Don’t Hassle The Høff

Tomas Høffding von Whomadewho ist solo als Bon Homme unterwegs und hat unter diesem Namen schon zwei Soloalben veröffentlicht. Sein drittes Soloalbum ist aber keins – sondern eine Kollaboration mit Lydmor, ihrerseits dänische Elektronikpop-Künstlerin.

Das gemeinsame Album von Lydmor & Bon Homme wird den Titel „Seven Dreams Of Fire“ tragen, es erscheint Freitag. Vorab nach der erstem Single „Things We Do For Love“ ein zweites Video: „Dream Of Fire“. Me likee.

Interview: Boy & Bear

boybearheader

In Australien gingen sie wieder wie selbstverständlich auf die Nummer Eins: Boy & Bear. Ihr drittes Album „Limit Of Love“ ist bei uns seit Freitag draußen, es ist mal wieder eine unspektakuläre, aber dafür umso feinere Platte geworden. Im Vorfeld der Release konnte ich mit Keyboarder Jon Hart telefonieren, und er erzählt uns, was wir zur neuen Platte wissen müssen.

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Rock Me Amason (not)

Die wunderbaren Schweden Amason haben mit „Sky City“ eins der wundervollsten Alben  des Jahres hingelegt – und kürzlich mit einer neuen EP namens „Flygplatsen“ (ich glaube, auch Nichtschweden können erkennen, was das heißt) noch einen draufgesetzt.

In den USA waren Amason den Sommer über auf Tour im Vorprogramm von den Isländern Of Monsters And Men. Offenbar haben sie auf diesem Trip auch beim Radiosender KCRW in Santa Monica vorbei geschaut. Der Sender hat nämlich gerade eine Livesession online gestellt. Hier der Song „Paradis I Krisen“ von der neuen EP.

Übrigens: Auch wenn Pontus Winnberg von Miike Snow ein Mitglied von Amason ist, so ist auch seine Hauptband wieder aktiv. Seit Freitag gibt’s einen neuen Song namens „Heart Is Full“.

Nach dem Break noch zwei Amason-Videos aus der Session.

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Towers Of Song

Synthpop. Kann cheesy sein und hat aus den 80s nicht immer den besten Ruf. Aber wenn man ihn gut macht, dann können mir Synthies genau so gefallen wie Gitarren. Wichtig ist wie immer der Song im Kern des Tracks – und das Uk-Duo April Towers hat dieses Jahr mit prima Songs im Synthie-Gewand aufhorchen lassen, die sich ziemlich genau zwischen New Order-Retro und Hot Chip-Neopop platzieren.

Jetzt steht ihre vierte Single vor der Tür: „Modern Psyche“. Der Song hält nicht ganz den Level der Vorgänger „No Corruption“, „Arcadia“ und „Little Bit Of Fear“, ist aber immer noch sehr ordentlich.

Review: Blossoms

Charlemagne - EPBlossoms – „Charlemagne EP“

Letzte Woche habe ich hier ziemlich begeistert über die EP von The Vryll Society geschrieben. Wie es sich so trifft: The Vryll Society gehen in den kommenden Wochen auf UK-Tour, und zwar im Vorprogramm der Blossoms. Das scheint eine perfekte Paarung zu sein. Denn auch die Blossoms aus Stockport bei Manchester haben in den letzten Monaten mit zwei Singles („Blow“ bzw. „Cut Me And I’ll Bleed“) und einer EP („Blown Rose“) gezeigt, dass sie großes Gitarren-Psychedelic-Pop-Potential haben.

Eine Woche nach The Vryll Society legen Blossoms nun ihrerseits eine neue EP vor. Eine EP, die durchaus überrascht.  Denn das Quintett klang bisher so, als würde es in den Fußstapfen der Temples und The Coral folgen (sie veröffentlichen ihre Singles auch auf „Skeleton Key“, dem Label von The Corals James Skelly) und sehr auf ein Update der Sixties setzen. Diesen Aspekt, der die Band bisher auszeichnete, hört man hier jedoch weniger.

Der herausragende Track der neuen EP ist natürlich der Titelsong „Charlemagne“ – und das ist eine Britpop-Nummer. Britpop in so reiner Form, dass man sich schon kneifen muss, wenn man den Song hört. Dies ist ein Titel, der an Kula Shaker erinnert und an Starsailor! Echt jetzt! Und das, wo doch Britpop so lange ein verpöntes Wort war auf der Insel! Das Keyboard-Intro, das später als Melodie des Refrains aufgegriffen wird – es ist nicht einfach nur ein Ohrwurm. Es ist ein Ohrwurm von der Power dieser Sandwürmer aus dem „Wüstenplaneten“. Und der Text: So beknackt, dass es schon wieder geil ist! „And the river always flows, so if you go, I will know, my Charlemagne“???  „Charlemagne“ ist Karl der Große. Was hat DER mit dem Ganzen zu tun??

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