Ängste an den Hals wünschen – aber sie sind andererseits der Grund dafür, dass ich ganz anders ticke als andere Menschen. Ich meine, wenn es um sowas Banales geht, wie die Straße runter in den Laden zu gehen, um Milch zu holen – schon das funktioniert bei mir völlig anders als bei anderen Menschen. Ich glaube, ich habe einen sehr eigenen Blickwinkel auf die Welt. Was gut ist für das, was ich tue. Aber in einer Welt, in der man einen geregelten 9 to 5 Job arbeiten soll, ist das nicht normal und es wird als komisch angesehen.

Du sagtest gerade, das Einkaufen funktioniert bei dir anders – darf ich da, wenn das nicht zu aufdringlich ist, nachfragen, inwiefern es für dich anders ist? Ich versuche nur, zu verstehen, was abläuft in dem Kopf von jemand, der Angstzuständen ausgeliefert ist.

Klar. Also, wenn du Ängste hast, dann geht es los, dass du dich sorgst: „Habe ich genug Geld für die Milch?“  Obwohl du ganz genau weisst, dass du mehr als genug Geld hast, um diese Milch zu bezahlen. Dann bist du im Laden, und denkst dir: „Oh nein. Ist genug Milch da? Ist das für mich die richtige Milch? Wird der Kassierer mich für komisch halten, wenn ich das Geld nicht richtig zählen kann? Komme ich heil nach Hause? Bla Bla Bla… dein Kopf läuft im Überzahlbereich und du kannst es nicht abschalten, weil du dauern nachdenkst über… ALLES. Das ist sehr sonderbar, aber es ist andererseits auch sehr häufig. Es ist etwas, worüber mehr Menschen Bescheid wissen sollten. Viele Menschen reden auch nicht gerne drüber, weil es schwer ist, darüber zu sprechen. Es kostet Überwindung, darüber zu reden, aber ich denke mir: Wenn ich darüber rede, erfahren vielleicht mehr Leute davon und anderen Menschen mit Ängsten hilft das vielleicht.

Es hilft ja auch uns „Normalen“ vielleicht, es besser zu verstehen. Ich habe eine Freundin, die sich manchmal nicht vor die Tür traut aufgrund ihrer Ängste, aber sie spricht quasi nicht darüber. Deswegen weiss ich auch nicht, wie ich damit am Besten umgehen kann. Ok, ich weiss, ich kann nicht einfach sagen „Hey, komm vor die Tür, schau, mir passiert doch auch nix, haha!“ Das wäre ja auch unsensibel.

Stimmt, es ist nicht leicht, damit umzugehen. Das gilt für jede Art mentaler Krankheit. Es ist nicht nur schwer für die Person, die darunter leidet, es ist auch nicht leicht für die Leute um sie, die den richtigen Weg finden müssen, damit umzugehen. Aber es gibt immer Lösungen. Ich meine, schau mich an: Ich leide unter schlimmen Angstzuständen – aber ich kann auf eine Bühne gehen und mich dort austoben. Die Leute können es schaffen, aus den Löchern heraus zu kommen, in denen sie stecken. Letztlich.

Okay, jetzt erzähl uns etwas Unerwartetes über die EAGULLS. Etwas, das unseren Vorstellungen über diese Band komplett widerspricht.

Etwas Unerwartetes… uh, jetzt hast du mich auf dem falschen Fuß erwischt. Da fällt mir nichts ein.

Nicht schlimm – unsere halbe Stunde ist eh gleich vorbei und ich habe mehr als genug Material für den Artikel. Da kann ich auch einfach zur letzten Frage gehen. Zum Abschluss frage ich immer nach dem verrücktesten Konzert. Was war denn eure bisher abgefahrenste Show?

Ok. Liam, unser Gitarrist, war früher in einer Hardcore-Punkband. Das Verrückteste, Lustigste und auch Beängstigendste, was je passiert ist war, als bei ihnen mal der gesamte Boden durchbrach bei einem Konzert. Alle die da waren, landeten im Keller! Hah! Das war ganz schön verrückt.

Uh – das klingt gefährlich. Gab es Verletzte?

Ja, die gab es! Es gab Beinbrüche und sogar jemand, der sich den Rücken brach. Aber es war eine Show, die man nicht vergißt.

Das glaube ich sofort!

Ein sehr surrealer Moment.

Okay, ich bin damit so weit. Vielen Dank für das Gespräch, vor allem darüber, dass du über deine Ängste gesprochen hast. Das ist nicht selbstverständlich.

Well – Danke Dir!

Ich wünsch’ Euch alles Gute fürs Album und ich hoffe, ich kann bald ein Konzert sehen.

Wir kommen Ende Mai nach Deutschland. Nach Hamburg und Berlin.

Schade, dann muss ich noch warten. Ich rufe ja aus München an.

Ach Schade. Aber ich bin mir sicher, dass München in absehbarer zeit auch mal an die Reihe kommt.

Okay, ich sage dann hiermit vielen Dank und Bye!

Bye!

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