Review: Sturgill Simpson

sturgill-simpson-a-sailors-guide-to-earth-002Sturgill Simpson – „A Sailor’s Guide To Earth“

Als ich Sturgill Simpson, diesen traditionsbewussten Ultra-Freigeist des Country, im September 2014 zum Interview traf, da hatte er seine Pläne für die Zukunft schon klar vor sich: „Ich habe drei neue Platten (fertig geschrieben), die wir machen könnten. […] Es geht jetzt ums Timing und dann um das bestmögliche Ausführen dieser Vorstellungen.“ Sturgill sagte auch: „All meine Lieblingsalben, als ich groß wurde, das waren die Art Alben, zu denen man Konzeptalbum oder Song Cycle sagen würde. Platten wie ‚Pet Sounds’ oder ‚What’s Going On’, oder all die 70s-Platten von Willie Nelson, die alle thematisch sehr zusammenhängend waren.“

Teil 1 seiner Ankündigung hat Sturgill mit „A Sailor’s Guide To Earth“ nicht eingelöst. Sein drittes Album ist keiner der angesprochenen drei quasi fertig geschriebenen Liederzirkel. Vielmehr hat er fast alle Songs in einer kurzen Phase im letzten März neu verfasst. Da gab es ein Zeitfenster von wenigen Wochen, in dem er keine Shows im Kalender hatte. Was ihm erlaubte, ins Studio zu gehen und seiner neuen Plattenfirma (nach zwei eigenfinanzierten Alben ist Sturgill nun bei der großen Atlantic = warner gelandet) sein erstes Werk nach dem kommerziellen Durchbruch zu liefern.

Teil 2 seiner Ankündigung hat Sturgill wahr gemacht: „A Sailor’s Guide To Earth“ (komischer Name für eine Country-Platte, was? Schließen sich Country und Meer nicht aus? Aber dazu später…) ist ein Konzeptalbum, durch das sich ein roter Faden zieht. In diesem Fall ist es eher ein roter Balken: Simpson hat dieses Album für seinen kleinen Sohn geschrieben.

„Bittersweet“ – so hat Sturgill Simpson die Erfahrung seines Durchbruchs immer genannt, der ihn erst mit Mitte 30 ereilte. Sein Leben bis dahin werde ich jetzt im Schnelldurchlauf aufrollen. Nicht verzagen, es macht Sinn, wenn wir später wieder über’s Album sprechen.

High Top Mountain Sturgill
Sturgills Debüt „High Top Mountain“ (2013)

Wir wissen: Sturgill wuchs auf im provinziellen Kentucky (geboren in Jackson, aufgewachsen in Versailles). Sein Vater war Highway Patrolman und als undercover Cop viel unterwegs. Deswegen war es Sturgills Großvater, der eine wichtige Rolle in seiner Erziehung übernahm – und der auch als Fan von traditionellem Country und Bluegrass seine Liebe zu dieser Musik früh an Sturgill weitergab. (Simpson hat wiederholt erklärt, mit seinem ersten Album „High Top Mountain“ habe er eine Platte machen wollen, wie sie seinem Großvater gefallen hätte – benannt hat er sie nach dem Friedhof in Kentucky, auf dem Familie liegt).
Wir wissen auch: In seiner Jugend war Sturgill kein Kind von Traurigkeit, ein Troublemaker. Er ahnte, er müsse sich zusammen reißen und sein Leben in Griff kriegen – also schrieb er sich mit etwa 19 bei der Navy ein. Als Matrose sah er den mittleren Osten, Japan, Indonesien – und auch wenn er diese fremden Orte in einer Funktion als Soldat kennen lernte, öffnete ihm diese Erfahrung doch die Augen für die weite Welt (viele Midwesterner kommen ja nie aus ihrem Kaff raus).
Als sein Dienst beendet war, lebte Sturgill erst mal als zielloser Drifter. Ein Jahr in Seattle bezeichnet er als „verloren“, über dieses redet er nicht. Man kann spekulieren, dass er in dieser Zeit viele der Drogenerfahrungen machte, über die er auf „Metamodern…“ sang. Er ging zurück nach Kentucky, gründete die heute kultig verehrte, aber erfolglose Band Sunday Valley, mit der er zwei Alben aufnahm. In dieser Zeit trank Sturgill eine Menge, heute distanziert er sich entschieden von seinem damaligen Ich und rührt keinen Alkohol mehr an. Ein Wendepunkt war der Moment, als er ein Mädchen namens Sarah traf, die seine Partnerin werden sollte.
Die zwei gingen gemeinsam nach Utah, wo Sturgill als Bahnarbeiter schuftete und sogar erstmals glücklich war, bis er in einen Bürojob befördert wurde, der ihn frustriert und unzufrieden nach Hause kommen ließ. Nun nahm er die Gitarre wieder zur Hand und ließ an ihr seinen Frust aus. Sarah, inzwischen seine Ehefrau, war’s, die nun meinte „you don’t exactly suck at this“ und ihn überredete, es noch mal in Nashville als Musiker zu versuchen. Man zog mit Sack und Pack in die Country-Hauptstadt, fing noch mal bei Null an.
01 Sturgill simpsonShooter Jennings, ein Fan von Sunday Valley, erkannte Sturgill bei einem Konzertbesuch und stellte ihn Producer Dave Cobb (Jason Isbell, Justin Townes Earle, Rival Sons) mit den Worten „das ist der beste Songwriter in Nashville“ vor. Cobb sollte ein enger Freund werden und Sturgills erste zwei Alben produzieren – das angesprochene traditionelle „High Top Mountain“ sowie das psychedelisch den Country-Rahmen sprengende „Metamodern Sounds in Country Music“, welches durch die Decke ging und sich inzwischen sechsstellig in den USA verkauft hat. Sturgill hatte inzwischen eine kleine Band um sich geschart und tourte nun landauf landab durch ausverkaufte Hallen. Puh. Den Lebenslauf hätte ich geschafft. Fast.

Denn wir kommen noch zum Thema „Bittersweet“ – während Sturgills Karriere also durchstartete, war Sarah in Nashville erstmals Mutter geworden. Klar würde der frisch gebackene Daddy am liebsten seine Zeit zu Hause verbringen. Aber sein Job als gefragter Musiker verlangt, dass er unterwegs ist, um seine Familie zu versorgen.

Sturgills Gedanken kreisten im letzten März also um seinen Sohn und um seine Sorge, als häufig abwesender Vater nicht genug für ihn da zu sein. Da ist es kein Wunder, dass sich dies in seinen Songs wieder findet. „A Sailor’s Guide To Earth“ ist die Platte, die Sturgills Sohn später mal heraus kramen und anhören können soll, um zu verstehen, wer sein Vater war. Inspiriert ist sie nicht zuletzt von einem Brief seines Großvaters väterlicher Seite. „Der war im zweiten Weltkrieg in Südostasien stationiert“ erzählte Sturgill mehreren US-Schreibern. „Er rechnete damit, nicht zurück zu kommen und schrieb meiner Großmutter einen mehrseitigen Abschiedsbrief. Er kam zurück, aber den Brief hat sie immer aufbewahrt. Als sie gestorben war, las ich ihn und lernte auf den wenigen Seiten mehr über meinen Großvater als in den Jahren, in denen wir uns kannten. So einen Brief wollte ich mit dem Album auch meinem Sohn schreiben.“

Sturgill_SimpsonUnd das also ist „A Sailors Guide To Earth“: Botschaften eines Vaters an seinen Sohn. Zärtliche Liebe und Fürsorge, Ratschläge, Weitergabe von Erfahrungen. Dass Sturgill diese sehr persönliche Platte mit dem Rest der Welt teilt, kann man fast als „Oversharing“ empfinden – denn das Album erlaubt ja auch uns Unbeteiligten einen Blick tief in Sturgills Seelenleben. Der aber ist so aufschlussreich wie bewegend.

Bevor wir zu den einzelnen Songs kommen, ein paar Worte zur Musik allgemein. Wir wissen, dass Country seit ein paar Jahren in zwei feindliche Lager gespalten ist wie die US-Politik. Auf der einen Seite steht der Kommerz-Radio-„Bro“-Country, in dem formelhaft über Bier und Girls und Tailgates gesungen wird und alles auf einen immer kleineren gemeinsamen Nenner runter gebrochen wird – auf der anderen der traditionelle, „wahre“, Geschichtenerzähler-Country, der der Massenproduktion abschwört. Nach Jahren, in denen die „Bro“-Country-Clique florierte, erlebt sie gerade einen rasanten Abstieg. Der „real“ Country ist wieder auf dem Vormarsch, zu sehen ist das unter anderem durch den Riesenerfolg des Traditionalisten Chris Stapleton (den ich zum Spaß immer gerne „männliche Adele“ nenne, so sehr feiert ihn der US-Mainstream).
Bevor Stapleton durchbrach und ihn ablöste, wurde Sturgill von den Verfechtern des „wahren“ Country zu ihrer Galionsfigur erklärt – eine Rolle, die Sturgill immer von sich wies. Dass auf seinem neuen Album jetzt auch viele Nicht-Country-Klänge zu hören sind (zum Beispiel die Soulbläser The Dap-Kings, bekannt durch ihre Arbeit mit Mark Ronson und Amy Winehouse, aber auch röhrende Schmirgelrockgitarren), das sehen viele Trad-Country-Fans als Affront an ihrer Sache. Sie fühlen sich fast verraten von Sturgill. Der aber hat sich a) nie vom Country losgesagt noch b) je einen Hehl daraus gemacht, dass er viel mehr Musik hört als nur Country. (Als ich 2014 mit ihm sprach, kam die Rede unter anderem auf Radiohead, die Stone Roses, Skrillex und die Klaxons.) Wenn Sturgill seinem Sohn also ein Bild von seiner Persönlichkeit über die Musik malen will, kann er sich gar nicht auf Country beschränken, sondern muss mehr Sounds auf der Platte unterbringen.

Umso beeindruckender, dass Sturgill all diese Songs binnen weniger Tage aus dem Ärmel schüttelte. Umso beeindruckender, dass er diesmal auch als Producer fungierte (Dave Cobb hatte ausnahmsweise keine Zeit) und auch die vielschichtigen, originellen Arrangements auf seinen Mist gewachsen sind.

Nun aber endlich, endlich zu den Songs.

Los geht’s mit „Welcome To Earth (Pollywog)“. Pollywog = Kaulquappe. Sturgill heisst den Embryo seines Sohnes mit einem Solopiano im Leben willkommen. „Hello my son, Welcome to Earth“. Sweet. Disney-Streicher feiern Kinderlied-Kitsch, aber hey, wer kann sich dieser Romantik entziehen, wenn ein Daddy stolz singt  „When I hold you, I treasure every moment I see on this Earth under Heaven’s above“?
Dann ein dramatischer Shift: Ein satter Blues setzt ein, die Dap-Kings zeigen ihre Präsenz. Ganz klar, Daddy ist nicht mehr zu Hause, er ist jetzt auf Tour: „And if sometimes Daddy has to go away, please don’t think that Daddy doesn’t love you. Oh how I wish I could be there everyday […] when I come home, it breaks my heart, to see how much you’ve grown.“ Das Album funktioniert hier wie ein Musical: Die Musik unterstreicht die Handlung. Prima Musik, übrigens. Die Hauptrolle im letzten Drittel gehört neben den Dap-Kings dem Organisten Bobby Emmett, der sich so richtig austoben darf.

„Sailor’s Guide To Earth“ ist als Konzeptalbum gedacht, also hören wir die Songs brav am Stück durch. Song 2: „Breakers Roar“ beginnt mit ohrenschmeichelnden Streichern und wird zu einer feinen Akustikgitarrenballade. Einmal mehr geht’s darum, dass Daddy so selten zu Hause ist, Sturgill vergleicht sein Leben als tourender Musiker, vor allem aber als rastloser Geist, erstmals mit dem eines Seglers. „Oh how the breakers‘ roar keep pulling father from shore. […] So enticing deep dark sea, it’s so easy to drown in a dream“. Auch hier hervorzuheben: Die Instrumentierung als Soundtrack: Die Steelguitar von Dan Dagmore klingt speziell zu Beginn wie eine Möwe am Meer, später wie Walgesang. Schon stark, das alles unterm Country-Mantel.

Song 3: „Keep It Between The Lines“. Wow – was für ein Soul-Stomp! Dies ist der Moment, in dem Daddy Ratschläge gibt. Als Sohn will man sowas nicht unbedingt gerne hören. Sturgill versteht es aber, das Ganze mit Augenzwinkern zu versehen und die eigenen Fehler nicht zu verschweigen: Aus den Tipps „Don’t turn mailboxes into baseballs. Don’t get busted sellin’ at seventeen“ können wir heraus lesen, dass genau das Dinge waren, die der teenage Troublemaker Sturgill sich erlaubte. „Keep your eyes on the prize, everything will be fine. Promise to stay in school, stay off the hard stuff and keep it between the lines.“  Halt dich aus den Schwierigkeiten raus, Junge. „Do as I say, don’t do as I’ve done, it don’t have to be like father, like son.“  Und wieder ein irres, verzerrtes Steelguitar-Solo.

Und jetzt: „Sea Stories“. Einerseits die typischste Country-Nummer auf dieser Platte. Andererseits das Gegenteil, denn der Song spielt auf dem Meer. Die nachträgliche Abscheu ist unüberhörbar in dem Text, in dem Sturgill seine Zeit in der Navy aufarbeitet. Als er feststellt, dass er „just another enlisted egg in the bowl of Uncle Sam’s beater“  war und ihm klar wurde: „My life’s no longer mine.“ Dass diese Phase seines Lebens ihn nie losgelassen hat, formuliert Sturgill so: „Memories make forever stains, still got saltwater running though my veins“ Die letzte Strophe muss man in ihrer Ganzheit abdrucken, so heavy ist sie:
„Sometimes Sirens send a ship off course, horizon get’s so hazy. Maybe get high, play a little Golden eye on that old 64“  Was sagt uns Sturgill hier? In der Langeweile auf See kann man mancher Versuchung nicht widerstehen – vielleicht beginnt es harmlos beginnt, indem man high Computer spielt und damit in den Drogenkreislauf einsteigt…
„And if you get sick and can’t manage to kick and get yourself kicked out of the Navy…“
Heisst das: Sturgill wurde als Navy-Soldat abhängig und unehrenhaft entlassen…?
„…you’ll spend the next year trying to score from a life-raft futon on the floor…“
Uh. Ist das das Jahr in Seattle, über das Sturgill nicht spricht? Lebte er es als Heroin-Junkie?
„…and the next fifteen years trying to figure out what the hell you did that for…“
Und jetzt der Killer:
„…but flying high beats dying for lies in a politician’s war“
Phwoar! Das ist ne Anklage! Ans US-Militär und die Kriegstreiber, die aus 19jährigen Leichen oder Junkies machen!
Not your typical Country song or what?

Wir bleiben in Seattle. Denn Song 5 ist das Nirvana-Cover „In Bloom“. Erstens war Sturgill als Teenager großer Fan, zweitens stehen Nirvana für ihn exemplarisch für die postpubertären Jahre, in denen man seine Orientierung sucht. Sturgill wollte einen Song schreiben, der seinem Sohn in dieser Zeit so aus der Seele sprechen sollte, wie Nirvana es für ihn taten und suchte nach dem Weg dafür. Seine Frau Sarah war’s, die den Vorschlag machte, Nirvana zu covern. Vermutlich habt ihr Sturgills ungewöhnliche Version von „In Bloom“ bereits gehört – er nimmt das Gas raus, bei ihm gleitet der Song sanft dahin, kriegt aber zum Ende ein bisschen Schub und einmal mehr die Dap-Kings.

Wir kommen zu Seite zwei des Albums. „Brace For Impact (Live A Little)“ ist wieder ein Lied, auf dem Sturgill seinem Sohn eine Lebensweisheit mit auf den Weg gibt. Die Botschaft: Carpe diem, das Leben ist kurz. „One day you’ll wake up and life will be over. […] Make sure you live a little, bone turns brittle and skin withers before your eyes.“  Nicht wahnsinnig originell, okay, aber der Song sagt uns was über Sturgills eigene Philosophie – und er ist als rumpelnder, kantiger Rocksong ein echter Hinhörer.

Es folgt „All Around You“. Einmal mehr eine Lebensweisheit mit, wenn man so will, simpler Botschaft. Aber hey, dass sie simpel ist, bedeutet ja nicht, dass sie falsch ist. Sturgill erklärt seinen Glauben daran, dass die stärkste Kraft in unserem Universum die Liebe ist – und das ist ein schöner Gedanke. Die bluesige Ballade kulminiert mit den Worten: „And long after I’m gone I’ll still be around cause our bond is eternal and so is love. God is inside you all around you and up above.“

Der vorletzte Song ist untypisch, denn er ist nicht neu. „Oh Sarah“ stammt aus der Diskographie von Sturgills alter Band Sunday Valley. Geschrieben damals schon für die Mama des Sohns macht das Lied natürlich Sinn auf dieser Platte. Neu arrangiert als filigrane, sentimentale Ballade.

Nach diesen zwei gebremsten Songs geht’s zum Finale noch mal hoch her. „Call To Arms“ sind fünfeinhalb Minuten wütender Anti-Kriegs-Protest. Falls „Sea Stories“ nicht gereicht hat, warnt Sturgill seinen Sohn einmal mehr davor, Soldat zu werden: „Well son I hope you don’t grow up believing that you’ve got to be a puppet to be a man.“ Der Sound dazu: Wilder Rock’n’Roll. Die Dap-Kings überholen sich hier selber und natürlich zieht auch Sturgills famoser estnischer Gitarrist Laur Joamets wieder vom Leder.

Puh. Über 15.000 Zeichen habe ich bisher über diese 39 Minuten geschrieben. Aber das wäre nicht passiert, wenn Sturgill Simpson kein echter Ausnahmekünstler wäre und diese Platte nicht eine große Power mitbrächte. Es ist ja nicht nur sein Sohn, dem Sturgill mit dieser Album erzählt, wer er ist und wie er zu dieser Person wurde – es ist jeder Hörer.

Was entnehmen wir noch aus dieser Platte? Dass Sturgill weiterhin nur seinem Instinkt folgt und das offenbar genau das Richtige für ihn ist. Man darf ja nicht vergessen: „Sailor’s Guide“ ist sein erstes Album für den Giganten Warner. Nach dem Erfolg von „Metamodern“ und dem Durchbruch von Chris Stapleton rechnet das neue Label sicher damit, ihn als US Top Ten-Star zu etablieren. Diesen Leuten zu sagen: „Okay, mein erstes Album für Euch wird ein Konzeptalbum für meinen Sohn, auf dem ich zahlreiche Country-Regeln über Bord werfe und vehemente Anti-Militär-Standpunkte vertrete. Es wird eine Platte, die ich in wenigen Tagen schrieb und als kompletter Neuling auf dem Gebiet mal eben selbst produzierte“, das hat schon Schneid. Da wird so manchem Plattenfirmenfuzzi die Düse gegangen sein, dass ihr Investment verpufft.

Das aber wird nicht passieren. Die Platte wird ein Hit werden, weil sie eine enorme musikalische Qualität hat, weil sie in ihren zarten Momenten berührt und in ihren heavy Momenten Stoff zum Diskutieren und Nachgrübeln liefert. In Sturgills Diskographie kann sie mit seinen ersten beiden Mega-Alben mithalten. Nicht obwohl, sondern gerade weil sie neue Ansätze und neue Facetten der Persönlichkeit dieses Künstlers zeigt. Der, daran darf keinerlei Zweifel bestehen, zu den ganz großen US-Songwritern unserer Generation gehört.

Ranking Sturgill

 

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